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DB Morning Daily: Devisenmarkt wird durch China-Probleme dominiert

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13. Januar 2016 08:03



FX Market Outlook


Nach wie vor wird der Devisenmarkt von der angespannten Lage in China dominiert. Die chinesische Notenbank legte den Referenzkurs zum Dollar gestern bei 6,5628 Yuan und damit etwas stärker als zuletzt fest. Zuvor wurde er acht Tage in Folge abgewertet. "Es scheint, dass die chinesische Zentralbank nach den Verwerfungen in der ersten Woche des Jahres nun an einer Stabilisierung interessiert ist", lautet die Einschätzung der Commerzbank. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg hat die chinesische Notenbank mehrere Male am Devisenmarkt eingegriffen, um den Yuan zu stabilisieren.

 

Zuletzt hat die PBoC demnach auch bei dem in der Sonderverwaltungszone Hongkong gehandelten Yuan interveniert, der weniger stark reguliert ist. Der sog. Offshore-Renminbi hatte sich in den letzten Monaten noch schwächer als der Festland-Yuan entwickelt. Beide Währungen glichen sich am Dienstag im Wert nahezu wieder an. China verfügt über hohe Devisenreserven, mit denen die Behörden die Währung verteidigen können. Offen ist allerdings, in wieweit die Reserven angezapft werden. Nach Ansicht von Li Daokui, Ökonom von der Tsinghua-Universität, sollte China seine Devisenreserven nicht auf unter 3 Bio. US-Dollar abrutschen lassen. Die Devisenreserven hatten im Dezember den stärksten monatlichen Rückgang in ihrer Geschichte verzeichnet und stehen derzeit laut offiziellen Angaben bei 3,33 Bio. US-Dollar.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Die Zahl der offenen Stellen in den USA ist im November überraschend deutlich gestiegen. Wie aus dem jüngsten ‘Job Openings and Labor Turnover Survey‘ (JOLTS) Report des US-Arbeitsministeriums hervorgeht, lag die Zahl im November bei 5,43 Mio. Analysten hatten im Konsens mit einem leicht geringeren Zuwachs auf 5,41 Mio. offene Stellen gerechnet. Im Oktober waren es 5,35 Mio. gewesen, revidiert von 5,38 Mio. Dem Report zufolge gab es in den USA im Berichtszeitraum 5,20 Mio. Neueinstellungen, nach 5,17 Mio. im Oktober. Auf eine offene Stelle kamen im November 1,5 Jobsuchende.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 13. März 2015 bei 1,0459 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand oberhalb des Hochs vom 28. Oktober 2015 bei 1,1096 findet sich am Hoch vom 15. Oktober 2015 bei 1,1495.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Am Dienstag aus Tokio gemeldete Daten sind gemischt ausgefallen. So stieg das Economy Watchers Sentiment im Dezember auf 48,7 Punkte. Analysten hatten im Konsens mit einem Anstieg auf 46,7 Punkte gerechnet, nach zuvor 46,1 Punkten. Das Verbrauchervertrauen überraschte im Dezember gleichfalls positiv mit einem Zuwachs auf 42,7 Punkte. Erwartet worden war im Schnitt ein Rückgang auf 42,3 Punkte, nach zuvor 42,6 Punkten. Die Kreditvergabe schließlich legte im Dezember um 2,2% im Jahresvergleich zu, nach 2,3% im Vormonat.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand lässt sich am Hoch vom 4. Dezember 2015 bei 134,59 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Enttäuschende Daten aus der britischen Industrie haben die Sorge geschürt, dass der Aufschwung holprig werden könnte. Wie die britische Statistikbehörde bekannt gab, ist die Industrieproduktion in Großbritannien im November überraschend um 0,7% im Monatsvergleich gesunken. Analysten hatten im Konsens mit einem unveränderten Wert gerechnet, nach einem Anstieg um 0,1% im Oktober. Die Erzeugung im produzierenden Gewerbe gab im Berichtszeitraum um 0,4% nach. Erwartet worden war hier ein Anstieg um 0,1%, nach einem Rückgang um 0,4% im Vormonat. Auf Jahressicht ergibt sich hier ein Minus von 1,2% - der vierte Rückgang in Folge.

 

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 7. Dezember 2015 bei 0,7161 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 3. Februar 2015 bei 0,7592.

 

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