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10. Oktober 2012 16:07
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Hmmmmm … Wo gebe ich Tamira Paszek hin? Nach ihrem sensationellen Durchmarsch beim Junioren-Turnier in Wimbledon bis ins Finale war klar: Das kann eine werden. Damals war die Vorarlbergerin 14 Jahre jung. Kurz darauf schoss sie im Fed-Cup die Schweiz im Alleingang ab und feierte bei ihrem ersten zweiten Auftritt auf ITF-Bühne den ersten Turniererfolg. Das „Wunderkind“ war geboren, der kometenhafte Aufstieg konnte also beginnen. Sicher gab es auch Rückschläge. Aber einer 16-, 17-Jährigen verzeiht man die. Als aus dem Mädchen Tamira eine junge Frau wurde, kamen Probleme mit dem Vater dazu, Enttäuschungen wie die Nicht-Nominierung für Olympia 2008 in Peking und Fehler wie die „alternative“ Eigenblutbehandlung während einer Verletzung.
Paszek hat daraus gelernt, aber der Einzug ins Wimbledon-Finale der Juniorinnen ist mittlerweile sieben Jahre her. Geblieben ist ihre Liebe für das Rasen-Mekka vor den Toren Londons. Daran konnte auch das peinliche Erstrunden-Aus bei den Olympischen Spielen nichts ändern. Vom Super-Talent, vom „Wunderkind“, von der neuen Nummer 1 ist dagegen wenig übrig. Die 21-Jährige lebt in dieser Saison von ihrem Turniersieg in Eastbourne und dem Viertelfinal-Einzug in Wimbledon. Ansonsten vor allem Pleiten, wie zuletzt in Linz gegen eine Qualifikantin.
Aber noch ist nicht alles verloren: Mit Trainer Andrei Pavel hat sie wieder einen Coach, dem sie vertraut. Und die Trennung von Manager Ronnie Leitgeb ist ebenfalls ein kluger Schachzug. Denn Tamira Paszek gehört zunächst auf den Tennisplatz – und nicht in irgendwelche Mode-Magazine.




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