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29. Oktober 2012 16:19
Ist der Rücksetzer eine technische Korrektur oder wird der Goldpreis wieder einmal von den Banken manipuliert? Wenn man von Gewinnmitnahmen spricht, dann muss das nicht immer eine spontane Handlung beim Gold sein, denn Großinvestoren können den Goldpreis durchaus mit geplanten Maßnahmen manipulieren. Anfang Oktober konnte man an der COMEX in New York, ein Teil der größten Warenterminbörse der Welt NYMEX, feststellen, dass einige US-Großbanken große Short-Positionen auf den Goldpreis aufgebaut hatten. Solche Entwicklungen sollten dem kleinen Goldanleger stets den Hinweis auf einen kommenden Rücksetzer signalisieren. Es kam, wie es kommen musste. Der Goldpreis verlor und die Banken konnten ihre Wettgewinne einstreichen. Diese Entwicklung sollte allerdings den Goldanleger nicht erschüttern, denn derartige Manipulationen kommen in allen Märkten vor und können den Trend im Prinzip nur unterbrechen, nicht umkehren.
Wie reagiert der Goldpreis auf Griechenland?
Die Troika will Griechenland offenbar vor der Pleite bewahren und lobt die bisherigen Anstrengungen das Ruder herumzureißen. Von mehreren Seiten konnte man zwar genau das Gegenteil hören, aber der politische Wille hat offensichtlich die Kontrolleure des IWF, der EZB und der EU entsprechend beeinflusst. Es führt höchstwahrscheinlich zur Auszahlung einer weiteren Milliardenspritze für die Griechen im Dezember. Ob das Geld auf einem Sonderkonto geparkt wird oder direkt in das Fass ohne Boden fällt, wird dabei eine untergeordnete Rolle spielen. Diese Entwicklung könnte allerdings dazu führen, dass sich die Märkte wieder etwas beruhigen und der Goldpreis davon profitiert.
Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar.
RuMaS-Redaktion
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