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EZB will ein Drittel unseres Bargeldes verbieten!

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17. Februar 2016 09:59

Liebe Leserinnen,
Liebe Leser,

am Montag hat die europäische Zentralbank (EZB) darüber beraten, dass der 500-Euro-Schein abgeschafft werden soll. Ein Gremium soll nun die Machbarkeit überprüfen, bevor in 2 bis 3 Monaten eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

Über 614 Millionen Scheine im Umlauf!

EU-weit sind derzeit 500-Euro-Scheine im Wert von 307 Milliarden Euro im Umlauf. Das entspricht 614 Millionen Stück. Sollte der größte Schein des europäischen Währungsraums verboten werden, verschwindet praktisch über Nacht Bargeld im Wert von über 300 Milliarden Euro! Das gesamte Bargeld im Umlauf beträgt etwa eine Billion Euro. Somit werden 30 Prozent unseres Bargeldes vernichtet beziehungsweise entwertet!

Was verfolgt die EZB?

Die fadenscheinigen Aussagen der EZB weisen auf eine Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Terrorismus hin. Doch dies ist nur eine Ausrede! In Wirklichkeit wird alles für ein komplettes Bargeldverbot vorbereitet. 30 Prozent des Bargeldes mit einem einzigen Schein zu vernichten ist ein guter Anfang. Danach werden schrittweise weitere Scheine bspw. 200-Euro verboten und dann kommt ebenfalls noch die Barzahlungsgrenze von zuerst 5000-Euro, später sicher 1000-Euro. Alles natürlich um die Bürger zu schützen.

Negative Zinsen voraus!

Ist das Bargeld erst einmal teilweise oder vollkommen verboten und es gelten Obergrenzen für die Barzahlung, kann die EZB die Zinsen problemlos auf deutlich unter null Prozent senken. Denn dann kann Niemand mehr sein Geld von der Bank abheben. Was soll er auch mit Bargeld das nicht mehr akzeptiert werden darf? Wir müssen aufpassen, dass uns Politiker nicht vollkommen entmündigen und aller Freiheiten berauben!

Ihr Sebastian Hell
Geschäftsführer QTrade

www.qtrade.de






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Sebastian Hell erstellt die Kolumnen nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der gemachten Angaben kann jedoch nicht übernommen werden. Es handelt sich hierbei nicht um eine Anlageberatung.


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