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Automobilbranche: Deutsche Hersteller mit Absatzrekorden

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03. Dezember 2012 21:55

Dank der hohen Nachfrage in den Schwellenländern und auch in den USA geht es den deutschen Autobauern noch sehr gut.

Vor allem die Premiumhersteller Daimler, BMW und Porsche steuern auf Absatzrekorde zu.

Auch VW meldete für die ersten 9 Monate einen Rekord von fast 7 Mio verkauften Fahrzeugen.

Die französische Autoindustrie schlägt dagegen Alarm.

Wenn die Regierung nicht die Wettbewerbsbedingungen in Frankreich verbessert, gerät die Branche in Existenzgefahr. Die schwere Krise bei Peugeot ist bekannt. Aber auch für Renault ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen eine Überlebensfrage.

Kritik wird in erster Linie an den hohen Sozialabgaben geübt. Für die erfolgreichen deutschen Autobauer wird entscheidend sein, ob sich auch in Zukunft genügend Käufer für ihre Marken entscheiden.

Bisher kompensiert der starke Export nach China und in die USA noch einigermaßen die Absatzschwäche in Europa. Kippt auch in Übersee die Stimmung, wird Kurzarbeit ganz schnell die Folge sein.

Für Japans Autohersteller ist China schon zum Problem geworden. Deren Fahrzeuge werden boykottiert, weil sich die Regierungen in Peking und Tokio um die Zugehörigkeit einer rohstoffreichen Inselgruppe im ostchinesischen Meer streiten.

USA, Russland und Schwellenländer auf Wachstumskurs

In den ersten 9 Monaten war die Entwicklung auf den internationalen Automärkten sehr uneinheitlich. Absatzzuwächse von 10 bis 15% gab es in Russland, Indien und den USA. In Japan waren es sogar 41,5%.

Auch China und Brasilien legten um 8,5 und 5,5% zu. In Europa ging der Absatz dagegen um 7,2% zurück. Besonders in den von der Schuldenkrise geplagten Ländern Italien und Spanien finden die Hersteller immer weniger Käufer.

Billigautos erobern die Schwellenländer

Trotz des bisher mäßigen Erfolgs des indischen Nano setzen jetzt sogar europäische Hersteller auf Billigautos, wenngleich sie nicht ganz so billig werden wie der Nano.

VW erwägt die Gründung einer neuen Billigmarke bis Mitte 2015, deren Autos 6.000 bis 8.000 € kosten sollen.

VW ist kein Einzelfall. Angesichts der Absatzkrise in Europa suchen auch andere Autohersteller ihr Heil in preiswerten Fahrzeugen für die Schwellenländer.

So denkt auch Renault über die Fertigung eines neuen Kleinwagens nach. Das Fahrzeug soll kleiner sein als andere Billigmodelle aus dem Hause Renault.
Ein weiteres Beispiel ist Nissan. Die Japaner wollen die Marke Datsun wiederbeleben und als Billigfahrzeug in Asien anbieten. Experten zufolge wird sich die Zahl der global verkauften Billigautos bis 2030 auf 25 Mio Einheiten vervierfachen.

Ein Erfolgsbeispiel ist der Logan des rumänischen Renault-Ablegers Dacia. 2004 kam der Logan als Stufenhecklimousine auf den Markt.
Mittlerweile werden auf derselben Plattform auch ein Kombi, ein Pritschenwagen, ein Lieferwagen, ein Kleinwagen und ein Geländewagen gebaut.
Dacia ist damit zum erfolgreichsten Autobauer der Geschichte geworden. Denn noch nie hat es ein Hersteller geschafft, in weniger als 10 Jahren die Produktion von Null auf 800.000 Fahrzeuge pro Jahr zu steigern.

Beobachtung von Porsche beendet

Nach dem vollständigen Verkauf des Sportwagengeschäfts an VW ist die Porsche Holding SE kein Autohersteller im engeren Sinn mehr, sondern nur noch eine Beteiligungsgesellschaft ohne operatives Geschäft.

Die Porsche AG ist nicht börsennotiert. Die Beobachtung der Porsche Holding wird daher eingestellt.

Link: http://www.gevestor.de/news/autom...






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