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DAX schafft den Befreiungsschlag nicht – Ölpreis als Störfeuer am Nachmittag

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13. Januar 2016 16:59

Positive Konjunkturdaten aus China halfen heute den in der Vorwoche arg gebeutelten internationalen Aktienmärkten, sich weiter zu stabilisieren. Stützend wirkt aktuell auch der seit Tagen stabil gehaltene Yuan-Wechselkurs zum US-Dollar. Ein sich erholender Rohölpreis motivierte bis zur Veröffentlichung der US-Daten zum Lagerbestand ebenfalls zum Einstieg von Schnäppchenjägern auf dem verbilligten Niveau. 

Zwar fiel der Aufbau an Rohölvorräten in den USA schwächer aus als erwartet, aber der überraschend starke Sprung bei Gas und Benzin machte die Erholung im Ölpreis wieder zunichte, was auch die Aktienmärkte nach unten zog. Jetzt kämpft das schwarze Gold wieder mit der Marke von 30 US-Dollar. Wer diesen Kampf in den kommenden Stunden und Tagen gewinnt, entscheidet auch über das Wohl und Wehe an den Börsen.

Zum aus charttechnischer Sicht wichtigen Ausbruch über die 10.120-Punkte-Marke reichte es im Deutschen Aktienindex heute damit nicht. Zu tief steckt auch noch die Verunsicherung nach dem historisch schwachen Jahresauftakt in den Knochen der Anleger. Zudem hat sich im Markt eine gewisse Skepsis gegenüber offiziellen chinesischen Konjunkturdaten eingeschlichen. Für einen Dämpfer der jüngst aufgekommenen Hoffnung auf eine Konjunktur in der Eurozone, die sich der weltweiten Schwäche entziehen kann, sorgten die Zahlen zur Industrieproduktion. Diese zeigten für den November schwächer als erwartete Werte an.

Aus charttechnischer Sicht hat der DAX im Intraday-Chart eine bullische inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation ausgebildet. Einem nachhaltigen Ausbruch steht allerdings das Dezember-Tief um 10.120 Zähler im Weg. Sollte die Überwindung dieser Marke in den nächsten Tagen gelingen, eröffnet dies ein theoretisches Kursziel in Richtung 10.500 Punkte. Sollte der aktuelle Abprall von der 10.120-Punkte-Marke sich allerdings noch ausweiten, würde wieder die Zone um die 2011er Aufwärtstrendlinie um 9.700 in den Fokus rücken.







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