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DB Morning Daily: Argentiniens Peso gibt nach Einigung mit US-Hedgefonds nach

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2. März 2016 07:43



FX Market Outlook


Der argentinische Peso reagierte mit einer deutlichen Abwertung zum US-Dollar auf den Kompromiss der neuen neoliberalen Regierung im Rechtsstreit um alte Anleiheschulden mit US-Hedgefonds. ARS/USD gab am Montag 2% ab und notierte bei 0,0631 Dollar auf einem Allzeittief. "Die Auseinandersetzung zwischen Argentinien und US-Gläubigern ist nun auf gutem Wege gelöst zu werden", teilte der vom zuständigen Gericht bestellte Vermittler Daniel Pollack am Montag mit. Die Parteien hatten in der Nacht eine Grundsatzeinigung unterzeichnet. Die Vereinbarung sieht einen Vergleich in Höhe von umgerechnet 4,25 Mrd. Euro vor, die der argentinische Staat den Fonds bezahlen soll. Mit dem Ausgleich von drei Viertel der zunächst verlangten Summe wären die Streitigkeiten beigelegt.

 

Dafür muss der argentinische Kongress aber zunächst ein Gesetz kippen, das die Vorgängerregierung der ehemaligen Präsidentin Cristina Fernández erlassen hatte. Das Gesetz verbietet es dem argentinischen Staat, eine Einigung mit den Hedgefonds zu Lasten der Steuerzahler zu schließen. Gewinnt der neue Präsident Mauricio Macri dafür eine Mehrheit im Parlament, hätte Argentinien dann wieder vollen Zugang zu den internationalen Devisenmärkten. Präsident Macri hatte bereits im vergangenen Dezember den seit vier Jahren bestehenden festen Wechselkurs zwischen dem argentinischen Peso und dem US-Dollar aufgehoben. In der Folge wertete der Peso drastisch ab.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

In den USA ist die IBD/TIPP Wirtschaftsstimmung auf 46,8 Punkte zurückgegangen. Einen Monat zuvor hatte der Wert noch bei 47,8 Punkten gelegen. Die von Investor's Business Daily (IBD) und TechnoMetrica Institute of Policy and Politics (TIPP) durchgeführte Studie befragt rund 900 Verbraucher in den USA über die wirtschaftliche Situation und den Ausblick für die nächsten sechs Monate sowie die persönliche finanzielle Situation und das Vertrauen in die Wirtschaftspolitik der USA. Ein Index-Stand unter 50 Punkten signalisiert pessimistische Aussichten der Verbraucher.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 5. Januar 2016 bei 1,0709 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand findet sich am Hoch vom 11. Februar 2016 bei 1,1376.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Aus Japan kamen gestern gemischte Wirtschaftsdaten. So ist der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in der endgültigen Fassung für Februar auf 50,1 Punkte gefallen, nach 52,3 Punkten im Januar. Die Prognose hatte bei 50,2 Punkten gelegen. Die Investitionen in der Industrie sind im vierten Quartal um 8,5% zum Vorjahr gestiegen, nach einem Anstieg um 11,2%. Hier war ein Plus von 8,8% erwartet worden. Die Arbeitslosenquote hingegen sank im Februar überraschend auf 3,2%. Im Januar waren es noch 3,3% gewesen. Gleichzeitig gingen die Ausgaben privater Haushalte in Japan im Februar jedoch um 3,1% zum Vorjahr zurück, nach einem Minus von 4,4% im Januar.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 25. Februar 2013 bei 118,75 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand lässt sich am Hoch vom 16. Februar 2016 bei 128,15 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Noch bevor Großbritannien darüber entscheidet, ob es der Europäischen Union den Rücken kehren soll, beklagen Politiker bereits einen zu geringen Außenhandel. Bei einer Anhörung im Parlament in London erklärte Finanzminister George Osborne, das gesteckte Ziel beim Exportvolumen von 1 Bio. Britischen Pfund könne nicht bis 2020 erreicht werden. Als Grund wurde auf die Regierungsbehörden verwiesen, deren Strategien nicht geeignet seien, um den Handel genügend zu fördern. Zudem verzeichnete Großbritannien im Februar eine Abkühlung beim industriellen Wachstum. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ging von 52,0 auf 50,8 Punkte zurück. Erwartet wurden 52,3 Punkte.

 

EUR/GBP sieht sich am Hoch vom 10. September 2014 bei 0,8066 dem nächsten wichtigen Widerstand gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 22. Januar 2016 bei 0,7523.

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