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"Ich habe den Tennis-Sport im Stich gelassen"

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8. März 2016 12:03

aus dem BE
Ist sie schwanger? Hört sie auf? Tennis-Star Maria Sharapova hat es wieder einmal geschafft, alle Blicke auf sich zu ziehen. Diesmal hätte die fesche Russin allerdings gerne darauf verzichtet, denn bei ihrer Pressekonferenz musste sie den überraschten Journalisten ihren positiven Dopingtest von den Australian Open erklären.

Einerseits ist es schön zu sehen, dass die Dopingkontrollen greifen. Andererseits ist es traurig für den Sport, dass ein weiterer Superstar aufgeflogen ist. "Ich habe den Tennis-Sport im Stich gelassen", erklärte sie tief betroffen. Das hätte sie sich auch vorher überlegen können. Die Russin gab an, seit zehn Jahren das Medikament Meldonium zu sich genommen zu haben. "Es hat mich jahrelang gesund gemacht und deshalb habe ich es weitergenommen." Blöd nur, dass es seit 1. Jänner auf der verbotenen Liste steht. Mitleid mit der fünffachen Grand-Slam-Siegerin zu haben, wäre völlig fehl am Platz. Seit Jahren wurde die Substanz von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) beobachtet, insofern hätte ihr klar sein müssen, auf welch dünnem Eis sie sich bewegt. Zudem werden die Verbände regelmäßig und rechtzeitig darüber informiert, wenn sich die sogenannte "WADA Prohibited List" verändert. Gnade vor Recht ergehen zu lassen, nur weil es sich um Sharapova handelt, wäre ein fatales Signal. Die 28-Jährige muss genauso behandelt werden wie jeder andere Sportler - der Bekanntheitsgrad darf dabei niemals eine Rolle spielen. Als der Radprofi Eduard Vorganov, die Eiskunstläuferin Ekaterina Bobrova oder die Biathleten Olga Abramova und Artem Tyshchenko positiv auf Meldonium getestet wurden, kam auch niemand auf die Idee, ein Auge zuzudrücken. Sharapova hat einen schwerwiegenden Fehler gemacht und ihre Fans und Konkurrentinnen betrogen. Dafür muss sie gerade stehen und sollte eine entsprechend lange Sperre ausfassen.





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