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19. Jänner 2013 08:05
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Unglaubliche Praktiken von Versicherungen
Kam gestern nach drei Tagen von Paris zurück; schneefallbedingt 1 Tag später als geplant.
Im Postkasten finde ich einen Reko der GENERALI AG vor, in der sie mir, unterfertigt durch zwei subalterne Sachbearbeiterinnen, Folgendes mitteilt:
"...wir haben die Leistungspflicht in diesem Schadensfall anerkannt und müssen Ihnen nun leider mitteilen, dass wir den Versicherungvertrag mit Ihnen kündigen.
Das Recht zur Kündigung im Schadensfall steht uns nach den Bedingungen des Versicherungsvertrages und dem Versicherungsgesetz zu.
Wir setzten den Rechtsschutz-Versicherungsvertrag mit der Polizzennummer...mit Wirksamkeit vom 19.2.2013...außer Kraft".
Datum des Briefes: 14.1.2013, zugestellt: 17.1.2013.
Dazu ist zu sagen, dass der jährlich zu verlängernde Rechtsschutzversicherungsvetrag seit 1.7.2009 läuft. Jährlich jeweils verlängert.
Warum nun hat Generali, ganz neo-liberal,. diesen Vertrag gekündigt?
Es gab im Dezember 2011 eine Leistungspflicht nach einem Verkehrsunfall, wo mein Sohn den Wagen lenkte; ich war Beisitzer; wir waren Linksabbieger als eine Dame, geradeaus kommend, bei gelb in die Kreuzung einfuhr und uns anfuhr; den Prozess, bei dem wir nur 35% unseres Schadens einklagten, verloren wir in zweiter Instanz (Streitwert war ca. 1.500 €).
Im Feber 2012 fuhr mich beim Ausparken in Wien ein Türke an; Wohnsitz in Baden-Württemberg. Schadensmeldung gab er keine ab; ich musste letzlich RS-Versicherung und Vollkasko (auch Generali) in Anspruch nehmen, um von Vers. meinen Schaden (ursprünglich ca. 1.200 €) ersetzt zu erhalten; meine Kfz-Haftplicht-Versicherung SK erhielt von mir ein Auszahlungsverbot an die Gegenseite.
Folgendes passierte: Gegner rührte sich nicht; wurdevon mir über Generali-RS in erster Instanz geklagt; da sich Gegner nicht meldete, aber ein RA ihn vertrat und sich das Verfahren arg in die Länge zog, löste ich das Problem, indem ich meine Vollksko (Generali) zur Auszahlung des Schadens (es warenletztlich 550 €) heranzog; die SK setzte daraufhin meine Kfz-Haftplicht ab 1.1.2013 um 3 Stufen zurück.
Dagegen protestierte ich brieflich - ohne Erfolg. Erst als mein RA - über die RS Generali einschritt - lenkte SK Versicherung sofort ein und nahm die Rückstufung zurück; ich wurde 1 Stufe nach vorne gereiht.
Und jetzt der Clou: wegen dieser geringen und sicher nicht teuren Intervention kündigte mir Generali den RS-Vertrag; ohne aber
genau die Vertrags- und Rechtsbestimmungen zu zitieren und mir die entsprechenden Unterlagen beizulegen und ohne
zu erwähnen, dass mir selbstverständlich die bezahlte ,aber nicht verbrauchte Prämie von 20.2. - 30.6.2013 auf mein Konto gutgeschrieben wird.
Kommentar: gehe davon aus, dass viele Kunden, die davon erfahren, von beiden Versicherungen die Hände lassen werden...
Wozu sit man versichert? Um im schadensfall Hilfe zu bekommen; nicht aber sogleich danach aus dem vertrag verabsciedet zu werden!
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