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Morgen gibt's den Blankoschein zum Weiterwursteln wie bisher

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19. Jänner 2013 09:09

postings[18]
Er werde, meinte kürzlich ein guter Freund, am Sonntag für die Abschaffung des Wehrdienstes stimmen. Nachsatz: Auch wenn ich damit den wohl schwächsten Kanzler der zweiten Republik möglicherweise einen Erfolg verschaffe, was ihm gar nicht gefalle.

Warum er das tut ist einfach erklärt. Letztlich sei das Jahr, das man gezwungenermaßen beim Heer oder beim Zivildienst opfert ein verlorenes Jahr.

Man könnte auch sagen ein "gestohlenes" Jahr. Gestohlen von einer Politik, die seit Jahren um nicht zu sagen Jahrzehnten nicht in der Lage ist ein alternatives Modell zur allgemeinen Wehrpflicht zu entwickeln. Und weil der österreichischen Politik jede Kreativität und Lösungsfähigkeit abhanden gekommen ist, muss jetzt der Bürger "entscheiden".

Und er wird sich, so sagen es zumindest alle Umfragen, für eine Beibehaltung des derzeitigen Systems entscheiden. No, na, net möchte man am liebsten schreien. Änderungen hin zu etwas Neuem haben immer etwas Bedrohliches und werden von der Mehrheit fast immer abgelehnt. Dass wissen wir längst aus der Psychologie.

Was wirklich verärgert ist das Faktum, dass durch die mangelnde Entscheidungsfähigkeit der österreichischen Politiker auf die nächsten Jahrzehnte ein System einzementiert wird, welches dringendst reformiert werden muss. Aber es ist halt so typisch österreichisch: Weiterwursteln wie bisher. Und diesmal sogar mit der Zustimmung des überwiegenden Teils der Bevölkerung, weil "die haben ja ja gesagt" zum Frondienst am Staat.

P.S.: Ja, obwohl ich selbst den Zivildienst absolviert habe und diesen durchaus als sinnvoll, wenn auch zu militärisch organisiert empfunden habe – auch dort hiess es kusch, wenn man wagte auf Dinge die falsch liefen aufmerksam zu machen – halte es für einen Frondienst am Staat.

Mit einem Dienst an der Gesellschaft hat das Ganze nichts zu tun. Diesen leisten nur jene wirklich Freiwilligen, die bei Rettung, Feuerwehr, Caritas etc. arbeiten. Das vernünftig bezahlte Sozialjahr ist aus meiner Sicht ein echte und sinnvolle Alternative zum Zivildienst, der seltsamerweise immer wieder ins Spiel gebracht wird um die Wichtigkeit der Wehrpflicht zu untermauern.

Wie sich die Zeiten ändern: Vor gar nicht allzu langer Zeit galten Zivildiener als "Drückeberger", die gar vor einer Kommission erscheinen mussten, die ihre Gewissensgründe "erforschte". Heute werden sie als Argument für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht "missbraucht": Weil wir uns sonst unser Sozialsystem nicht mehr leisten könnten. Vielleicht sollten wir auch darüber einmal nachdenken, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre jenes Geld das jetzt für eine "Volksbefragung" hinausgeworfen wird, für Investitionen in eben dieses "nicht mehr leistbare Sozialsystem" zu nutzen.





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  • 2013-01-19 09:52:00
    Otto Normalinvestor

    Vor Zivildienern Hut ab,

    Zu meiner Zeit war es schwer genug, Zivildiener zu werden, ich hab es wegen der Schauermärchen (vor der Kommission müsse man schwören, dass man nicht zur Waffe greifen würde, wenn vor den eigenen Augen die eigene Familie abgeschlachtet würde, uvm) gar nicht versucht.

    Unter "Drückeberger" fallen wohl eher diejenigen, die aus nicht nachvollziehbaren Gründen untauglich waren. Aus meiner Klasse haben es sich die Kinder der "Besseren" richten können, sie hatten das richtige Attest in Händen, und sie sind schon siegessicher zur Musterung gefahren. Da hatten Goldtänzer und Marathonläufer "Plattfuss" und ähnliches. Nicht einmal für "beschränkt tauglich" hat es gereicht, wär ja schad gewesen um die gestohlene Zeit.

    Und wer von den Kindern der "Besseren" trotz Vitamin P einrücken hat müssen, der hat üblicherweise soviel Freigang bekommen (komischerweise gab es für die, die nicht anwesend waren, sogar noch eine Prämie in Form der Refundierung nicht bezogener Speisen, für den Verzicht auf die sehr beliebten Gummiknödel zum Beispiel), dass er selten da war. Im Betrieb des Vaters unabkömmlich, Vorbereitung für Prüfungen an der Uni usw.

    Soviel zur "sozialen Durchmischung", die gab es bei uns einfach nicht. Eingerückt sind die ohne Vitamin P, die sowieso immer im Leben der Deschek sind.

    Und Strache wirbt in der Zeitung allen Ernstes mit "Eine Pflicht ist doch nichts Schlechtes!" Ja, aber warum keine Pflicht für die Protektionskinder? Weiter in der Werbung: "WIR muss im Mittelpunkt stehen", "Kameradschaft", "wertvolle Erfahrungen für sein Leben mitnehmen", "Dienst an der Gemeinschaft". Danke, von der "Kameradschaft" hab ich genug gesehen, und fürs Leben hab ich auch gelernt: nämlich dass die größten Idioten es ziemlich weit nach oben bringen können.

    Echte Chuzpe ist aber, dass grad diejenigen am größten den Mund für die Wehrpflicht aufreissen, die es sich richten konnten. Herr Pensionistenvertreter Khol, das Zwangsheer schadet niemandem, warum haben Sie dann die Untauglichkeit vorgezogen? Die angebliche "Krankheit" nenn ich jetzt gar nicht, das ist ja wohl ein Witz.

    antworten

  • 2013-01-19 10:15:31
    Anthean

    Re(1): Vor Zivildienern Hut ab,

    Letzten Absatz kennen wir ja auch den USA, wo diejenigen Senatoren am Lautesten für Kampfeinsätze eintreten, deren Söhne nicht in den Irak gehen mußten.
    Zurück zu Österreich: von beiden Seiten wurde, wie üblich in einer politischen Diskussion hierzulange, schöngefährt bzw Angst gemacht. Natürlich wird das Berufsheer mehr kosten als jetzt (selbst das jetzige System wird mehr kosten, außer man läßt die Kasernen weiterhin verfallen), und natürlich werden die Hilfsorganisationen bei einem Berufsheer nicht zusammenbrechen.

    Eines der besten Argumente (weshalb ich zum Berufsheer tendiere) ist bisher, daß kein Unternehmen Leute für 6 Monate anstellt, sie 2 Monate davon ausbildet, um sie danach in die Wüste zu schicken. Ein Gutteil der Wehrpflichtigen schält Kartoffeln, putzt 5x am Tag die Toiletten oder fährt die völlig überbordenden Offziersränge in der Gegend spazieren (obwohl da wohl die meisten einen Führerschein haben).
    Sollte das alte System bleiben, und danach siehts wohl leider aus, dann muß 1. die Wehrpflicht verlängert werden (ich weiß, eine sehr unpopuläre Ansicht) und 2. müssen sich die Aufgabengebiete der Grundwehrdiener ändern. Denn es stellt sich für jeden die Frage, wo der Mehrwert der Gemeinschaft ist, wenn ich 4 Monate niedere Tätigkeiten ausführe oder mir an der Grenze die Beine in den Bauch stehe. Und daß man in 4-6 Monaten nicht wirklich viel über Waffen, Selbstverteidigung, Taktik und Strategie etc lernen kann, sollte klar sein.

    antworten

  • 2013-01-19 10:39:34
    Otto Normalinvestor

    Re(2): Vor Zivildienern Hut ab,

    Wenn wenigstens die Ausbildung brauchbar gewesen wäre. Aber ich hab Waffen zwar zerlegen, putzen und zusammenbauen dürfen, aber nicht schießen, die waren nicht fähig, mich richtig einzuteilen, dass ich auch einmal dran komme. Immer war was anderes zu tun. Bei einer Übung sollte ich mich mit Kochtöpfen behängen und laut klappernd als "Feinddarsteller" über die Lichtung laufen. Da konnte man echt Lampenfieber bekommen. Vor allem, wenn man weiß, dass am Tag davor scharfe Munition verschwunden war und man irgendwie damit rechnen mußte (man kannte ja die "Kameraden" schon ein bißchen), dass einer der Kameraden sie hat. Alle haben gewartet auf den großen Auftritt des Otto. Nur: Er ist nicht gekommen. Der Otto ist die feindlichen Linien in strategischer Weisheit umgangen und hat sich das Gefecht aus sicherer Entfernung angeschaut. Natürlich mußte Otto zum Rapport. Warum er nicht mit Kochtöpfen behangen über die Lichtung gerannt ist? "Ja glauben Sie, ein Feind ist so blöd und rennt mit klapperndem Kochgeschirr über die Lichtung?" Da hat unser Chefstratege schön geschaut, dass der Wehrmann ihm an Weisheit überlegen war. Aber ich war da natürlich unten durch und mußte vieles über mich ergehen lassen. Die Erfahrung fürs Leben hab ich natürlich mitgenommen: Für den Ernstfall ist unser Heer nicht geschaffen. Weil der Feind kommt sicher nicht mit Kochgeschirr um den Hals dahergerannt.

    antworten

  • 2013-01-19 10:45:11
    Otto Normalinvestor

    Re(3): Vor Zivildienern Hut ab,

    Wo das Verteidigungsbudget (neben den hohen Gagen der Vizeleutnants im "Außendienst", da gab´s echt Zulagen für die, wenn mal Manöver war) hin verschwindet, hab ich auch mitgekriegt. Das Essen war so einseitig und billig (in 6 Monaten gab es kein einziges Mal Fleisch), obwohl auf den Rechnungen von der Greißlerin nur das allerbeste gestanden ist, aber der Wirtschafts-UO hat sich halt gewunschen, wie die Rechnungen aussehen sollen (der Fall war eh gerichtsanhängig), und in der Bekleidungskammer konnte man saubillig alles kaufen, was beim Army-Shop ein Vielfaches gekostet hat. Ohne Rechnung, versteht sich. Merkt eh keiner, wenn was fehlt.

    antworten

  • 2013-01-19 13:32:43
    TheRaberg

    Re(2): Vor Zivildienern Hut ab,

    Ich finde diesen Trick beinahe genial:
    Erst ein Berufsheer, dann geht ihnen das Geld aus und anschliessend
    verpflichten wir uns, der Nato beizutreten.
    Und das beste bei so einem Trick ist, dass heute KEINER daran glaubt.

    antworten

  • 2013-01-19 15:45:28
    kos

    Re(3): Vor Zivildienern Hut ab,

    ... das besonders geniale daran ist, dass nun sp und grüne nun diesen trick anwenden! fayman und glawischnig führen den plan schüssels zu ende! bravo!

    antworten

  • 2013-01-20 12:46:27
    Anthean

    Re(4): Vor Zivildienern Hut ab,

    Grade läuft eine interessante Diskussion auf ARD über Mali. Ob die Deutschen sich dort mehr engagieren sollen, wenn Frankreich sie bittet.

    Solche lokalen, oft weit entfernten Konflikte werden die Zukunft beherrschen, nicht daß irgendeine Macht unsere Grenzen verletzt oder uns mit Flugzeugen besucht. Wir sind zwar noch neutral, aber in der Zukunft werden sich andere Europäische Staaten die Fragen stellen, warum sie gemeinsame Interessen auf eigene Kosten verteidigen sollen. Klar gibts in Mali wirtschaftliche Interessen (Uran), aber ich denke es kann nicht im Interesse Europas sein, daß sich die westafrikanischen Staaten islamisieren und der Drogen- und Waffenfluß nach Europa ungehindert fließen kann.
    Sollten wir also in Zukunft in solchen Konflikten engagieren (was wir früher oder später wohl müssen), dann wird das mit einem Grundwehrdiener-Heer sicher nicht gehen. Das Sand-in-den-Kopf-stecken der letzten Jahrzehnte wird auf die Dauer nicht funktionieren.

    antworten

  • 2013-01-20 13:16:36
    big_mac

    Re(5): Vor Zivildienern Hut ab,

    Man stelle sich einmal kurz vor, es hätte bisher keine Wehrpflicht gegeben und Österreich's Bürger würden über die Einführung derselben befragt.
    Die Diskussion wäre nach maximal 5 Minuten beendet. Oder ist jemand für die Einführung von Sklavenarbeit ?
    Noch dazu für einen willkürlich festgelegten Teil der Bevölkerung ?

    antworten

  • 2013-01-20 15:19:39
    kos

    Re(6): Vor Zivildienern Hut ab,

    anthean, das "Sand-in-den-Kopf-stecken" als verteidigungsstrategie kann ich mir doch gut vorstellen, allerdings nur in den kopf des gegners...

    sorry, kleiner scherz, musste einfach nur lachen... ;-)))

    ich weiß eh, wie du es gemeint hast, und du hast eh recht.

    antworten

  • 2013-01-20 16:27:31
    Anthean

    Re(7): Vor Zivildienern Hut ab,

    Da wären wir wieder beim Hitchhikers Guide, dort gibts ja das Monster, daß sich vor anderen versteckt, indem es sich die Augen zuhält ;))

    antworten

  • 2013-01-20 17:00:57
    Anthean

    Re(8): Vor Zivildienern Hut ab,

    Also wie erwartet ... nojo ...

    antworten

  • 2013-01-20 17:19:32
    big_mac

    Re(9): Vor Zivildienern Hut ab,

    Manchmal muss man mit den Roten Mitleid haben.
    Einmal eine vernünftige Position, schon gibts eine auf die Nase.

    antworten

  • 2013-01-20 17:47:10
    stcorona

    Re(10): Vor Zivildienern Hut ab,

    Die Volksbefragung gilt überhaupt nichts - wer die Aussage des senilen Dr. Androsch mitbekommen hat:

    1) An einem Berufsheer führt KEIN Weg vorbei

    2) Das ändert nichts daran, wir sehen uns bei den NR Wahlen mit diesem Thema wieder.

    Androsch brachte gerade den sehr guten Vergleich aus der römischen Geschichte, als er wortlich sagt:
    " wir sehen uns bei Philippi wieder " in Anlehnung an:

    (...Bei Philippi wirst du mich wiedersehen." - gemäß Plutarch, Leben des Caesar; Caesar erscheint dem Brutus als Geist und prophezeit ihm seine Niederlage bei Philippi.....)

    Das heisst nichts weiter, als dass Androsch jetzt schon weiß, dass aufgrund der veralteten Kasernen, der Zustände und den Kostenexplosion eine Weiterführung des gegenwärtigen Zustandes
    nicht mehr vorstellen kann und Handlungsbedarf besteht.

    Der Umstand, dass im nicht ganz kleinen W I E N eine deutliche
    Mehrheit für ein Berufsheer steht (54 zu 46) ist schon ein Zeichen der Regierungshauptstadt.
    Ich denke die armen Wehrdiener die da jetzt noch 2 - 5 Jahre zum Handkuss kommen werden die letzten sein.

    Wenn man sich die Weiterführung nicht mehr leisten kann dann lässt sich auch ein Votum des Volkes nicht umsetzen, dass muss man heute schon in den Raum stellen.

    Wer glaubt, dass die Wehrpflicht weitere 10 Jahre und mehr erhalten bleibt gehört den blauäugigen Lesern im BE an.

    Vielleicht wird ein Mittelding auf Basis der Zivis konstruiert für die Übergangsphase. Häuptls Entscheidung zum Volksvotum zu stehen word mit seinem Abgang ein Ende haben.

    antworten

  • 2013-01-20 18:58:12
    Anthean

    Re(11): Vor Zivildienern Hut ab,

    In wenigen Monaten sind Wahlen, danach haben wir eine Schwarzblau-Stronach Koalition, d.h. keinen roten Verteidigungsminister mehr.
    Denke schon, daß sich die Parteien grundsätzlich an das Wahlergebnis halten werden, fürchte aber, daß das BH weiterhin der Selbstbedienungsladen bleibt, der es jetzt schon ist ((c) Rechnungshof) und sich wenig ändern wird.

    antworten

  • 2013-01-20 22:16:44
    stcorona

    Re(12): Vor Zivildienern Hut ab,

    - am Berufsheer führt kein Weg vorbei - Darabos und Androsch blasen ins selbe Horn. Wiedersehen bei Philippi (NR Wahlen).

    WOLF wieder in seinem Element.....

    Einerseits ist der Volksentscheid zu akzeptieren, andererseits führt kein Weg am Berufsheer vorbei.

    zweitbeste Konzept (sinnlsoes Konzept) wird durchgeführt.

    Das System ist nicht zu reformieren....
    nein für Frauen, ZD nur für Männer...

    ob die ÖVP + STRA u STRO zur Regierung kommt, bleibt abzuwarten, fällt STRO raus stehen sich die Rotgelb, Schwarzblau gegenüber. Eine knappe Sache - die Grünen sollten im Wahlkampf ihren Regierungswillen deutlich machen. Es gilt 47 % zusammen zu erreichen (33+14)

    ich halte eine neuerliche Regierung mit den Freiheitlichen nicht durchführbar, schon gar nicht mit STRO. Seine große Liebe zu den Schwarzen (Pröll) hat STRO ja schon deutlich gemacht.

    In Summe hat sich nichts verändert und trotz Reformwillen aller ist eine Reform kaum machbar.

    antworten

  • 2013-01-21 08:48:46
    Anthean

    Re(13): Vor Zivildienern Hut ab,

    Da ist noch viel Zeit bis dahin. Und die Wehrpflicht wird sicher kein entscheidendes Thema mehr sein. Meine Aussage geht von der Prämisse aus, daß die ÖVP knapp hinter der SPÖ zweite wird, vor FPÖ und Grünen, Str mit 10% im Parlament. Wenn das so passiert wird es sich die ÖVP nicht nehmen lassen (wie schon einmal).

    antworten

  • 2013-01-21 13:56:37
    tukan

    Treppenwitz der Geschichte

    Replik:
    Als Tukan 1973 als "tauglich gestempelt" wurde, gab es noch die "Drückeberger" und "Vaterlandsverräter", die gegen Vorweis des Besuchs eines Priesterseminars einen "Dienst ohne Waffe" verrichten durften.
    Der Tukan wurde als "Verbrecher" eingestuft, weil er den Dienst mit der Waffe auf 2 mal 3 Monate aufteilen ließ, in den Sommermonaten während des Studiums.

    "Verbrecher" deshalb, weil man die Renitenten damals in der Kaserne Kaisersteinbruch zusammengefasst hat. In Summe 6 Monate sinnloses "bite the dust".

    20.Jänner 2013:
    Es wird sich daran nicht viel ändern.
    Die sau-mega-blöde SPÖ hat es mit ihrem Rohrkrepierer Darabos wirklich zustande gebracht (NICHT DIE ÖVP), die Bevölkerung für die "WEHRPFLICHT" einzustimmen. - Das war nicht schwer.

    Wenn die 2. Wahl "Berufsheer mit verpflichtendem Sozial-/oder Heeresdienst" gelautet hätte, ja dann ...

    Die derzeitige Regierung ist wirklich schlimm:

    Im Interview mit Armin Wolf bleibt dem noch Minister Darabos "die Pappn offen" als er mit der Feststellung konfrontiert wird, bisher seien die Entscheidungen nicht die seinen gewesen (Parteisoldat).

    Der Spindelegger wiederum antwortet auf die berechtigte Frage, warum der Zivildienst mit der Gewissensprüfung 6 Monate betrug, nachher ohne Gewissensprüfung aber 9 Monate beträgt, sinngemäß:
    Ist so geworden und wird sich nicht ändern.

    Da kann ich nur "Lochgott" Rudi Klein aus dem Cartoon des letzten Samstag-Standard zitieren: "Ihr könnt mir einen abstimmen."

    Euer Tukan



    antworten

  • 2013-01-21 15:40:20
    Otto Normalinvestor

    Re(1): Treppenwitz der Geschichte

    Wobei sie mit "Drückeberger" die falschen gemeint haben. Denn wie man sieht, ist es der Karriere durchaus förderlich, wenn man gar nicht erst durch Wehr- oder Zivildienst belästigt wird. Da wird man - siehe Schüssel und Grasser - schon in jungen Jahren was. Alle anderen werden durch den "Dienst an der Allgemeinheit" ordentlich aus der Bahn geworfen.

    antworten


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