Alle Einträge dieses Autors nach
» Datum    » letztem Posting    » # Postings    » Abrufen    sortieren
276
views

Grossinsolvenz für Eisenerzer Alumelt

Facebook

12. September 2012 13:29

MEHR ZUM THEMA










Sanierungsplanantrag lautet auf 20% Barquote


Am 12. 9. hat die Alumelt GmbH mit Sitz in 8790 Eisenerz, Hochofenstraße 3, hinsichtlich ihres Vermögens ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung am Landesgericht Leoben beantragt. Geschäftsführer ist Helmut Wulz, der auch 31 % der Anteile hält. 19 % sind im Besitz der Tschinkel Maschinen- und Anlagenbau GmbH, den verbleibenden Hälfteanteil hält die Alu König Stahl GmbH. Rund 240 Gläubiger und ca. drei Dutzend Dienstnehmer sind betroffen.

Die Alumelt befasst sich mit dem Umschmelzen von Metallen und Sekundäraluminium und ist weiters aktiv in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Herstellung und Umarbeitung von Metallen; im Vertrieb von Aluminium- und anderen Metallprodukten jeglicher Form, sowie in der Planung, Herstellung und im Vertrieb von Umschmelzanlagen und werken.

Insolvenzursachen laut Schuldnerin: Es handelt sich um ein „Start-up-Unternehmen“, das zu Beginn noch nicht am Markt etabliert war, das in der Folge aufgrund der unstrittig innovativen Geschäftsidee und der Modernität der Anlagen sehr schnell zahlreiche Geschäftspartner finden konnte und das jedoch nunmehr insbesondere aufgrund zeitweiser behördlicher Schließungen in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist. Das Risiko weiterer Schließungen sollte aufgrund weitestgehender Erfüllung der Auflagen künftig wegfallen.Nachdem eine außergerichtliche Sanierung des Unternehmens scheiterte, ist die Schuldnerin nicht mehr in der Lage, sämtliche fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Die Schuldnerin beabsichtigt die Fortführung des Unternehmens sowie eine Sanierung über Abschluss eines Sanierungsplans. Entsprechende Restrukturierungsmaßnahmen wie z. B. Kostensenkungen etc. werden vorgenommen.

Aktiva lt. Schuldnerin: ca. 6,9 Mio. Euro (zu Buchwerten)
Passiva lt. Schuldnerin: ca. 13,3 Mio. Euro (zu Buchwerten)
Überschuldung somit: ca. 6,4 Mio. Euro (zu Buchwerten)

Sanierungsplanantrag: Die Insolvenzgläubiger erhalten eine Barquote von 20 % ihrer Forderungen, auszuschütten durch den Sanierungsverwalter binnen 24 Monaten nach Annahme des Sanierungsplans, nicht jedoch vor rechtskräftiger Bestätigung des Sanierungsplans. Die notwendigen Mittel für die Erfüllung der Sanierungsplanquote werden durch offene Forderungen (Ansprüche) und aus dem Unternehmensfortbetrieb, sowie in Fortsetzung des Investorenprozesses von dritter Seite aufgebracht werden, so die Schuldnerin.

(Quelle: KSV1870)





Tags



 

 

English News

Vienna Airport - Number of passengers handled declined 4.9%
bwin.party bought own shares
Sanochemia improved profit
AT&S to close Klagenfurt plant
Berenberg Bank cut Verbund price target

>> more: english.boerse-express.com

Disclaimer: Der Börse Express kann für die Richtigkeit der Inhalte keine Haftung übernehmen. Die gemachten Angaben dienen einzig zu Informationszwecken und keinesfalls als Aufforderung zum Kauf/Verkauf von Aktien. Zudem muss konkret darauf hingewiesen werden, dass es sich bei den Beiträgen um die Privatmeinung des jeweiligen Autors handelt. Diese muss nicht mit der Börse Express-Meinung übereinstimmen, kann dieser sogar entgegengerichtet sein.

Copyright-Hinweis: Das vollständige oder teilweise Übernehmen von Beiträgen auf www.be24.at ist nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung seitens www.boerse-express.com möglich, lediglich die Linksetzung mit Quellenangabe ist authorisiert, aus den Texten darf nichts kopiert werden. Die Rechte liegen bei www.boerse-express.com bzw. bei den Autoren.

Unsere AGB finden Sie hier.

Sie wollen ebenfalls BElogger werden?
Mail to: office@boerse-express.at
© Styria Börse Express GmbH Impressum

powered by
catalyst catalyst



Weitere Online-Angebote der Styria Media Group AG:
Börse Express | foonds.com | Die Presse | ichkoche.at | Kleine Zeitung | typischich.at | willhaben | WirtschaftsBlatt
Schliessen
Als Email versenden