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DB Morning Daily: Russland und Brasilien sind eine Sorge los

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14. Januar 2016 07:55



FX Market Outlook


In den kriselnden Schwellenländern Russland und Brasilien hat sich ein Wachstums-Hindernis zum Jahresende 2015 etwas abgeschwächt: die grassierende Inflation. In Russland ging die Rate deutlich zurück, während sie sich in Brasilien etwas schwächer entwickelte als von Experten erwartet. In Russland hat sich die Teuerungsrate der allgemeinen Verbraucherpreise im zurückliegenden Dezember auf 12,9% verlangsamt. Im November lag die Jahresrate noch bei 15%. Die um Nahrungsmittel und Energie bereinigte Kerninflation verringerte sich ebenfalls in der Jahresrechnung und sank im Vergleich zum Vorjahresmonat von 15,9% im Vormonat auf 13,7% im Dezember.

 

In Brasilien ist die Inflation im Dezember weniger stark gestiegen als vom Markt erwartet. Nach Angaben der Nationalen Statistikbehörde kletterte die Teuerungsrate um 10,7% gegenüber dem Vorjahresmonat, während Experten einen Anstieg auf 10,8% erwartet hatten. Alles in allem liegen die monatlichen Inflationsraten aber immer noch über dem langfristigen Durchschnittswert. Der Haupttreiber hierfür sind die regulierten Preise. In ihrem jüngsten Inflationsbericht verwies die Zentralbank auf die Verschlechterung des Inflationsausblicks und signalisierte, dass sie intervenieren werde, um das Ziel von 4,5% im Jahr 2017 zu erreichen. Deshalb hat auch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Januar zugenommen.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Wie aus dem am Mittwochabend veröffentlichten Konjunkturbericht ‘Beige Book‘ der US-Notenbank hervorgeht, ist das Wachstum im Zeitraum Mitte November bis Anfang Januar in zwei von zwölf Notenbankdistrikten moderat ausgefallen, in sieben anderen Bezirken dagegen eher mäßig. Ein Distrikt habe von konjunkturellem Aufwind berichtet, zwei andere dagegen von einer verhaltenen Aktivität. Die Löhne und Gehälter seien unter dem Strich allenfalls moderat gestiegen, während die Preise nur minimal zugelegt hätten. Die Ausgaben der privaten Haushalte seien moderat gestiegen. Die Aktivität in der Industrie habe sich in den meisten Notenbankbezirken weiter abgeschwächt, so die Fed.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 13. März 2015 bei 1,0459 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand findet sich am Hoch vom 28. Oktober 2015 bei 1,1096.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

In Japan ist die Geldmenge M2 (Banknoten, Münzen, Sichteinlagen und Spareinlagen) im Dezember weiter gestiegen, wenn auch nicht mehr so stark wie zuletzt und wie erwartet. Im Jahresvergleich legte die Geldmenge nach Angaben der Bank of Japan (BoJ) vom Mittwoch um 3,0% zu. Im Vormonat November wurde ein Anstieg um 3,3% ausgewiesen. Im Oktober lag der Geldmengenzuwachs noch bei 3,7%. Analysten hatten für Dezember im Konsens mit einem Wachstum von 3,4% gerechnet. Das durchschnittliche Tagesvolumen von M2 wurde von der BoJ im Dezember mit 921,1 Bio. Yen angegeben, nach 915,3 Bio. Yen im November.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand lässt sich am Hoch vom 4. Dezember 2015 bei 134,59 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

In den westlichen Industrienationen sinken dank niedriger Ölpreise die Benzinpreise - auch in Großbritannien. Dort kostet der Liter Normalbenzin inzwischen rund 86 Pence. Damit erreicht der Preis das Niveau einer Flasche Mineralwasser, wie die Britische Tageszeitung 'The Telegraph' provozierend anmerkt. Die niedrigen Preise wirken auf die Wirtschaft stimulierend, wenn man von der Mineralölindustrie absieht. Denn die Verbraucher haben mehr Geld in der Tasche, das sie für Konsumgüter ausgeben können. Der Effekt wird noch dadurch verstärkt, dass Sparen dank niedriger Zinsen unattraktiv ist. Auch die Reise zu weiter entfernten Einkaufszentren dürfte sich inzwischen lohnen.

 

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 7. Dezember 2015 bei 0,7161 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 3. Februar 2015 bei 0,7592.

 

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