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31. August 2012 15:27
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Donnerstagabend, kurz nach halb Elf. Beim Österreichischen Erdbebendienst an der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik schlagen die Zeiger aus. Schuld daran war der Stein, der den ORF-Granden am Küniglberg vom Herzen gefallen ist, als Rapid-Kapitän Steffen Hofmann im Hanappi-Stadion das erlösende 3:0 gegen PAOK Saloniki erzielt hatte. Der Staatsfunk, der sich aufgrund der Erfolge heimischer Vertreter in der Europa League von der Champions League getrennt hatte – und weil die TV-Rechte für den „kleinen Bruder“ der Königsklasse deutlich günstiger sind -, hat im Herbst also zumindest sechs Spiele mit österreichischer Beteiligung und muss nicht mögliche „Kracher“ wie Rubin Kasan gegen Viktoria Pilsen oder Metalist Charkiw gegen AEL Limassol zeigen.
Apropos Kracher: Dass diese am Donnerstag nicht gezündet wurden und es auch sonst ruhig blieb, könnte Rapid beim Einspruch gegen das UEFA-Urteil helfen. Schaut man sich vergangene Protestverhandlungen an, so stehen die Chancen der Hütteldorfer nicht gut, das „Geisterspiel“ zum Auftakt der Gruppenphase wegzubekommen.
Dem ORF dagegen wird es egal sein, die Küniglberger sagen sich: Lieber ein „Geisterspiel“ mit Rapid, als die Zuschauerschrecke Neftschi Baku oder Hapoel Kiryat Shmona FC. Aber die hat man mit Rainer Pariasek und Co. sowieso in den eigenen Reihen.




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