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Das IPO Jahr 2001: Andritz, Qino, Admiral, Bluebull, Euromarketing, Teletrader, CLC

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31. Juli 2007 17:32

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Zum Start der BE ipo-kandiDATENbank (http://www.boerse-express.com/boersegang) möchte ich in meinen BElogs hier alle IPO-Jahrgänge seit 1997 Revue passieren lassen.

2001: (7 Börsegänge, 3 noch notiert)

Das IPO-Jahr 2001 brachte sieben Börseneulinge für Wien. Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang die Andritz-Aktie, die heute markant über dem Emissionskurs notiert. Und dann natürlich Qino Flagship. Diese Aktie notierte bis heuer im Frühjahr im Minus, dann kann die "Jajah-Fantasie" ...

Andritz: Versuch 2 klappte

Das Debüt des Grazer Technologiekonzerns an der Wiener Börse erfolgte im Juni 2001, zuvor hatte es etliche Versuche gegeben, die aber allesamt abgeblasen wurden, weil das Fenster für CEO und Chefstrategen Wolfgang Leitner dann doch nicht gut genug war. Einmal, im Spätherbst 2000, wäre es fast soweit gewesen, in allerletzter Minute wurde aber abgebrochen. 2001 erfolgte der wichtige Schritt für das Unternehmen dann zu einem deutlich tieferen Preis, dafür war die Aktie am Sekundärmarkt stark. Der Börsegang kostete 4,9 Millionen Euro (davon zwei Millionen für das Bankenkonsortium Deutsche Bank, Erste Bank, RZB und Bawag) und spülte rund fünfzig Millionen Euro in die Andritz-Kassa. Das Geld wurde postwendend für den Kauf der zweiten Hälfte der finnischen Ahlstrom verwendet. Die ersten 50 Prozent hatten 57,5 Millionen Euro gekostet.

Admiral, Bluebull und die späte Qino

Ebenfalls lange verschoben worden war die Erstnotiz von Admiral Sportwetten, im Gegensatz zu Andritz halfen aber hier weder das Delay (Start war dann im Sommer) noch der günstigere Preis etwas. Nur 15 Minuten nach Handelsstart fiel die Aktie vom IPO-Preis von zwölf auf acht Euro herab - etwas, das man vor dem 11.9. (ja, auch das war ein trauriges 2001er-Thema) noch nicht so gut kannte. Spätestens als feststand, dass das Zeichnungsvolumen um ein Drittel auf 910.000 Aktien gekürzt werden musste, war bei Admiral klar, dass man das Anlegerinteresse nicht befriedigen konnte. Admiral konnte sich erst im Vorjahr wirklich erholen. Bereits im April, also vor Admiral Sportwetten, war die Finanzplattform Bluebull von Mike Lielacher an die Börse gegangen. 100.000 Aktien sowie im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption 41.850 Aktien (Greenshoe) wollte man platzieren - geworden sind es letztendlich 53.335 Blue-Bull-Aktien, was aber angesichts der Krise im Internet-Geschäft ein guter Erfolg war. Die ersten 100 Tage am Sekundärmarkt verliefen äusserst erfolgreich, der Titel legte um mehr als 16 Prozent zu. Heute ist die Plattform nicht mehr aktiv. Bleibt noch das Quartett Euromarketing, TeleTrader, CLC und Qino Flagship. Bei Qino Flagship wurde erst Cash an die Aktionäre rücküberwiesen, erst heuer kam die grosse Jajah-Story.


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Qino Flagship seit dem IPO 2001
Qino Flagship seit dem IPO 2001

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Foto von Christian Drastil

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