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DB Morning Daily: Australischer Dollar legt zu

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23. März 2016 09:14



FX Market Outlook


FX Market Outlook

 

Der Australische Dollar konnte gestern im europäischen Handel auf breiter Basis Boden gutmachen. Die Wirtschaft in 'Down Under' erholt sich zögerlich, wie der Immobilienmarkt zeigt. Die Hauspreise haben im vierten Quartal 2015 überraschend weiter zugelegt, wenn auch nicht mehr so stark wie zuletzt. Wie die australische Statistikbehörde am Dienstag mitteilte, lag die Teuerung der Hauspreise in den drei Monaten bis Ende Dezember bei 0,2% im Jahresvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet, nach einem Zuwachs um 2,0% im dritten Quartal. Der aktuelle Anstieg ist der geringste seit 2012.

 

Preiszuwächse verbuchten Canberra (+2,8%), Hobart (+2,5%), Brisbane (+1,6%), Melbourne (+1,6%) und Adelaide (+0,9%), während die Preise in Sydney (-1,6%) und Darwin (-1,8%) zurückgingen. Auf Jahressicht ergibt sich im vierten Quartal ein Anstieg des australischen Hauspreisindex um 8,7%, nach 10,7% im dritten Quartal.

FX-Quickcheck: EUR/USD

Laut der Federal Housing Finance Agency (FHFA) sind die US-Hauspreise im Januar 2016 gegenüber dem Vormonat um 0,5% gestiegen, nach ebenfalls 0,5% im Vormonat Dezember (revidiert von 0,4%). Analysten hatten im Konsens mit einem Plus von 0,5% gerechnet. Auf Jahressicht legten die US-Hauspreise im Januar um 6,0% zu. Die FHFA ist die Aufsichtsbehörde der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac und Fannie Mae. Bei der Indexberechnung werden die Verkaufspreise von Häusern, deren Hypotheken von Freddie Mac und Fannie Mae verkauft oder garantiert worden sind, verwendet.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 10. März 2016 bei 1,0820 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand findet sich am Hoch vom 11. Februar 2016 bei 1,1376.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

Der Yen war am Dienstag im Zuge der gestiegenen Risikoaversion an den Märkten nach den Explosionen in Brüssel als sicherer Hafen gefragt, so dass ihm schwache japanische Daten nichts anhaben konnten. Der von Markit und Nikkei erhobene Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in Japan ist im März zum ersten Mal seit April 2015 in den kontraktiven, einen wirtschaftlichen Abschwung signalisierenden Bereich unter der 50-Punkte-Marke gefallen. Der Index ging im März vorläufigen Daten zufolge überraschend auf 49,1 Punkte zurück. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Anstieg auf 50,6 Punkte gerechnet, nach 50,1 Punkten im Februar.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 1. März 2016 bei 122,08 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand lässt sich am Hoch vom 16. Februar 2016 bei 128,15 lokalisieren.


 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Das Pfund belasteten am Dienstag neben dem drohenden Brexit enttäuschende Daten aus Großbritannien. So stiegen die Verbraucherpreise im Februar lediglich um 0,3% im Jahresvergleich. Analysten hatten im Konsens mit einem Zuwachs um 0,4% gerechnet, nach zuvor 0,3%. Die Erzeugerpreise legten im Februar nur um 0,1% im Monatsvergleich zu. Erwartet worden war ein Zuwachs um 0,4%, nach -0,7% im Januar. Auch die Haushaltszahlen enttäuschten: So stieg der öffentliche Finanzierungsbedarf im Februar auf 6,5 Mrd. GBP. Erwartet worden war im Konsens lediglich ein Haushaltsloch von 5,4 Mrd. GBP, nach einem Überschuss von 11,8 Mrd. GBP im Januar.

 

EUR/GBP sieht sich am Hoch vom 25. Februar 2016 bei 0,7928 dem nächsten wichtigen Widerstand gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 10. März 2016 bei 0,7650.

 

Chartcheck: Devisenpaar des Tages – USD/JPY

 

Rückblick: Der US-Dollar kämpft gegenüber dem Japanischen Yen weiter um Halt. Mit einem kräftigen Schub hatte er sich im Herbst aus einer zweimonatigen Schwächephase befreien können. Mitte Dezember unterschritt er eine Unterstützung bei 122,22 JPY und später bei 119,00 JPY und fiel zunächst bis auf 116,00 JPY, nur um danach gleich wieder bis unter 122,00 JPY zurückzukehren. Ab Anfang Februar war eine starke Aufwertung des Yen zu beobachten. Erst in der zweiten Monatshälfte stabilisierte sich das Wechselkursverhältnis.

 

Charttechnischer Ausblick: Die Seitwärtsbewegung des US-Dollar bleibt wackelig. Schatten an den Tageskerzen bei 111,00 JPY markieren die derzeitige Unterstützungszone.

 

 

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