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DB Morning Daily: Der deutschen Staatskasse droht Ungemach

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15. Februar 2016 08:32



FX Market Outlook


Trotz aktueller Milliardenüberschüsse droht der deutschen Staatskasse Ungemach. Wie aus dem neuen Tragfähigkeitsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht, drohen dem deutschen Fiskus auf längere Sicht dramatische Risiken, die nur durch rasches Handeln gemindert werden können. "Ohne frühzeitiges Gegensteuern" wachse die Gefahr, dass die demografische Alterung zu "einer nicht tragfähigen Schuldenentwicklung führt und damit den Handlungsspielraum des Staates einschränkt", zitiert die Zeitung ‘Welt‘ aus dem Bericht. In Regierungskreisen sind die Formulierungen noch drastischer: Wenn der Staat nicht den Rotstift ansetzt und nicht seine Ausgaben in den Griff bekommt, drohen langfristig griechische Verhältnisse.

 

Die Experten von Bundesfinanzminister Schäuble haben mehrere Szenarien durchgerechnet. Im schlechtesten Fall würde der Schuldenstand bis zum Jahr 2060 "kontinuierlich auf rund 220 Prozent" des Bruttoinlandsproduktes (BIP) steigen. Aber selbst im günstigen Szenario müsste gegengesteuert werden. Die sogenannten Primärsalden müssten ab sofort dauerhaft um 1,2% des BIP verbessert werden, um die Staatsfinanzen tragfähig zu machen. Im pessimistischeren Szenario ergebe sich ein Anpassungsbedarf von 3,8%. Risiken für die Staatsfinanzen ergeben sich vor allem aus der Alterung der Gesellschaft. Das führt zu Ausgabensteigerungen bei der Renten- und Krankenversicherung.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Die Preise für in die USA eingeführte Güter sind im Januar etwas schwächer als erwartet um 1,1% zum Vormonat gefallen. Analysten hatten im Mittel mit einem Rückgang um 1,4% gegenüber Dezember gerechnet. Im Jahresvergleich sanken die Importpreise um 6,2%, wie das US-Handelsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang um 6,8% prognostiziert. Im Dezember waren die Preise zudem etwas weniger gesunken als bislang berichtet. Nach revidierten Zahlen lag der Rückgang bei 1,1%, nachdem bislang 1,2% ausgewiesen worden waren. Vor allem die gefallenen Ölpreise drücken auf die Einfuhrpreise.

 

EUR/USD trifft am Hoch vom 15. Oktober 2015 bei 1,1495 auf den nächsten wichtigen Widerstand. Die nächste markante Unterstützung findet sich am Tief vom 5. Januar 2016 bei 1,0709.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Die japanische Regierung will möglicherweise gegen eine weitere Aufwertung des Yen intervenieren. Seit Anfang Februar hat die japanische Währung signifikant zum US-Dollar, aber auch deutlich zum Euro aufgewertet. Finanzminister Aso sagte am Freitag, man beobachte die Entwicklung und werde falls erforderlich reagieren. Experten deuteten dies als Hinweis auf mögliche Eingriffe am Devisenmarkt. Die japanische Währung genießt den Ruf eines sicheren Anlagehafens in Krisenzeiten. In den jüngsten Börsenturbulenzen flüchteten Investoren verstärkt in den Yen. Für die exportstarke Wirtschaft Japans ist ein starker Yen ein Problem, weil er die Ausfuhren des Landes verteuert.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand lässt sich am Hoch vom 29. Januar 2016 bei 132,38 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

In den Reformverhandlungen mit Großbritannien gibt es weiterhin offene Fragen. Diese sollen nun auf dem EU-Gipfel am 19. Februar die Staats- und Regierungschefs beantworten. Seit Jahresanfang befindet sich das Pfund unter Abwertungsdruck. Zum einen hat die Bank of England signalisiert, es mit der Leitzinswende angesichts eines noch unzureichenden Inflationsdrucks nicht eilig zu haben. Zum anderen wird nun das EU-Referendum in Großbritannien, das mit den laufenden Verhandlungen von Premierminister Cameron mit der EU in den Fokus der Märkte gerückt ist, zum dominanten Belastungsfaktor für das Pfund.

 

EUR/GBP sieht sich am Hoch vom 6. Januar 2015 bei 0,7874 dem nächsten wichtigen Widerstand gegenüber. Die nächste wichtige Unterstützung liegt am Tief vom 22. Januar 2016 erreicht.

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