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Mit OMV-Anleihe in 4 Jahren zu 4% Zinsen pro Jahr

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5. Dezember 2014 10:49

company aus dem BE company


Die Anleihe verfügt über einen Sicherheitspuffer von 30%


Mit dem Absturz des Ölpreises geriet auch der Kurs der OMV-Aktie deutlich unter Druck. Vor sechs Monaten notierte die Aktie des österreichischen Mineralölkonzerns noch deutlich oberhalb der 30-Euro-Marke. Nachdem der Aktienkurs vor Kurzem einen langjährigen Tiefststand im Bereich von 22,21 Euroverzeichnete, konnte er sich kurz danach wieder leicht erholen.

Da die Mehrheit der Rohstoffexperten von weiteren Kursrückgängen des Ölpreises ausgehen, erscheint auch das Abwärtspotenzial der OMV-Aktie noch nicht ausgereizt zu sein. Auch die von den Aktienexperten herabgesetzten Kursziele und die damit einhergehenden Herabstufungen sprechen derzeit nicht gerade für eine Direktinvestment in die Aktie.

Für risikofreudige Anleger mit der Einschätzung, dass sich der Kursverfall der OMV-Aktie trotz der negativen Expertenmeinungen in nächster Zeit nicht im unverminderten Tempo fortsetzen wird, könnte die neue 4% Aktienanleihe 2014-2018 der HVB für eine Veranlagung infrage kommen.

4 Prozent Zinszahlung und 30 Prozent Sicherheitspuffer

Der Schlusskurs der OMV-Aktie des 15.12.14 wird als Basispreis für die Anleihe, die in einer Mindeststückelung von 1.000 Euro emittiert wird, fixiert. Wenn die OMV-Aktie dann bei 23 Euro notiert, so wird sich ein Nominalwert von 1.000 Euro auf (1.000:23)=43,47826 Aktien beziehen. Unabhängig vom Kursverlauf der Aktie wird nach jedem Laufzeitjahr, erstmals am 17.12.15, ein Zinskupon in Höhe von 4 Prozent pro Jahr an die Inhaber der Anleihe ausbezahlt.

Die Barriere der Anleihe wird sich bei 70 Prozent des Startwertes befinden. Da für diese Barriere aus-schließlich der am 10.12.18 ermittelte Schlusskurs der OMV-Aktie relevant ist, können Anleger dem zwischenzeitlichen Kursverlauf der Aktie gelassen entgegen sehen. Hauptsache ist, dass der Schluss-kurs der OMV-Aktie an diesem Tag auf oder oberhalb der 70 Prozent-Barriere gebildet wird. In diesem Fall wird die Anleihe mit 100 Prozent des Ausgabepreises zurückbezahlt. Notiert die OMV-Aktie dann hingegen unterhalb der Barriere, dann wird die Tilgung der Anleihe durch die Lieferung von 43 OMV-Aktien erfolgen. Der Aktienbruchteil von 0,47826 Aktien wird in bar abgegolten.

Die HVB-Aktienanleihe auf die OMV-Aktie, fällig am 17.12.18, ISIN: DE000HVB1S36, kann noch bis 15.12.14 in einer Stückelung von 1.000 Euro mit 100 Prozent plus ein Prozent Ausgabeaufschlag gezeichnet werden.

ZertifikateReport-Fazit: Diese Aktienanleihe wird dann für eine Bruttojahresrendite von 4 Prozent sorgen, wenn sich die OMV-Aktie in vier Jahren nicht mit mindestens 30 Prozent im Vergleich zum am 15.12.14 aktuellen Schlusskurs im Minus befindet.

Walter Kozubek

Herausgeber www.zertifikatereport.de






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Der Autor gibt ausschliesslich seine private Meinung wieder, es handelt sich keinesfalls um die Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Wertpapieren. Die zur Erklärung der Zertifikate unerlässlichen Stammdaten werden ohne Gewähr publiziert. Es kann keine Haftung für deren Richtigkeit übernommen werden.


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  • 2016-11-22 18:29:11
    LASKler

    Österreichische Mineralölverwaltung

    Borealis steuert auf weiteren Rekordgewinn zu

    Der Chemiekonzern Borealis wird heuer rund eine Milliarde Euro verdienen. In Belgien wird eine Großinvestition geprüft.

    22.11.2016 | 12:25 | (DiePresse.com)

    Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, steuert heuer ein weiteres Rekordjahr an. Den vorjährigen Nettogewinn von 988 Millionen Euro wolle man "wieder erreichen" oder sogar etwas besser sein, sagte CFO Mark Tonkens am Dienstag zur APA. Bis September hatte man durch weiter starke Polyolefin-Gewinnspannen schon 868 Millionen Euro erzielt, doch könnte das Umfeld demnächst ungünstiger werden.

    Das dritte Quartal sei für Borealis "ein sehr gesundes" gewesen, bereits das sechste in Reihenfolge, "top of the cycle". Speziell im zyklischen Polyolefin-Bereich wisse man aber nicht wie lange das anhält, so Tonkens. Für das vierte Quartal erwartet Borealis "erneut ein solides Ergebnis", rechnet jedoch damit, das sich das Marktumfeld in den kommenden Quartalen weniger günstig entwickeln könnte, hieß es am Dienstag in einer Aussendung im Ausblick.

    Der Konzern - mit Zentrale in Wien und 6.500 Mitarbeitern weltweit - und seine Beteiligung Borouge verfügen zusammen über eine Produktionskapazität von 8 Millionen Tonnen Polyolefinen pro Jahr. Nach einer Optimierung am Standort Ruwais (VAE) könnte in einigen Jahren eine weitere Tonne hinzukommen. In Ruwais hat Borouge die Kapazität zuletzt um weitere 2,5 auf 4,5 Millionen Tonnen im Jahr erweitert, der weltgrößte integrierte Polyolefinkomplex. "Die Volumen steigen noch immer und sind am Markt unterzubringen", so Tonkens. Die Polyolefin-Nachfrage sei intakt, in Asien und Europa könne man die Produkte absetzen, auch in China und anderen Ländern gebe es keine Probleme zu verkaufen.

    "Momentan ein schwieriger Markt" sei aber der Düngemittel-Bereich (Pflanzennährstoffe), räumte Tonkens ein. Die Preise seien niedrig und die Margen "sehr ungünstig". Das werde sich wohl kurzfristig auch nicht ändern, gab der CFO zu verstehen: "Bis die Gewinnspanne wieder so gesund wie 2014/13 ist, könnte es länger als zwölf Monate dauern." Die größten Herausforderungen gebe es in Frankreich, wegen der schwachen Nachfrage drücke ein Überangebot die Preise. Das würden alle Anbieter spüren. Borealis produziert und vermarktet rund 5 Millionen Tonnen Pflanzennährstoffe pro Jahr.

    Sowohl der Polyolefin- als auch der Basischemikalien-Bereich hätten im Drittquartal besser performt als voriges Jahr. Auch der Melamin-Bereich sei "sehr gesund". Borealis ist hier die Nr. 2 in Europa und laut Tonkens "gut profitabel". Vor fünf bis sieben Jahren, vor dem Umstrukturieren, war es noch schwierig.

    Prüfen wird Borealis demnächst eine mögliche Großinvestition in Belgien: In den nächsten Quartalen soll eine Feasibility-Studie zu einer neuen Propan-Dehydrierungsanlage (PDH) am Standort Kallo durchgeführt werden, fürs dritte Quartal 2018 ist die endgültige Investitionsentscheidung geplant. Bei einem Ja für PDH in Belgien wäre das laut Tonkens "die größte Investition in dem Bereich in ganz Europa", nicht nur von Borealis. "Wir glauben, dass der Polypropylenbereich ein gesunder Markt ist." Die neue Anlage hätte eine jährliche Produktionskapazität von 740.000 t im Jahr, wodurch sie laut Borealis "eine der größten und effizientesten Anlagen der Welt" wäre.

    Im dritten Quartal ist bei Borealis gestützt durch weiter starke Polyolefin-Gewinnspannen und solide Beiträge von Borouge der Nettogewinn auf 304 Mio. Euro gestiegen, nach 257 Millionen Euro vor einem Jahr, die Umsatzerlöse sanken von 1,87 auf 1,75 Milliarden Euro, der Gesamtumsatz von 2,22 auf 2,16 Milliarden Euro.

    In den ersten neun Monaten wuchs der Nettogewinn im Jahresabstand von 746 auf 868 Millionen Euro. Zugleich sanken die Umsatzerlöse von 5,90 auf 5,41 Milliarden Euro, der Gesamtumsatz (samt at-equity-Beteiligungen) von 6,88 auf 6,50 Milliarden . Euro. Erfolgreich war man beim Schuldenabbau: Das Gearing halbierte sich im Jahresabstand von 25 auf 13 Prozent, absolut schrumpfte die verzinsliche Nettoverschuldung in den ersten drei Quartalen im Jahresabstand um 288 Millionen Euro.

    antworten

  • 2016-11-23 15:33:15
    LASKler

    Österreichische Mineralölverwaltung

    30er Marke Problemlos genommen.

    Schöller b. gibt auftrieb mit der Aussage das das schlimmste vorbei sei.


    Freue mich auf die Zahlen

    antworten

  • 2016-12-01 17:50:16
    LASKler

    Österreichische Mineralölverwaltung

    Hätte mir nach der Förderkürzung etwas mehr schwung erwartet ...

    ähnlich wie bei Schöller B.

    antworten

  • 2016-12-01 18:16:01
    hobbyanalyse

    Österreichische Mineralölverwaltung

    Die OMV ist ein integrierter Konzern. Es ist ja runter auch nicht so stark gegangen.

    antworten

  • 2016-12-01 18:23:46
    LASKler

    Österreichische Mineralölverwaltung

    stimmt natürlich

    Aber wen man weis das die OMV mit einen Durchschnittspreis von 35 US$ Kalkuliert.
    Weiter muss man auch noch wissen das die OMV um 11 US $ Öl fördern kann.

    Muss doch ein sehr gutes Ergebnis kommen.

    antworten


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