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09. Oktober 2012 14:16
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Hannes Arch, selbst kein Kind von Traurigkeit, wenn es um luftige Abenteuer geht, kriegt schon beim Gedanken an den Sprung seines Freundes Felix Baumgartner aus mindestens 36.000 m Höhe feuchte Hände. Die Welt schaut heute nach Roswell und den Luftraum beziehungsweise den luftleere Raum darüber. Die Frage nach dem Warum ist aus Sicht der Mission-Control im Büro oder daheim vor dem Fernseher schnell beantwortet: Wir alle wollen sehen, was passiert, wenn der österreichische Extremsportler vor den Augen seiner Mutter, der Lebensgefährtin und seiner engsten Freunde, mit rund 1.100 km/h Überschallgeschwindigkeit erreicht. Und ob das sieben Jahre vorbereitete Mega-Projekt, das mehr als 50 Millionen Euro verschlungen hat, einen guten Ausgang findet und also mit einer sicheren Rückkehr des „verlorenen Sohnes“ auf Mutter Erde endet.
Wofür das Ganze gut ist? Baumgartner selbst sagt dazu: „Warum muss immer alles einen Sinn machen?“ Dem Stratos-Team geht es neben den vier Rekorden, die gebrochen werden wollen, vor allem darum, neue Erkenntnisse für Luft- und Raumfahrt zu gewinnen, die in Zukunft vielleicht Menschenleben retten könnten. Und dann hätte es zumindest einen Sinn, sollte es nicht das erhoffte Happy-End für Felix Baumgartner geben.




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