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SHW AG (WKN: A1JBPV) – Kein größerer Preisdruck durch VW! + SHW´s zweitgrößter Kunde Mercedes steigert Pkw-Verkäufe im Februar um 11,8%

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6. März 2016 16:43

In der heutigen Kolumne wird die Redaktion des Börsenbriefes „dasHebeldepot“ (www.dashebeldepot.de) die Aktie der SHW AG in einem weiteren Update genauer unter die Lupe nehmen.
Seit meiner Kolumne vom 2. März konnte die Aktie der SHW AG ihren Wert auf 25 Euro steigern. Meiner Meinung nach ist die Aktie des Automobilzulieferers weiterhin zu günstig. Die Hauptgründe finden Sie in meiner vorherigen Kolumne, welche Sie hier (http://dashebeldepot.blogspot.de/2016/03/sh... ) nochmals abrufen können.
In der Zwischenzeit sind aber zwei neue, ausschlaggebende Entwicklungen bekannt geworden, welche sich maßgeblich positiv auf den Aktienkurs der SHW AG auswirken müssten. Vorab müssen Sie dazu wissen, dass die SHW AG durch den VW-Konzern (hier unter anderem VW, Audi, Porsche) rund 40% des gesamten Kundenumsatzes des Geschäftsjahres 2015 erzielte (Quelle 1):

Nun zu den zwei Punkten, welche sich fortan maßgeblich positiv auf den Aktienkurs der SHW AG auswirken müssten:
1.)   Die große Sorge der Investoren war in den rückliegenden Monaten immer, dass der Umsatz der SHW AG durch extreme Einsparungen vonseiten der Großkunden (befürchtete Rezession der Autoindustrie etc.) einbrechen wird. Hier richtete sich der Blick ganz besonders auf den VW-Konzern, wegen der bekannten „Dieselgate-Affäre“. Laut einem Artikel der Börsen-Zeitung (Quelle 2), „tut dem Zulieferer SHW der VW-Skandal kaum weh“! Im Folgenden darf ich aus der benannten, mir vorliegenden Quelle zwei Sätze (a und b) frei zitieren:
a)

[..]

Durch den VW-Abgasskandal sei das Absatzniveau mit den Wolfsburgern im Jahr 2015 ,,nahezu nicht beeinflusst‘‘ worden, sagte Vorstandschef Frank Boshoff bei Vorlage erster Eckdaten fürs vergangene Jahr in Frankfurt.
b)

Auch mit Blick auf 2016 gab sich Boshoff bezüglich VW entspannt. Der Preisdruck durch den Großkunden, der kurz nach dem Skandal beim Einkauf Einsparungen angekündigt hatte, sei derzeit nicht höher als sonst.
[…]

Allein diese Aussage des Vorstandschef Frank Boshoff müsste der Aktie der SHW AG kräftigen Auftrieb verleihen
. Vermutlich hat die Börse diese Aussage aber bislang vollkommen verschlafen und im allgemeinen Krisenmodus der Anleger total überhört! Nochmals zum Mitschreiben: Der VW-Skandal ist nun rund ein halbes Jahr alt und der VW-Konzern spart gegenüber seinem Zulieferer SHW laut Aussage des Vorstandschefs Frank Boshoff kaum ein. Wenn dies keine positiven Nachrichten sind, dann weiß ich es auch nicht mehr. Damit nimmt Herr Boshoff quasi den schlimmsten Befürchtungen der Investoren die Luft aus den Segeln!
2.)
Daimler, als zweitgrößter Kunde der SHW AG, steigert seine weltweiten Pkw-Verkäufe im Februar um sensationelle 11,8%. Damit lieferte Daimler 143.767 Fahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und Smart aus. Das Wachstum in China steigerte Daimler im Februar sogar um 29,3% auf 25.837 Einheiten (Quelle 3). Damit nochmals zurück zur obigen Grafik (Quelle 1):


Die SHW AG erzielte in 2015 einen Umsatz von 81,3 Mio. Euro mit Daimler. Daimler wächst in 2016 mit Beispiel Februar (siehe oben) überproportional gut. Diese Entwicklung müsste sich logischerweise sehr positiv auf die Geschäfte der SHW AG als direkter Zulieferer auswirken! Von Rezessionsängsten in der Autobranche kann also zurzeit keinerlei Rede sein!
Fazit: Wieso die Aktie der SHW AG mit aktuell ca. 25 Euro noch immer so günstig zu haben ist, ist mir ein absolutes Rätsel. Im Jahr 2014 notierte die Aktie in den Hochpunkten zwischen 55 – 46 Euro, der Jahresumsatz lag hier bei ca. 430 Mio. Euro und das bereinigte EBITDA bei 40,597 Mio. Euro (Quelle 4). Zum Vergleich: Im Jahr 2015 lag der Jahresumsatz nach vorläufigen Zahlen bei 463,5 Mio. Euro, das bereinigte EBITDA bei 43,5 Mio. Euro (Quelle 5). Die Aktie schloss am vergangenen Freitag im Xetra-Handel bei 25,04 Euro. Dies ist ein Abschlag von über 100% zu den Höchstkursen im Jahr 2014, obwohl die fundamentalen Parameter deutlich(!) besser ausfallen. Von einer Rezession in der Autobranche ist nach allen vorliegenden Daten aktuell nicht im Ansatz etwas zu erkennen. Die Aktie der SHW AG ist und bleibt deshalb meiner persönlichen Meinung nach ein klarer Value-Langfrist-Kauf!

Risiken: a) Die globale Wirtschaft schwächt sich ab, es kommt zu einer übergreifenden Rezession, welche über Jahre anhält. Dadurch würden die Umsätze in der Autobranche vorerst wegbrechen. b) VW als größter Kunde der SHW AG streicht entgegen der aktuellen Aussage des SHW Vorstandsvorsitzenden zukünftig doch einige Aufträge, was den Umsatz der SHW AG dann vermutlich stärker drücken würde. c) es kommt zu einem globalen Aktiencrash, die Aktie der SHW AG würde ebenfalls kollabieren.

Für weitere kostenlose Informationen zur Aktie der SHW AG und anderen Aktien können Sie den Börsenbrief „dasHebeldepot“ kostenlos für 3 Wochen testen. Zur Anmeldung gelangen Sie über www.dashebeldepot.de .


Hinweis gemäß §34b WPHG: Der Autor dieser Kolumne hält Aktien der SHW AG in seinem privaten Besitz und bespricht die Aktie regelmäßig in seinem Börsenbrief. Es wird keine Gewährleistung auf Richtigkeit der recherchierten Daten gegeben. Ausgesprochene Kursziele stellen lediglich die persönliche Meinung des Autors dar und sind keine Kaufempfehlung oder dürfen als diese angesehen werden. Diese Kolumne darf nicht kaufentscheidungsverursachend für den Leser sein. Das genaue Gegenteil dieser Kolumne kann eintreten.


Quellen:

1.)

http://www.shw.de/ablage/med... , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr. Seite 7 / 27
2.)
https://www.boersen-zeitung.de/index.php?... , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr. Oben daraus Aussagen im Zitat entnommen.
3.)
http://www.kfz-betrieb.vogel.de/wirtschaft... , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr.
4.)
http://www.shw.de/ablage/med... , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr. Seite 2 / 144
5.)

http://www.shw.de/ablage/med... , Abruf am 6.3.2016 um 15.40 Uhr. Seite 1 / 6


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Die Smallcap-Trading GmbH vertreibt den Börsenbrief „dasHebeldepot“. Alle Transaktionen des 10.000 Euro Realdepots werden real an der Börse abgewickelt. Dabei werden alle Kauf- und Verkaufsabrechnungen unseres Onlinebrokers offengelegt. 100% Transparenz für alle Leserinnen und Leser. Der Börsenbrief erscheint täglich und kann volle 3 Wochen lang kostenlos getestet werden. Mehr Informationen unter www.dashebeldepot.de

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Redakteur: Boris Schulze
Schubertstraße 33 33014 Bad Driburg Deutschland
Telefon: 0180-5867077-215 Homepage: www.dashebeldepot.de

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