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24. Februar 2013 12:07
Der COT-Report der vorigen Woche zeigte, dass die Spekulanten immer mehr auf sinkende Goldpreise setzen. Die offenen Goldkontrakte stiegen zwar um 2,8 Prozent auf nunmehr 447.290, aber bei der kumulierten Netto-Long-Position, die ein Indiz für eine optimistische Markterwartung darstellen, gab es ein Minus von 17,8 Prozent auf jetzt 132.082 Gold Futures. Die großen Spekulanten (Non-Commercials) waren mit 18,3 Prozent dabei und halten nur noch 103.651 Kontrakte, während die kleinen Spekulanten (Non-Reportables) mit einem Anteil von 15,9 Prozent im Minus lagen. Das war allerdings keine Massenflucht aus dem Gold, denn die prozentuale Veränderung lag zu großen Teilen an der Zunahme der Short-Positionen. Aber nicht nur die an einem kurzfristigen Erfolg interessierten Goldanleger hatten keinen Mut mehr, sondern auch die ETFs gingen massiv zurück. Die Abflüsse alleine beim größten Gold-ETF (SPDR Gold Shares) sollen nach Presseberichten in der vorigen Woche ca. 42 Tonnen Gold betragen haben.
Rudolf Markus Schug
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