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Hoffnung auf baldiges Ende der Rezession in der Euro-Zone

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4. Januar 2013 12:59



Nach Fed-Protokoll: Spekulationen auf straffere Geldpolitik


Die Privatwirtschaft in der Euro-Zone hat ihre Talfahrt verlangsamt und weckt nun die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Rezession. Der Einkaufsmanagerindex des Markit-Institutes stieg im Dezember zum Vormonat um 0,7 auf 47,2 Punkte. Dies ist der beste Wert seit neun Monaten. Allerdings liegt er nun zum elften Mal in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

Heute Nachmittag, um 14:30 (MEZ), werden die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten veröffentlicht. Analysten erwarten, dass die Firmen außerhalb der Landwirtschaft im Dezember 150.000 Stellen geschaffen haben. Der Arbeitsmarkt gilt derzeit als Achillesferse der US-Wirtschaft, die zuletzt allerdings etwas an Fahrt gewonnen hat.

Die private ArbeitsvermittlungADPteilte gestern mit, dass die Privatwirtschaft in denUSAim Dezember weitaus mehr Jobs geschaffen hat, als Experten dies erwartet haben. Die Zahl der neuen Stellen lag bei 215.000. Ökonomen hatten im Vorfeld mit 133.000 neuen Stellen gerechnet. Im November waren es 148.000.

DerDAXwurde heute von Spekulationen auf eine mögliche Straffung der Geldpolitik in denUSAbelastet. Das deutsche Börsenbarometer lag am Vormittag bei 7.737 Punkten mit 0,3 Prozent im Minus. Dabei geht es vor allem um die gestrige Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank (Fed). Demnach sehen wohl einige Mitglieder des für Geldpolitik zuständigen Offenmarktausschusses die Konjunkturhilfen zunehmend skeptisch. Dies löste unter Börsianern Spekulationen aus, ob und wann die Fed von ihrem bisherigen Kurs abweichen könnte.

Am späten Vormittag pendelte der Euwax Sentiment Index im Bereich der Nulllinie. Ein klarer Trend war in Bezug auf denDAXkaum erkennbar. Möglicherweise wollen die Marktteilnehmer zunächst den Arbeitsmarktbericht aus denUSAabwarten.

Stärkster Verlierer imDAXwar heute die Aktie von Merck mit einem Abschlag von 1,7 Prozent auf 99,78 Euro. Die Analysten von Nomura haben das Papier heute von “buy” auf “neutral” herabgestuft und damit Verkäufe am Aktienmarkt ausgelöst.

Nach den starken Kursgewinnen von gestern legen Solarwerte auch heute deutlich zu. Sie profitieren vom jünsten Engagement Warren Buffetts in denUSA. Händlern zufolge sei es für die Branche ein gutes Zeichen, wenn ein eher konservativ ausgerichteter Investor wie Warren Buffett in Solarprojekte einsteigt. Die Aktie von Solarworld lag am Vormittag bei 1,36 Euro mit 9,1 Prozent im Plus, nachdem sie gestern bereits um rund 15 Prozent gestiegen war.SMASolar sprang um weitere 4,5 Prozent auf 22,02 Euro nach oben. Die Aktie des Solarindustrie-Zulieferers Wacker Chemie präsentierte sich heute mit einem Aufschlag von 1,7 Prozent auf 54,37 Euro.

US-Starinvestor Warren Buffett hatte der strauchelnden Solarbranche bereits gestern weitere Schützenhilfe gegeben. Er investiert über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway bis zu 2,5 Milliarden US-Dollar in das 579-Megawatt starke Antelope-Valley-Projekt des US-Unternehmens SunPower. Nach eigenen Angaben sei das Vorhaben im Sonnenstaat Kalifornien das größte Photovoltaik-Entwicklungsprojekt der Welt. Mit dem Aufbau der beiden dazugehörigen Anlagen soll noch in diesem Quartal begonnen werden. Spätestens Ende 2015 soll die Sonnenenergie eingefahren werden.

Börse Stuttgart TV

DerDAXhat im vergangenen Jahr um rund dreißig Prozent zugelegt. Nur die wenigsten Analysten oder Anleger hatten wohl mit einem derart dicken Plus gerechnet. Im Gegenteil: Viele Experten glaubten an ein Jahr der Konsolidierung und prophezeiten demDAX– wenn überhaupt – nur einen moderaten Zugewinn. Sind Börsenprognosen also einfach nur Unsinn? Stefan Müller von der deutschen Gesellschaft für Aktienanalyse sprach darüber im Interview bei Börse Stuttgart TV.








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