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Unterstützung gebrochen: DAX fällt unter 9.000 Punkte!

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8. Februar 2016 15:11



Hoffnung auf Kürzung der Förderquoten: Ölpreise mit kurzer Erholung


Mit positiven Impulsen war das deutsche Aktienbarometer zunächst freundlich in die neue Handelswoche gestartet und konnte bis auf 9.337 Zähler zulegen. So hat der Nikkei-Index in Japan rund ein Prozent zugelegt und auch die chinesischen Verkaufszahlen im Automobilsektor kamen gut an. Doch nach rund einer halben Stunde dreht die Stimmung und der  DAX – der technischen ohnehin belastet war – drehte gen Süden. Dabei ging es im Tagestief bis auf 8.975 Punkte nach unten. Am Nachmittag notiert der DAX mit einem Abschlag von 3 Prozent knapp über der Marke von 9.000 Zählern.

Am Freitag war bereits die Unterstützungslinie bei 9.300 Punkten gebrochen. Charttechniker werten dies als Verkaufssignal. Nun wäre der Weg bis auf 8.335 Zähler frei, so Marktbeobachter.

Nach anfänglichen Zuwächsen notierten die beiden Ölsorten am Montag wieder deutlich im Minus. Ein Fass der US-Sorte WTI kostet 30,16 US-Dollar, die Nordsee-Sorte notiert bei 33,48 US-Dollar mit einem Abschlag von rund zwei Prozent. Für eine Erholung hatten zunächst die Hoffnungen auf eine baldige Förderkürzung gesorgt. Die staatliche saudi-arabische Nachrichtenagentur SPAmeldete am Sonntag, der heimische Ölminister habe sich mit seinem venezolanischen Kollegen getroffen. In dem Gespräch soll es um eine mögliche Kooperation zwischen Mitgliedern des Förderkartells Opec und anderen Produzenten gegangen sein, mit dem Ziel, den Ölpreis zu stabilisieren.

Dass die deutsche Stahlindustrie stark unter billigen chinesischen Stahlimporten leidet ist kein Geheimnis. Nun bekommen die Unternehmen Unterstützung. So haben 7 Staaten einen Brandbrief an die EU-Kommission geschrieben und um Unterstützung geworben. Dies sorgte anfangs für steigende Notierungen in der gebeutelten Aktie von ThyssenKrupp. Innerhalb von sechs Monaten hat die DAX-Aktie rund 40 Prozent an Wert verloren, charttechnisch ist der Abwärtstrend weiter intakt. Am Nachmittag geht es mit der Aktie weiter gen Süden und sie verliert rund vier Prozent auf 13,39 Euro.

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Euwax Sentiment

An der EUWAX haben mittlerweile einige Anleger Kasse gemacht in Puts und Calls waren mit dem Kursrutsch gesucht. Das Stuttgarter Stimmungsbarometer, der EUWAX Sentiment Index notiert seit dem späten Vormittag im Plus.

TRENDS IM HANDEL

In Calls auf die Daimler-Aktie kommt es zu Käufen. Am Morgen wurde bekannt, dass die Verkäufe deutscher Hersteller in China im Januar um 13,5 Prozent gestiegen waren. Für BMW, VW & Daimler ist China ein wichtiger Absatzmarkt. Die Daimler-Aktie verliert am Montag rund drei Prozent, für Volkswagen geht es über vier Prozent nach unten.

Gesucht sind Puts auf das Anleihenbarometer Bund-Future, das bis auf 164,66 Zähler anstiegen konnte – ein neues Rekordhoch. Offenbar interpretieren dies einige Anleger als Übertreibung und setzen mit Puts dementsprechend auf eine Korrektur.

Börse Stuttgart TV

Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt geht in die nächste Runde. Bereits am vergangenen Freitag durchbrach der deutsche Leitindex eine wichtige Unterstützungszone und mittlerweile scheint es, als gäbe es kaum ein Halten mehr. Die Marke von 9.000 Punkten rückt mittlerweile bedrohlich nahe. Wie gefährlich ist die Situation am deutschen Aktienmarkt mittlerweile? Volker Meinel von der BNP Paribas bei Börse Stuttgart TV.








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