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Kärnten geht Pleite - Ivan hilf ...

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10. März 2016 10:53

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Morgen ist es so weit. Wenn die Gläubiger das Angebot Kärntens in punkto Anleihe nicht annehmen, dann wird's eng.


Wirklich gut schaut es derzeit nicht aus. Die APA berichtete gestern Abend folgendes:

"Heta-Showdown - Beide Seiten einzementiert

Am Freitag um 17 Uhr steht fest, ob es für das Kärntner Abfindungsangebot für Heta-Anleihegläubiger gereicht hat oder nicht. Zwei Drittel müssen zustimmen, damit der Deal gilt. Am Mittwoch zeigten sich alle Seiten weiter einzementiert.

Ein von deutschen Banken und Fonds angeführter Gläubigerpool, der rund 5 der 11 Mrd. Euro an ausstehenden landesgarantierten Bonds der früheren Hypo Alpe Adria (jetzt Heta) besitzt, will zur Stunde auch von einem durch den Bund nachgebesserten Angebot (Umschuldung auf 18-jährige Nullkuponanleihen der Republik) nichts wissen.

Mit einer offiziellen Emissions-Ankündigung solcher Zerobonds auf der Internetseite der Bundesfinanzierungsagentur war vor einer Woche das letztgültige Angebot Österreichs "amtlich" gemacht worden: Emissionszeitpunkt 18. März (falls der Rückkauf geklappt hat), 18 Jahre Laufzeit, Begebung zu 75 Prozent vom Nennwert.

Die großen, vor allem deutschen, Gläubiger pochten auch Mittwochfrüh immer noch auf Einhaltung der österreichischen Zahlungsverpflichtungen, namentlich auf die Kärntner Landesgarantie auf diesen Anleihen. Nur ganz wenige (österreichische) Institute, darunter die Vorarlberger Hypo, haben bisher zugesagt, das Kärntner Rückkaufangebot sowie die Umschuldung in lang laufende Bundes-Zerobonds anzunehmen. Wann das vorläufige Endergebnis bekannt gegeben wird, hängt vom Ausgang ab. Ist das Ergebnis eindeutig, geht das schneller. Rein technisch könnte die Zählung bis nach dem Wochenende dauern. Für den heutigen Mittwoch Abend hatten die Investmentbanken erste Einreichungen einsammeln wollen.

Scheitert das Angebot, beginnt in Kärnten wieder das große Zittern. Vermögenswerte des Landes - darunter der von Gläubigern offen immer wieder als mehrere hundert Millionen schweres "Pfand" ins Spiel gebrachte Anteil am Energieversorger Kelag - würden bei drohender Insolvenz wohl zu "Verwertungsmasse". Auch wenn Kärnten dieses Asset um die Burg nicht antasten will."

Jetzt brennt der Hut.

Und es wird Zeit, dass wir uns eines Mannes besinnen, der als möglicher "Retter in der Not" schon einmal Furore gemacht hat. Ivan - nein nicht der Schreckliche - sondern Ivan Zilic.

Seines Zeichens ein "bosnischer Milliardär", der im Jahr 2014 - laut der Tageszeitung Österreich - die Hypo übernehmen wollte. Mehr dazu hier: http://bit.ly/1TNNcuP

Der "Plan" ist zwar damals im Sand verlaufen, doch wer weiß? - Vielleicht könnte man Ivan noch einmal überzeugen? Bleibt allein die Frage, wo wir Ivan denn finden könnten. Nun, Google weiß sicher Rat.

Hier die Ergebnisse ...

Zuerst seine Webseite, die die Suchmaschine als Erstes auswirft: Titel: " Mein Kampf gegen staatlich organisierten Patentdiebstahl!" hier: http://bit.ly/Ps6NkI

Dann das Luxemburger Wort mit einem Artikel aus dem Mai 2014. Titel: " Der wundersame Herr Zilic aus L." hier: http://bit.ly/1RBgFSg

Auch auf Youtube findet sich was zu Ivan Zilic. Titel: "Bankeschön, Ivan Zilic!" hier: http://bit.ly/1pyPFMD

Neueren Datums ist ein Bericht auf der Webseite germannews (nomen est omen). Dort finden sich u.a. folgende Sätze:

"Wie zu erfahren war, liegt eine Strafanzeige gegen die sog. Luxleaks Hehler Bande in Griechenland vor. Die Strafanzeige wurde am 28.6.15 in Athen von Herrn Ivan Zilic, einem bosnischen Milliardär gestellt, der in Köln lebte und für den Erhalt von Geldern eines Patents (Lichtbogen-Halterschweißverfahren) vom Autohersteller FORD diese Gelder in Deutschland erhalten wollte, was aber aus steuerlicher Sicht in Luxemburg landete...." (vom 8. Juli 2015 - hier: http://bit.ly/1RSts5k) - und hier die Quelle vom 27. Juni 2015: http://on.fb.me/1U4JRad)

Na ja mit Strafanzeigen scheint der Zillic schon so seine Erfahrungen zu haben. Erst im Februar dieses Jahres hat er die Vorsteherin des Finanzamtes Koblenz angezeigt, wie auf seiner Facebook-Seite vermerkt ist. Hier: http://on.fb.me/1R8Uz93

Apropos Facebook: Dort ist auch vermerkt, dass Herr Zilic satte 4714 Freunde in aller Welt hat.

Bei so vielen Freunden sollte sich die "Rettung Kärntens" ja wohl ausgehen, oder? (Fortsetzung möglich ;-))






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