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Caledonia Mining sichert sich ab und Fission Uranium und TerraX Minerals mit Bohrupdate

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11. Februar 2016 19:17

Caledonia Mining sichert sich gegen möglichen Goldpreisverfall ab

Der Goldpreis sorgte in den letzten Tagen in der Edelmetallbranche mit Notierungen über der Marke von 1.200,- USD für neuen Optimismus. Beim kanadisch-südafrikanischen Goldproduzent Caledonia Mining (ISIN: CA12932K2020 / TSX: CAL - http://www.commodity-tv.net/c/mid,5428... -) bleibt man aber dennoch weiterhin vorsichtig. Wie das Unternehmen mitteilte, sichert man einen Teil der Produktion aus der simbabwischen ‚Blanket‘-Mine, an der das Unternehmen zu 49 % beteiligt ist, mittels einer sog. ‚Cap & Collar-Hedge‘-Vereinbarung mit einem nicht näher genannten Finanzpartner gegen ein eventuelles erneutes Absacken des Goldpreises ab.

Das aus einer Serie von wöchentlichen Kontrakten bestehende, bis Juli 2016 laufende Abkommen sieht vor, dass die Gesellschaft das aus der ‚Blanket‘-Mine geförderte Gold zwar weiterhin zum aktuellen Marktpreis an die staatliche simbabwische Vermarktungsgesellschaft Fidelity Printers and Refiners Limited verkauft, jedoch bei einem Preis unter 1.050,- USD pro Unze (‚Collar‘) die Differenz vom Vertragspartner erstattet bekommt. Sollte der erzielte Verkaufspreis - wie aktuell - oberhalb von 1.050,- USD pro Unze liegen, verpflichtet sich Caledonia seinerseits, dem Hedging-Partner die Differenz auszuzahlen, wobei jedoch eine Preisobergrenze von 1.080,- USD (‚Cap‘) vereinbart wurde. Somit könnte Caledonia die Absicherung bei einer festgelegten Gesamtabsatzmenge von 15.000 Unzen Gold im ungünstigsten Falle 450.000,- USD kosten, zumal keine weiteren Gebühren oder sonstige Ausgaben anfallen sollen. Dafür erhält das Unternehmen in den kommenden 6 Monaten eine größere Sicherheit in Bezug auf die eigene Cash-Flow-Generierung, die anschließend von der bis dahin angepeilten Steigerung der Goldproduktion in der ‚Blanket‘-Mine profitieren sollte.

Quelle: Caledonia Mining

Bislang verlief das auf 6 Jahre angelegte 70 Mio. USD-Investitionsprogramm für die simbabwische Mine, mit dessen Hilfe die dortige Goldproduktion bis 2021 auf 80.000 Unzen im Jahr gesteigert werde soll, ohne nennenswerte Probleme oder gar Verzögerungen. Vielmehr geht das Unternehmen derzeit sogar davon aus, dass man für den Zeitraum bis 2017 lediglich rund 45 Mio. USD statt der ursprünglich veranschlagten 50 Mio. USD benötigen wird.

Ansonsten beabsichtigt die Gesellschaft, die derzeit die Verlegung ihres Geschäftssitzes von Toronto auf die britische Kanalinsel Jersey vorantreibt, ihre erst vor Kurzem auf USD-Basis umgestellte Quartalsdividende von 1,125 US-Cents pro Aktie bis auf weiteres beizubehalten.

 

Fission erweitert das Bohrprogramm aufgrund einer neu gefundenen Discovery

Aufgrund der jüngsten Entdeckungsbohrung ‚R840W', die auf dem ‚Tripple R'-Vorkommen des unternehmenseigenen ‚Patterson Lake South'-Projekt in Kanadas Athabasca Basin niedergebracht wurde, investiert Fission Uranium (ISIN: CA33812R1091 / TSX FCU - http://www.commodity-tv.net/c/mid,3525... -) weitere 740.000 USD in ein erweitertes Bohrprogramm. Finanziell kann sich das Unternehmen das erlauben. Denn: Die zur staatseigenen China General Nucklear Power Corp. gehörende CGN Mining kaufte vor Kurzem für 82.226.059 CAD 96.736.540 Aktien zum Kurs von 0,85 CAD als Direktinvestment. Mit dem Geld ist Fission solide aufgestellt. Geplant sind nach Unternehmensangaben weitere vier Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 1.200 m auf dem neu entdeckten Gebiet. Die Bohrungen sollen in Abständen von nur 15 bis 20 m zur Bohrung ‚R840W' niedergebracht werden, die auf eine 42 m lange hochgradige Mineralisierung gestoßen ist. Die Bohrung enthielt sogar einen Abschnitt über 2 m mit mehr als 10.000 cps bis hin zu einem Spitzenwert von 32.200 cps.


Quelle: Fission Uranium

Bereits vor der Entdeckung war ein Bohrprogramm für diesen Winter von 12.000 m geplant. Die aktuellen fallenden Notierungen der Fission Aktie schreiben wir dem zuletzt wieder etwas gefallenen Uranpreis zu, der aktuell um die 34,25 USD pro Pfund U308 rangiert.

 

TerraX schließt Bestätigungsbohrungen ab

Die ebenfalls in Kanada ansässige Explorationsgesellschaft TerraX Minerals Inc. (ISIN: CA88103X1087 / TSX-V: TXR - http://www.commodity-tv.net/c/mid,3525... -), an der Osisko Royalties zu 16,9 % beteiligt ist, hat die Bestätigungsbohrungen auf dem eigenen Goldprojekt ‚Yellowknife City' (‚YCG') im Zielgebiet ‚Mispickel' auf der Liegenschaft ‚Walsh Lake', abgeschlossen. Auf zwei parallelen Abschnitten im Abstand von ca. 50 m wurden vier Bohrungen mit insgesamt 383 m Länge niedergebracht.

Die zwei Bohrungen auf jedem Abschnitt sollten die Vererzung, die im Jahre 2013 beprobt wurde, in einer Tiefe zwischen 20 und 50 m unter den Schürfgräben bestätigen. Die Analyse der Gesteinssplitterproben, die quer zum Streichen der Sulfid-Quarzgangzone gesammelt wurden lieferten, wie Ende Oktober 2013 veröffentlicht, 7,29 g/t Au über 6,0 m. Alle vier Bohrungen, die auf dem Zielgebiet ‚Mispickel' niedergebracht wurden, trafen auf Sulfiderzgänge und eine Sulfidvererzung des Verdrängungstyps im Muttergestein (felsische Vulkanite und Sedimente) und bestätigen die Vererzung. An der Protokollierung und Beprobung der Bohrungen wird derzeit gearbeitet und die ersten Proben wurden bereits an das externe ALS Labor in Yellowknife geschickt.

Das verwendete Bohrgerät wurde zur ‚Sam Otto'-Zone verlegt, wo die Bohransatzpunkte bereits vorbereitet werden. Die ‚Sam Otto'-Zone befindet sich ebenfalls auf der ‚Walsh Lake'-Liegenschaft und nur ungefähr 1,5 km südwestlich von ‚Mispickel' entfernt. ‚Sam Otto' beherbergt Gänge und eine Sulfidvererzung des Verdrängungstyps die denen auf ‚Mispickel' sehr ähnlich sind und in übertägigen Schürfgräben aufgeschlossen sind. Diese Zone wurde bereits in den Jahren zwischen 1989 und 2000 von verschiedenen Betreibern wie z.B. Barrick (Lac Minerals), Rubicon, Kelmet, Nebex und Inmet bebohrt, wobei eine Streichlänge von 1,5 km entdeckt wurde.

Quelle: TerraX Minerals

Das noch andauernde Winterbohrprogramm wird insgesamt 6.500 Bohrmeter auf mehreren Goldzielen umfassen und sich auf alle fünf Zielgebiete in der 5 km x 3 km großen ‚Core Gold Area' erstrecken. Dieses Areal beinhaltet die ‚Barney Shear' und die vor Kurzem entdeckte ‚Hebert-Brent'-Zone, sowie drei neue Gebiete mit hochgradigen Goldgängen, die während der Geländeexploration im Sommer 2015 identifiziert wurden. Somit sollte für einen anhaltenden Newsflow gesorgt sein.

 

 

Viele Grüße

Ihr

Jörg Schulte

 

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