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DB Morning Daily: BoJ hat Strafzinsen eingeführt

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1. Februar 2016 08:21



FX Market Outlook


Die Bank of Japan (BoJ) hat im Kampf gegen eine Konjunkturabkühlung und die schwache Inflation Strafzinsen eingeführt. Sie beschloss am Freitag nach zweitägigen Beratungen in einer knappen Entscheidung, dass Finanzinstitute auf ihre laufenden Konten bei der Notenbank ab dem 16. Februar 2016 einen Strafzins von 0,1% zahlen müssen. "Die Notenbank wird die Zinssätze im negativen Bereich weiter senken, wenn sich dies als notwendig herausstellen sollte", hieß es in einer Erklärung. Ziel der Maßnahme ist es, den Wirtschaftskreislauf anzukurbeln und mittelbar auch die Preise nach oben zu treiben.

Der Negativzins gilt allerdings nicht für sämtliche Einlagen. Es soll ein Dreikategoriensystem zum Einsatz kommen: Während die 'Existing Balance' weiterhin mit 0,1% verzinst wird, liegt der Satz für die sog. 'Macro Add-on Balance', die die Reserveanforderungen beinhaltet, bei 0,0%. Der negative Zinssatz entfällt dann auf alle weiteren Einlagen, die sog. 'Policy-Rate Balance'. Experten bezeichneten den Schritt zu negativen Zinsen als heftige Überraschung. In Marktkreisen hatte der Druck auf die Notenbank allerdings zuletzt zugenommen, die geldpolitischen Zügel abermals zu lockern. Ob die Anreize der negativen Zinssätze tatsächlich die Kreditvergaben der japanischen Geschäftsbanken ankurbeln werden, bleibt aber abzuwarten.

FX-Quickcheck EUR/USD

Das Wachstum der US-Wirtschaft hat sich im vierten Quartal 2015 mit annualisiert 0,7% deutlich abgeschwächt, wie das Bureau of Economic Analysis am Freitag auf Basis einer ersten Schätzung mitgeteilt hat. Volkswirte hatten im Schnitt mit 0,8% gerechnet. Im dritten Quartal war die US-Wirtschaft noch um 2,0% gewachsen. Insbesondere der starke Dollar und die Abschwächung der Weltkonjunktur hatte zuletzt belastet. Positive Beiträge zum Wachstum kamen im vierten Quartal unter anderem von den persönlichen Konsumausgaben der US-Bürger und Ausgaben der öffentlichen Hand. Negative Beiträge lieferten dagegen der Außenhandel und die Anlageinvestitionen.

EUR/USD trifft am Tief vom 13. März 2015 bei 1,0459 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand oberhalb des Hochs vom 28. Oktober 2015 bei 1,1096 findet sich am Hoch vom 15. Oktober 2015 bei 1,1495.


FX-Quickcheck EUR/JPY

Der Minister für Wirtschafts- und Fiskalpolitik, Akira Amari, ist letzte Woche wegen einer Korruptionsaffäre zurückgetreten. Eine Baufirma hatte ihn als Schlichter zu ihren Gunsten bei einem Streit mit einem öffentlichen Bauträger gewinnen wollen und 12 Mio. Yen bezahlt. Sein Sekretariat habe das Geld nicht ordnungsgemäß als Spende verbucht. Der Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) hatte wegen seiner Nähe zu Premier Shinzo Abe großen Einfluss. Als sog. Minister für Abenomics oblag es ihm, Strukturreformen voranzubringen, um die Wachstumskraft zu stärken. Zudem leitete er die Verhandlungen über das transpazifische Freihandelsabkommen TPP.

EUR/JPY trifft am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand lässt sich am Hoch vom 4. Dezember 2015 bei 134,59 lokalisieren.


FX-Quickcheck EUR/GBP


Das GfK-Verbrauchervertrauen für Großbritannien und Nordirland hat sich um zwei auf insgesamt vier Punkte verbessert, wie das Marktforschungsunternehmen GfK Group am Freitag gemeldet hat. Volkswirte hatten einen Rückgang auf einen Punkt erwartet. Mit dem aktuellen Niveau hat das GfK-Verbrauchervertrauen den höchsten Stand seit August 2015 erreicht. Unter den vier Subindizes des Verbrauchervertrauens hellte sich der Index für größere Anschaffungen im Januar um neun auf 15 Punkte und damit besonders stark auf. Die Indizes für die allgemeine wirtschaftliche Situation des Landes, für die Ersparnisse und für die persönliche finanzielle Situation legten jeweils leicht zu.

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 5. Januar 2016 bei 0,7310 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 6. Januar 2015 bei 0,7874.

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