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Versöhnlicher Freitag – Bullen bäumen sich auf

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12. Februar 2016 14:43



Commerzbank: DIVIDENDE – ThyssenKrupp: ROTE ZAHLEN


Die deutsche Wirtschaft hält ihr Wachstumstempo bei. Zum Jahresende ist die Wirtschaftsleistung (BIP) wie erwartet um 0,3 Prozent gewachsen. Im Gesamtjahr 2015 ist Europas größte Wirtschaft gewachsen um 1,7 Prozent – so kräftig wie seit vier Jahren nicht mehr.
In Asien sorgen sich Anleger allerdings um den Zustand der europäischen Banken und fürchten Zahlungsausfälle. Öl ins Feuer gießt die Ratingagentur S&P. Sie hat Anleihen der Deutschen Bank abgestuft. Die Märkte in Asien rutschen weiter ab. Der Nikkei hat den stärksten Wochenverlust seit 2008 und verliert über 11 Prozent.
Trotzdem startet der  DAX freundlich in den Tag, die Bullen reagieren auf den angestiegenen Ölpreis. Im Markt halten sich Gerüchte, wonach die OPEC die Fördermengen drosseln wird.
(Ölpreis Interview bei n-tv)

Commerzbank zahlt Dividende
Die Commerzbank hat ihren Nettogewinn im abgelaufenen Jahr vervierfacht. Unterm Strich steht ein Gewinn von 1,04 Milliarden Euro. Geholfen hat ein deutliches Wachstum im Privatkundengeschäft. Außerdem kann die Commerzbank die Risikovorsorge um 40 Millionen Euro senken. Anleger sollen eine Dividende bekommen von 20 Cent. Es ist die erste Gewinnausschüttung seit 2007. Und die letzte von CEO Martin Blessing. Er wird seinen Vertrag wie bekannt nicht verlängern. Wer Nachfolger wird, ist noch nicht klar.

ThyssenKrupp rote Zahlen
ThyssenKrupp hat zum Jahresbeginn unterm Strich rote Zahlen geschrieben. Der Fehlbetrag beläuft sich auf 23 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte Thyssen 54 Millionen Euro verdient. Belastungsfaktoren sind das Stahlgeschäft in Europa und Verluste bei Steel Americas. CEOHeinrich Hiesinger hält an der Jahresprognose fest, wo am Ende ein operativer Gewinn stehen soll in Höhe von 1,6 bis 1,9 Milliarden Euro. Allerdings unter der Voraussetzung, dass sich der Markt deutlich Erholt.

CarlZeiss Meditec wächst operativ
Der Medizintechnikanbieter Carl Zeiss Meditec startet mit viel Schwung ins neue Geschäftsjahr. Ein starker Dollar und gute Geschäfte in Asien haben geholfen. Der operative Gewinn klettert um 15 Prozent. Das Nettoergebnis allerdings geht zurück wegen Verlusten aus Währungssicherungsgeschäften.

Osram will zukaufen
Osram will im Geschäftsumbau vorankommen. Noch in diesem Jahr will Osram im wachsenden Markt für Spezialbeleuchtungen Unternehmen kaufen. 
Osram wird umgekrempelt: Das klassische Leuchtengeschäft steht zu Verkauf. Stattdessen setzt man beim Siemens Ableger auf LED Technik.
Mit Spannung erwartet man die HV nächste Woche

Weiterführender Link 

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Euwax Sentiment

Das Stimmungsbarometer an der Börse Stuttgart lässt gut erkennen, dass die Derivate Anleger die Dax Marke von 8.900 Punkte als wichtigen Widerstand einordnen. Als der DAX am Vormittag gegen 11 Uhr diese runde Marke ansteuerte, verkauften Anleger schlagartig Calls und stiegen ein in Puts. Ein Ähnliches Verhalten zeigten die Anleger noch einmal gegen 13 Uhr bei ähnlichen Randbedingungen.
Das Gros der Anleger geht derzeit von wieder fallenden Notierungen im DAX aus.

TRENDS IM HANDEL

Die Hausse bei der Commerzbank Aktie hat bei etlichen Derivate Anlegern offensichtlich die Kasse klingeln lassen, Am Nachmittag wurden die Calls auf die Commerzbank bereits wieder verkauft, die oftmals erst im frühen Handel erstanden worden waren. Insgesamt ergibt sich ein leichter Verkäufer Überhang.

Bei der Deutschen Bank sehen offenbar die meisten Anleger den Boden erreicht und verkaufen ihre Put-Optionsscheine .

Beim Autobauer Daimler sehen Anleger Luft nach oben, hier werden Call-Optionsscheine verstärkt gekauft.

Auch beim Gold sehen Investoren wieder Potenzial auf der Oberseite und investieren in Knock-out-Calls.

Börse Stuttgart TV

Der Goldpreis feiert in diesen Tagen das Comeback des noch jungen Börsenjahres. Seit Jahresbeginn konnte der Goldpreis um rund 15 Prozent zulegen. Nicht schlecht, doch eigentlich auch wieder nichts gegen einige Aktien von Gold-Minenbetreibern. Der NYSE Arca Gold Bugs Index beispielsweise konnte allein seit Mitte Januar um mehr als 60 Prozent zulegen. Wird Gold plötzlich wieder zur „Angstwährung“? Roland Hirschmüller von der Baader Bank bei Börse Stuttgart TV.








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