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Deutsche Post: Es existieren positive Entwicklung, doch…

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20. März 2016 17:46

Lieber Leser,

das von den Verantwortlichen als „Übergangsjahr“ ausgerufene Jahr 2015 hat bei der Deutschen Post für Licht und Schatten gesorgt. Einerseits verloren die Aktien der Gelben wegen der Sorgen um die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr rund 25 % und auch die operativen Kennziffern entwickelten sich rückläufig. Andererseits hat sich der Cashflow deutlich besser entwickelt als erwartet. 

Der operative Gewinn ging um 20 % zurück und fiel von 3 Milliarden Euro auf 2,4 Milliarden Euro. Doch dieses Problem war bereits bekannt, da der Konzern im Herbst aufgrund von mehrwöchigen Streiks eine Gewinnwarnung veröffentlichte hatte. Belastet wurde die Bilanz zudem durch notwendig gewordene Abschreibungen in Höhe von 300 Millionen Euro aufgrund einer mangelhaften IT-Infrastruktur in der Frachtsparte. Durch die vorherrschenden Niedrigzinsen erhöhten sich die bilanziellen Pensionsverbindlichkeiten, zudem fürchten Marktteilnehmer um die Zukunft der Logistik- und Postunternehmens, nachdem der Versandhändler Amazon eine eigenen Zustelldienst in Erwägung zieht. 

Deutlich positiver entwickelte sich der operative Gewinn im Schlussquartal dank eines starken Weihnachtsgeschäfts. Begünstigt durch den florierenden Onlinehandel wurde ein Konzern-Ebit von rund 1 Milliarde Euro erzielt. Bis 2020 soll das Geschäft mit den Päckchen um jährlich 5 bis 7 % wachsen, rechnet Vorstandschef Frank Appel vor. Auch die finanziellen Kenngrößen können sich mehr als sehen lassen: Die Deutsche Post konnte einen gigantischen Cashflow von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaften, Prognosen lagen zuvor bei rund 1,1 Milliarden Euro. Mit den frei gewordenen Barmitteln will die Post nun ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 1 Milliarde Euro auflegen. Die finanzielle Stärke und die Marktposition als Nummer 1 dürften die akuten Sorgen um eine Amazon-Konkurrenz ein wenig eindämmen.

Im laufenden Jahr 2016 rechnet man mit einem operativen Gewinn, der sich zwischen 3,4 und 3,7 Mrd. Euro einpendeln soll, was einem deutlichen Zuwachs von rund 25 % gleichkäme. Für das Jahr 2020 peilt der Vorstand sogar die ehrgeizige Marke von 5 Mrd. Euro an.  Die Aktionäre der Deutschen Post dürfen sich außerdem auf eine ähnlich schöne Dividende wie im Vorjahr freuen. Diesbezüglich sind wieder 0,85 Euro eingeplant. 

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Herzliche Grüße

Ihr Yannick Esters






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