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13. Oktober 2012 15:35
Diese Frage beschäftigte mehr als 100 Teilnehmer der Veranstaltung, die XiTrust dieser Tage gemeinsam mit PwC unter dem Titel Die elektronische Rechnungsstellung- Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Erfahrungsberichte nun bereits zum zweiten Mal erfolgreich abhielt. Bei allen geplanten rechtlichen Änderungen ergab sich aus den Vorträgen, dass die elektronische Signatur nach wie vor die sicherste Möglichkeit für die Gewährleistung von Authentizität und Integrität darstellt.
Ab 2013 darf für elektronisch übermittelte Rechnungen per Mail oder Fax keine elektronische Signatur oder ein EDI-Verfahren mehr gefordert werden, solange die Echtheit und Zuordenbarkeit der Rechnung durch ein innerbetriebliches Steuerungsverfahren gewährleistet ist. Mit der Definition wie diese innerbetriebliche Steuerungsverfahren konkret um zu setzen sind, hält sich der Gesetzgeber jedoch sehr bedeckt.
Dieser neue Umstand wurde bei der Veranstaltung zum Anlass gewählt, um auf rechtlicher, technischer sowie praktischer Ebene Klarheit über diese Thematik zu verschaffen waren bei den Teilnehmern doch große Unsicherheiten diesbezüglich zu bemerken. Gehalten wurden die Vorträge dazu von Herrn Dr. Rudolf Krickl (Partner Tax & Legal Services, PwC), der über die rechtlichen Änderungen referierte, Herrn DI Georg Lindsberger (GF XiTrust), der die Thematik von der technischen Seite beleuchtete sowie Herrn Mag. Hermann Hadner (EDI Applikationsmanager SPAR Österreich) von dem es einen spannenden Praxisfall über die Verwendung der elektronischen Signatur im Unternehmensumfeld zu hören gab. Trotzt aller Unsicherheiten, war man sich sowohl aus rechtlicher als auch aus technischer Sicht einig, dass für eine verlässliche Garantie der Authentizität sowie Integrität bei digitalen Rechnungen dennoch kein Weg an der Signatur vorbeiführt.




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