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Morning News: MAN, UBS, Bankia, Praktiker, Dt. Börse, ThyssenKrupp, Reebok, BT Group

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29. Oktober 2012 06:49

Autos
Die Autoindustrie in Europa kämpft gegen die anhaltende Absatzkrise. Der Lastwagenbauer MAN drosselt angesichts der schwachen Nachfrage ab Montag seine Produktion und schickt 15 000 Mitarbeiter für eine Woche in den Zwangsurlaub, um nicht auf Halde zu produzieren. Banken
Die Schweizer Großbank UBS steht Kreisen zufolge vor einem massiven Stellenabbau. Beim Umbau der Bank sollen bis 2015 voraussichtlich rund 10.000 Stellen gestrichen werden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg und zahlreiche weitere Medien am Wochenende. Die UBS hat derzeit 63.000 Beschäftigte. Der Stellenabbau ist die Folge eines geplanten tiefgreifenden Umbaus im Investmentbanking, das drastisch verkleinert werden solle. Vor allem das Handelsgeschäft dürfte vom Stellenabbau betroffen sein.
Das spanische Geldinstitut Bankia steckt tief in den roten Zahlen. In den ersten neun Monaten des Jahres beliefen sich die Verluste der verstaatlichten Bank auf den Rekordwert von 7,05 Milliarden Euro, wie das Institut am Freitagabend mitteilte. Hintergrund seien die Rückstellungen in Höhe von 11,5 Milliarden Euro zur Sanierung der faulen Immobilienkredite. Diese Zahl entspreche 75 Prozent der erforderlichen Rücklagen.

Einzelhandel
Beschäftigte der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker beteiligen sich mit einer fünfprozentigen Kürzung der Jahreseinkommen an der Sanierung des Unternehmens. Ein entsprechender Tarifvertrag sei am Freitagabend mit der Gewerkschaft Verdi abgeschlossen worden, teilte die Praktiker AG am Samstag in Hamburg mit.

Finanzdienstleister
Die Finanztransaktionssteuer wird nach Ansicht der Deutschen Börse zu massiven Belastungen führen. Die Abgabe erhöhe die Kosten für Händler um 250 Prozent, sagte der für das Handelsgeschehen zuständige Deutsche Börse-Vorstand Frank Gerstenschläger in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa-AFX. "Wer glaubt, dass das nicht zu Abwanderungen in ein anderes Land, eine andere Plattform oder eine andere Produktkategorie führt, der irrt."

Industrie
ThyssenKrupp ist Kreisen zufolge unzufrieden mit den bisherigen Geboten für seine defizitären neuen Stahlwerke in Brasilien und den USA. Das Unternehmen habe die Interessenten daher aufgefordert, ihre Offerten erneut einzureichen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitagabend. ThyssenKrupp habe dafür eine Frist bis zum heutigen Freitag gesetzt. Das Unternehmen wolle mindestens den Buchwert von rund sieben Milliarden Euro erzielen, um Abschreibungen zu vermeiden. Ein ThyssenKrupp-Sprecher wollte den Verkaufsprozess nicht kommentieren.

Konsum
Die schwächelnde Adidas -Tochter Reebok soll im kommenden Jahr wieder auf die Beine kommen. "Die Bestellungen für 2013 sehen gut aus", sagte der neue Chef des US-Laufschuh- und Sportartikelherstellers, Matt O'Toole, der "Wirtschaftswoche". "Wir rechnen für 2013 bereits wieder mit spürbarem Wachstum." Im ersten Halbjahr 2012 waren die Reebok-Umsätze weltweit noch um 16 Prozent gesunken.

Telekom
Die britische Telefongesellschaft BT Group will Kreisen zufolge ihre Umsatzprognose kappen. Damit werde der Konzern auf die schwierige Lage vieler Geschäftskunden angesichts der Wirtschaftskrise in weiten Teilen Europas reagieren, erfuhr die Nachrichtenagentur Bloomberg von einer informierten Person. Zuvor hatte bereits die "Sunday Times" über den schwächeren Ausblick berichtet. Zudem mache BT auch eine negative Entscheidung bei der Regulierung der Preise zu schaffen, hieß es.





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