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Wachstumsbranche: Musik liegt in der Luft

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17. September 2014 21:13



Europameister Deutschland, Österreich im guten Mittelfeld


Der Trend zum Musik-Streaming hält in Österreich weiterhin an und sorgt für kontinuierliche Umsatzsteigerungen. Denn laut Verband der Österreichischen Musikwirtschaft legten die Streaming-Umsätze am österreichischen Musikmarkt im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60% auf vier Millionen Euro zu. Der Anteil der Streaming-Umsätze am gesamten österreichischen Online-Musikmarkt stieg heuer auf mehr als 25%, verglichen mit 20% im Vorjahr. Aktuell stehen rund 15 Streaming-Dienste zur Auswahl und das angebotene Repertoire übersteigt bereits 30 Millionen Titel aus unterschiedlichsten Musikgenres.

Dennoch bleibt auf absehbare Zukunft die Audio-CD nach wie vor der beliebteste Träger für Musik - weit vor Download und Streaming, meinen Branchenexperten wie Bernhard Storz, Chef der Storz Medienfabrik (siehe: http://www.be24.at/blog/entry... ).

Dass Musikvertrieb eine Branche mit Wachstumszukunft und Investmentfantasie ist, zeigen vor allem die Zahlen aus dem fortgeschrittenen Markt Deutschland, dem umsatzstärksten Land der Musikindustrie in ganz Europa. Die Umsätze im Bereich des digitalen Vertriebs, also Streaming und Download, werden laut Daten von FFA, GfK & Statista in den nächsten Jahren kontinuierlich steigen.
Parallel dazu wächst auch der Umsatz im Bereich BluRay. Der Konsument kauft also nicht -wie oft befürchtet- nur noch online. Im Gegenteil, das physische Geschäft geht mit qualitativ hochwertigen Produkten stetig aufwärts. Wichtig ist für ein Vertriebslabel daher, neben den Rechten für die physische Distribution auch möglichst die Rechte an der Online-Verwertung zu halten, um in beiden Trendsegmenten verdienen zu können.

Österreich kann zwar, was die Umsätze der Musikindustrie betrifft, größebedingt naturgemäß mit Deutschland nicht mithalten, aber wir liegen europaweit nicht schlecht: Gleichauf mit Spanien und Norwegen, und vor vergleichbaren Märkten wie der Schweiz, Belgien, Dänemark, Finnland und Irland.

Laut Zahlen des Deutschen Bundesverbandes Musikindustrie ist auch das Schreckensgespenst der digitalen Raubkopie übertrieben. Der Musikkunde gibt Geld für den Konsum von Musik aus, natürlich auch immer mehr über digitale Vertriebswege. „Das macht jedoch für den Musikvertrieb an sich wenig Unterschied. Ob ein Album im Einzelhandelsgeschäft oder bei Amazon oder bei iTunes gekauft wird, ist unerheblich. Die Preise sind sehr ähnlich“, so der Marktplayer Bernhard Storz.






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