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Aktien im Ausverkauf - und keiner geht hin?

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24. Januar 2016 19:25

Hallo liebe Geldhamster-Gemeinde !

Heute möchte ich mich einmal um das Thema Aktien kümmern. Dieses Thema wird in Zukunft auch in vielen anderen Artikeln behandelt werden, da es meiner Meinung nach für den langfristigen Vermögensaufbau (welchen wir ja anstreben), nur wenige Alternativen gibt, welche eine annähernd positive Performance (je nach Markt im Durchschnitt zwischen 6 und 9% langfristige Rendite p.a.) an den Tag legen.

Was ist eigentlich eine Aktie?
Die Meisten können diese Frage nicht wirklich beantworten, für den Großteil ist es einfach Teufelszeug, welches immer wieder zu Einbrüchen und damit großem Risiko sein Geld zu verlieren führt. Das stimmt nur bedingt. Wikipedia beschreibt es im ersten Satz gleich ganz gut:

Eine Aktie ist ein Wertpapier, welches den Anteil an einer Gesellschaft verbrieft (auch Anteilsschein).

Viel mehr muss man eigentlich gar nicht wissen, man kauft quasi ein Unternehmen. Da die meisten von uns nicht so viel Geld haben ein ganzes Unternehmen zu kaufen, müssen wir uns damit begnügen, sich das Unternehmen mit anderen zu teilen und bekommen, wie oben geschrieben und je nachdem wieviel man sich leisten kann, eben nur einen Anteil in Form von einigen Aktien davon.

Natürlich ist es riskant in ein einziges Unternehmen zu investieren. Dieses hat, wie alles im Leben, gute wie auch schlechte Jahre und dementsprechend kann dann auch das Ergebnis mal besser, mal schlechter ausfallen. Sollte es sich um ein schlecht geführtes Unternehmen handeln, oder hat die ganze Branche ein Problem, gibt es an der Börse auch immer eine natürliche Auslese und manche Unternehmen schlittern in die Pleite. Das ist wohl die größte Angst der Menschen, das gesamte investierte Geld zu verlieren.

Um dieses Problem zu beseitigen, sollte man das Risiko streuen (denn dass alle Unternehmen weltweit pleite gehen ist eigentlich ausgeschlossen  )
Das geht am besten und kostengünstigsten, indem man in ETF’s oder Indexzertifikate investiert. Was das ist und wie das genau geht, werde ich in einem der nächsten Artikel erklären.

Dass Aktien auch im Allgemeinen (aufgrund von alle paar Jahre auftretenden Krisen) gewissen Schwankungen und damit einem kurz bis mittelfristigem Risiko unterliegen, muss jedem klar sein und ist ja durch den weltweiten „Einbruch“ der Märkte momentan auch wieder in aller Munde. Wie sieht dieser Einbruch aber wirklich aus? Nehmen wir als Beispiel den deutschen Leitindex DAX. Dieser ist seit Jahresbeginn um knapp 10% gefallen. Zwischenzeitlich (Mitte dieser Woche) waren es sogar über 13% Minus. Das ist in der Tat für 3 Handelswochen nicht wenig. Seit dem Allzeithoch im DAX am 10. April 2015 sind es sogar 25% Minus! Die meisten Crashpropheten scheinen aber zu vergessen, dass man vor etwas mehr als einem Jahr, nämlich zu Jahresbeginn 2015, genau von diesem aktuellen Kursniveau aus gestartet ist. Das Tief vor der liquiditätsgetriebenen EZB-Rallye lag am 06.01.2015 bei 9.382,82 Punkten, danach folgte der rasche Anstieg innerhalb von 3 Monaten bis zum Hoch auf 12.390,75 Punkten (+32%!). Und dieses Hoch wird sicher wieder erreicht werden. WANN es allerdings soweit ist, kann natürlich keiner sagen, vielleicht war das jetzt schon die Korrektur, vielleicht geht es aber auch noch weiter bis ca. 8.000 Punkte (mein favorisiertes Szenario), evtl. auch noch tiefer. Fakt ist jedenfalls, LANGFRISTIG geht es immer aufwärts. Das war die letzten 100 Jahre so und wird vermutlich auch die nächsten 100 Jahre so sein.

 „Wer die Papiere nicht hat, wenn sie zurückgehen, hat sie auch nicht, wenn sie steigen.“
André Kostolany

Wir müssen also wieder einmal unser Denkmuster ändern.
Ich vergleiche es gerne mit einer Schnäppchenjagd. Alle freuen sich, wenn sie einmal etwas im Abverkauf bekommen. Bei jedem Supermarkt gibt es wöchentlich minus 25% auf irgendwelche Artikel, im Dezember (mittlerweile bevor noch der Winter offiziell begonnen hat) fängt der Winterschlussverkauf in den Geschäften an mit minus 50% und mehr. Genau wie bei jenen Aktionen im Alltag solltest Du auch bei der langfristigen Anlage denken.
Der DAX ist um 30 % gefallen?
Super, dann bekomme ich jetzt mein Investment in die besten deutschen Firmen um ein Drittel billiger als noch vor einem Jahr!

Sollte es dann noch günstiger werden, kann man nochmals zuschlagen. Man sollte also nie das ganze Pulver auf einmal verschießen, es gibt immer wieder neue Gelegenheiten! Also in Zeiten wie diesen nicht in Panik verfallen, sondern das Ganze als günstige Einstiegs- oder Aufstockgelegenheit sehen, langfristig wird sich die Welt ja immer noch weiterentwickeln, wir werden immer essen müssen, tanken, heizen, Wasser und Strom sowie ein Dach über dem Kopf brauchen und werden auch in Zukunft neue Technologien erleben. Das alles sind Bereiche, deren Unternehmen an der Börse gelistet sind und in die man investieren kann. Alles was Du dazu brauchst ist ein Aktien-Depot bei einer Bank oder einem Broker. Das kostet Dir in vielen Fällen nichts, außer eine Gebühr beim Kauf oder Verkauf der Wertpapiere. Ich werde demnächst einen Punkt auf der Homepage aufnehmen, in dem ich einige kostengünstige Broker vorstellen werde, damit Du in Deine finanzielle Zukunft starten kannst






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