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DAX kann sich nicht aus dem Minus befreien

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08. Oktober 2012 16:03



Auch US-Märkte starten leichter – Columbus Day begrenzt Aktivitäten an Wall Street


Der deutsche Aktienmarkt hat sich in einem weitgehend ereignisarmen Nachmittagshandel nicht wesentlich von seinen Verlusten vom Vormittag erholen können. Daran änderte auch die Eröffnung des Aktienhandels in denUSAwenig. Gegen 15.45 Uhr notiert derDAXbei 7301 Punkte, das ist ein Minus von 1,3 Prozent. Ohnehin ist heute an der Wall Street ein halber Feiertag. Während die Aktienmärkte geöffnet sind, bleiben die Anleihenmärkte geschlossen. Gefeiert wird der Columbus Day. Dow Jones und Nasdaq starten mit leichten Kursverluste. Während die Standardwerte 0,4 Prozent verlieren, geben die Techaktien 0,5 Prozent ab. Etwas leichter notiert der Euro. Sein Wert ist auf 1,2970 US-Dollar gefallen.

Hier in Deutschland hat derDAXzuletzt eine äußerst ungewöhnliche Serie hingelegt. An 13 Handelstagen in Folge wechselte jeweils das Vorzeichen der Tagesveränderung. Einen Tag Plus, einen Tag Minus. Nachdem der Freitag im Plus endete, spricht vieles dafür, dass sich diese Serie heute fortsetzt.

28 der 30DAX-Werte notieren im Minus, wobei das Feld der Verlierer sehr eng beieinander liegt. Die größten Abschläge verzeichnen Deutsche Bank, Siemens und Fresenius mit 1,8 bis 2,0 Prozent.

Der dauerhafte EU-RettungsschirmESMsteht vor dem Start. Die 17 EU-Finanzminister kommen zur Stunde zusammen und werden die Gründungsdokumente unterzeichnen. Mit den spanischen Banken, denen bis zu 100 Mrd. Euro zugesagt worden sind, stehen auch schon die ersten Nutzniesser desESMfest. Nach der Gründung wäre auch der Weg für einen offiziellen Hilfsantrag der spanischen Regierung offen, der dann Anleihenkäufe durch dieEZBermöglichen würde. Ein Hilfsantrag erscheint jedoch fraglich. Finanzminister Wolfgang Schäuble wird heute mit der Aussage zitiert, Spanien brauche kein Hilfprogramm.

In denUSAbeginnt in dieser Woche die Bilanzsaison – und zwar traditionell mit dem Aluminiumkonzern Alcoa am Dienstag. Am Freitag folgt mit JP Morgan ein erster Indikator dafür, wie das Quartal im Finanzsektor gelaufen ist.

An der Euwax gab es zur Mittagszeit einen Stimmungsumschwung. Das Euwax Sentiment, das zuvor deutlich im Plus gelegen hatte, fiel kurzfristig in den negativen Bereich, bevor es am Nachmittag wieder anstieg. Unter dem Strich greifen Anleger damit bevorzugt zuDAX-Calls, auch wenn diese Tendenz nicht mehr so ausgeprägt ist wie am Morgen.

Bei den Knock Outs wird ein Call auf den EuroStoxx 50 verkauft. Anleger hatten hier offenbar Stopp-Loss-Limite gesetzt, die angesichts der sinkenden Kurse erreicht werden.

Bei den Optionsscheinen ist weiterhin ein Call auf die Metro-Aktie gesucht. Nach der Gewinnwarnung der vergangenen Woche erwarten die Anleger offenbar eine Gegenbewegung. Heute allerdings ist davon noch wenig zu sehen. Die Metro-Aktie gehört erneut zu den größten Verlierern im M -DAX.

Börse Stuttgart TV

Am Dienstag ist es wieder soweit. Die US-Unternehmen starten in ihre aktuelle Berichtssaison für das dritte Quartal, wie gewohnt mit dem Aluminiumkonzern Alcoa. Welche Erwartungen hat die Börse? Wie sieht die aktuelle Situation insgesamt an den US-Börsen aus? Und wie kann der Privatanleger am besten in US-Aktien investieren? Antworten von Fondsmanager Thomas Metzger vom, Bankhaus Bauer im Interview mit dem Fernsehsender N24.

   








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