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DB Morning Daily: China macht Schlagzeilen

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12. Januar 2016 07:57



FX Market Outlook


China hat im neuen Jahr die Schlagzeilen der Finanzpresse bestimmt. Börsencrash und Yuan-Abwertung haben vielen Anlegern einen Schrecken eingejagt. Normalerweise sorgt ein bestimmtes Ereignis für das Phänomen, dass vormals positiv gedeutete Informationen jetzt negativ bewertet werden und dass sogar unzweifelhaft positive Nachrichten völlig ignoriert werden, bemerkt Thomas Böckelmann, Investment-Chef von EuroSwitch. So seien die wichtigen Einkaufsmanagerdaten der Eurozone, die auf eine weitere Stabilisierung des Wachstums hindeuteten, in ihrer sonst positiven Wirkung zuletzt komplett verpufft.

 

Nach Ansicht von Böckelmann sei nichts passiert, was eine fundamentale Neubewertung der Risiken an den Kapitalmärkten rechtfertigen würde. Chinas Inlandsbörsen seien aber für ihre Schwankungen bekannt. Der Konflikt zwischen Saudi-Arabien und dem Iran oder die Entwicklung in Nordkorea seien ebenfalls keine neuen Bedrohungen. "Wir erachten es zudem als widersprüchlich, wenn einerseits der Nahost-Konflikt als wichtiger Katalysator für instabile Märkte genannt wird, andererseits aber der Ölpreis als Fieberthermometer der Spannungen in der Region weiter und weiter fällt", stellt der Fondsmanager fest.

 

FX-Quickcheck: EUR/USD

 

Die Bedingungen auf dem US-Arbeitsmarkt haben sich im Dezember verbessert. Wie die Federal Reserve Bank (Fed) am Montag mitteilte, stieg der Labor Market Conditions Index (LMCI) im vergangenen Monat um 2,9 Punkte. Im November hatte der LMCI laut Revision um 2,7 Punkte zugelegt, nachdem zunächst ein Anstieg um 0,5 Punkte gemeldet worden war. In den Index fließen 19 Arbeitsmarktindikatoren ein und er soll dementsprechend eine umfassende Betrachtung der Verfassung des US-amerikanischen Arbeitsmarktes ermöglichen.

 

EUR/USD trifft am Tief vom 13. März 2015 bei 1,0459 auf die nächste markante Unterstützung. Der nächste wichtige Widerstand oberhalb des Hochs vom 28. Oktober 2015 bei 1,1096 findet sich am Hoch vom 15. Oktober 2015 bei 1,1495.

 

FX-Quickcheck: EUR/JPY

 

Japan will für mehr Rechtssicherheit sorgen. Das Handelsgesetzbuch, das 1899 in der damaligen klassischen Variante der japanischen Sprache geschrieben wurde, wird bis 2017 in verständliches Japanisch übersetzt. Dabei sollen Paragraphen modernisiert werden, um der Realität Rechnung zu tragen. Mit den dann verständlicheren Regeln sollen Missverständnisse vermieden und den Teilnehmern im Wirtschaftsverkehr mehr Rechtssicherheit geboten werden.

 

EUR/JPY trifft am Tief vom 14. April 2015 bei 126,05 auf die nächste wichtige Unterstützung. Der nächste markante Widerstand lässt sich am Hoch vom 4. Dezember 2015 bei 134,59 lokalisieren.

 

FX-Quickcheck: EUR/GBP

 

Der Weg der Bank of England (BoE) zu einer ersten Zinsanhebung dürfte noch steiniger geworden sein. Seit sich die Federal Reserve Bank (Fed) als erste große Notenbank im Dezember von ihren rekordtiefen Zinsen infolge der weltweiten Finanzkrise verabschiedet hat, ist der Ölpreis auf ein Zwölfjahrestief gefallen, hat die Weltbank ihre Prognosen gesenkt und das neue Jahr mit neuen von Chinas Aktienmärkten ausgehenden Turbulenzen begonnen. Volkswirte rechnen mittlerweile nicht mehr damit, dass die BoE dem Beispiel der Fed vor dem dritten Quartal 2016 folgen wird, während Investoren eine erste Zinsanhebung nicht vor Februar 2017 voll einpreisen.

 

EUR/GBP sieht sich am Tief vom 7. Dezember 2015 bei 0,7161 der nächsten wichtigen Unterstützung gegenüber. Der nächste markante Widerstand liegt am Hoch vom 3. Februar 2015 bei 0,7592.

 

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