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DB Morning Daily: Die Blicke richten sich immer häufiger nach China

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3. März 2016 08:23



FX Market Outlook


Mit der steigenden Bedeutung des chinesischen Yuan für den Welthandel richten sich die Blicke der Marktteilnehmer immer häufiger auf China. Dort setzt die Notenbank Auslandsreserven ein, um Kurspflege für ihre Währung zu betreiben. Die Ratingagentur Moody's hat gestern den Ausblick auf die Kreditwürdigkeit des Landes von stabil auf negativ gesenkt. Als Grund nannte die Agentur die hohe Staatsverschuldung und die hohen Abflüsse von Devisenreserven. Das aktuelle Rating bleibt unverändert auf der Stufe 'Aa3'. Ferner trauen die Bonitätswächter der chinesischen Regierung derzeit nicht zu, wichtige strukturelle Reformen durchzusetzen. "Ohne glaubhafte und effiziente Reformen wird sich das Wachstum in China kräftig abkühlen, weil die hohe Verschuldung bei Unternehmen Investitionen lähmt", schrieben die Experten von Moody's.

 

Als herausragendes Problem hat die Agentur die hohe Verschuldung bei Staatsunternehmen auch deshalb ausgemacht, da mögliche Pleitewellen eine Haftung des Staates auslösen könnten. Die Staatsverschuldung würde daher stärker steigen als erwartet. Moody's zufolge liegt Chinas Staatsverschuldung bei knapp 41% des Bruttoinlandsproduktes (BIP). Daneben wirkt sich das Bemühen der chinesischen Notenbank, die heimische Währung Yuan mit massiven Interventionen zu stützen, negativ aus. Dies könne zu einer verstärkten Kapitalflucht führen, was das Land zusätzlich unter Druck setzen würde, befürchtet Moody's.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Alle Welt hofft auf eine Senkung der globalen Ölproduktion, damit sich Angebot und Nachfrage und damit auch die Preise wieder auf einem normalen Niveau einpendeln. Doch trotz aller Beteuerungen von Produzentenstaaten und dem Rückgang der Zahl von aktiven Bohrtürmen in den USA ist bislang kein Ende der Ölschwemme in Sicht - sehr zum Schaden von Energieunternehmen und Zulieferindustrien. Wie gestern gemeldet wurde, sind die Öllagerbestände in den USA auf wöchentlicher Basis letzte Woche um weitere 10,4 Mio. Barrel gestiegen. Experten hatten nur mit einem Anstieg um 2,5 Mio. Barrel gerechnet, nachdem in der Vorwoche bereits 3,5 Mio. Barrel hinzugekommen waren.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 5. Januar 2016 bei 1,0709 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand findet sich am Hoch vom 11. Februar 2016 bei 1,1376.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Die Geldbasis in Japan ist im Februar zum Vorjahr um 29,0% gestiegen, nachdem im Januar ein Anstieg um 28,9% verzeichnet worden war. Die Prognosen hatten nur bei einem Plus von 27,9% gelegen. Mit der Geldmenge steigen auch die Staatsausgaben. Das Unterhaus des Parlaments in Tokio hat gestern den Haushaltsentwurf der Abe-Regierung in Rekordhöhe von 96,7 Bio. Yen gebilligt. Nun muss noch das Oberhaus zustimmen. Bei der Bevölkerung scheint das Geld aber nicht anzukommen. Eine neue Statistik zeigt, dass die Zahl der Haushalte mit Kindern, die in Japan in Armut aufwachsen müssen, zwischen 1992 und 2012 von 5,4% auf 13,2% aller Haushalte gewachsen ist.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 25. Februar 2013 bei 118,75 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand lässt sich am Hoch vom 16. Februar 2016 bei 128,15 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Der Bausektor in Großbritannien befindet sich weiter im Boom-Modus, allerdings mit leicht nachlassender Dynamik. Der Einkaufsmanagerindex für die Bauindustrie wurde für Februar mit 54,2 Punkten berechnet. Erwartet wurden 55,5 Punkte, nach 55,0 Punkten im Vormonat. Der Wert liegt aber weiterhin weit über der Schwelle von 50 Punkten, über der Wachstum angezeigt wird. Bisher herrschte in Großbritannien vor allem beim Bau von Immobilien Hochkonjunktur. Die neuen Daten zeigen nun jedoch, dass dieser Bereich so wenig gewachsen ist wie seit 2013 nicht mehr. Folglich stellten Bauunternehmen auch weniger Personal ein.

 

EUR/GBP sieht sich am Hoch vom 10. September 2014 bei 0,8066 dem nächsten wichtigen Widerstand gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 22. Januar 2016 bei 0,7523.

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