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DB Morning Daily: Die Ära der freien und unbegrenzten Verwendung von Bargeld könnte bald zu Ende sein

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4. Februar 2016 08:47



FX Market Outlook


Die Ära der freien und unbegrenzten Verwendung von Bargeld in Deutschland könnte bald zu Ende sein. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" ist die Bundesregierung dazu bereit, ein Bargeld-Limit zu setzen. Im Gespräch sei im Bundesfinanzministerium ein Betrag von 5000 Euro. Grundsätzlich favorisiere Berlin ein europaweit einheitliches Limit für Bargeldzahlungen. Sollte das nicht gelingen, erwägt die Bundesregierung einen Alleingang, wie das Blatt schreibt. Als Grund für die Überlegungen muss die Bedrohungslage durch den internationalen Terrorismus herhalten.

 

Der Vorstoß der Bundesregierung dürfte auf wenig Gegenliebe stoßen. Umfragen zeigen, dass die Bevölkerung am Bargeld hängt. Bargeld ist mit 79% aller Transaktionen immer noch das beliebteste Zahlungsmittel in Deutschland. Kritisch äußern sich auch Verbraucherschützer: "Bargeld ist gelebter Datenschutz. Und der darf nicht aufs Spiel gesetzt werden", so Klaus Müller vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Gegner eines Bargeld-Verbots ist auch die Bundesbank. Jens Weidmann und Andreas Dombret haben sich bereits gegen die Abschaffung des 500-Euro-Scheins ausgesprochen. In Deutschland sind auf Euro lautende Banknoten und Münzen das einzige gesetzliche Zahlungsmittel, Bankguthaben (Buchgeld) hingegen nicht.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Der US-Privatsektor hat zu Jahresbeginn überraschend viele Stellen neu geschaffen. Wie ‘Automatic Data Processing‘ (ADP) am Mittwoch mitteilte, ist die Zahl der Beschäftigten im US-Privatsektor im Januar um 205.000 gestiegen. Analysten hatten im Konsens mit einem schwächeren Stellenzuwachs um 191.000 gerechnet, nach 267.000 im Vormonat (revidiert von 257.000). Den nächsten Hinweis auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes liefert der am Freitag anstehende offizielle Arbeitsmarktbericht für Januar, der anders als der ADP-Report auch die Staatsbediensteten mit einschließt. Analysten kalkulieren im Schnitt mit einem Zuwachs um 192.000.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 5. Januar 2016 bei 1,0709 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand findet sich am Hoch vom 15. Dezember 2015 bei 1,1060.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Die Stimmung der japanischen Verbraucher hat sich zu Jahresbeginn leicht eingetrübt. Das in der Nacht zum Mittwoch gemeldete japanische Verbrauchervertrauen ist im Januar überraschend auf 42,5 Punkte gesunken. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem weiteren Anstieg auf 43,8 Punkte gerechnet, nach 42,7 Punkten im Dezember. Der Dezemberwert war der höchste seit September 2013. Der Verbrauchervertrauensindex notierte zwischen 1982 und 2016 durchschnittlich bei 42,2 Punkten. Sein Allzeithoch erreichte der Index im Dezember 1988 bei 50,8 Punkten. Das Rekordtief wurde im Januar 2009 bei 27,4 Punkten markiert.

 

EUR/JPY trifft am Hoch vom 4. Dezember 2015 bei 134,59 auf den nächsten wichtigen Widerstand. Die nächste markante Unterstützung lässt sich am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Der Einkaufsmanagerindex für den britischen Dienstleistungssektor ist im Januar überraschend auf 55,6 Punkte gestiegen. Analysten hatten im Konsens hingegen mit einem Rückgang auf 55,4 Punkte gerechnet, nach 55,5 Punkten im Dezember. Der Wert liegt nach wie vor deutlich über der eine wirtschaftliche Expansion signalisierenden Marke von 50 Punkten. Die britischen Einzelhandelspreise sanken im Januar laut ‘British Retail Consortium‘ (BRC) um 1,8% im Jahresvergleich, nach einem Rückgang um 2,0% im Dezember.

 

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 5. Januar 2016 bei 0,7310 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 6. Januar 2015 bei 0,7874.

 

Chartcheck: Devisenpaar des Tages – EUR/CAD

 

Rückblick: Der Euro ist gegenüber dem Kanadischen Dollar wieder etwas zurückgekommen. Die Bank of Canada hatte den Leitzins im Juli gesenkt und damit ihre Währung geschwächt. Der Euro war daraufhin bis auf ein Hoch bei 1,55 CAD gestiegen. Signale der EZB zu einer möglichen Ausweitung des Wertpapierkaufprogramms belasteten den Kurs des Euros im Herbst. Über der Schwelle von 1,40 CAD stellte sich eine Konsolidierung ein. Nach einer Wende bei 1,40 CAD wurde im Dezember das alte Hoch vom August übertroffen und Werte über 1,60 CAD erreicht. Andeutungen einer weiteren geldpolitischen Lockerung seitens der EZB bereiteten dem Aufstieg bei 1,60 CAD ein Ende.

 

Charttechnischer Ausblick: Inzwischen sucht der Euro im Bereich um 1,50 CAD Halt.

 

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