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10 Prozent Verzinsung bei österreichischen Bundesanleihen

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30. August 2012 15:29

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Liebe Leser! Längst Vergessenes bzw. Gestriges wird in diesem Sommer wieder heftig disktutiert. Einerseits Substanzsteuern wie die Vermögenssteuer, weiters eine Rückkehr zum Schilling. Rückwirkend betrachtet war die DM-Bindung früher natürlich ein Idealszenario für die österreichischen Sparer und Bundesanleihenkäufer, da die österreichischen Bundesbonds aufgrund der Schuldenpolitik Kreiskys in der Spitze um bis zu 2,5 Prozentpunkte höhere Verzinsungen boten als ihre D-Pendants. Was den Staat viel Geld kostete, freute den Sparer (heute gibts auch Staatsschulden, aber die Zinsen werden räuberisch tief gehalten).

1981 konnte man zB 10jährige Ö-Bonds mit Renditen von deutlich mehr als zehn Prozent erwerben. Erst Ende der 80er bzw. in den frühen 90ern ging diese Risikoprämie für Österreich (die ja nie schlagend wurde, weil der Schilling vs. DM wie ein Felsen hielt) auf fast null zurück. Die Renditeeinengung zu D war dabei weniger auf das EU-Beitrittsansuchen Österreichs (1989) denn auf die deutsche Wiedervereinigung zurückzuführen. Schulden machten nun auch die Deutschen.

(für den Börse Express, 30.8.)

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  • 2012-08-30 18:13:16
    Otto Normalinvestor

    Mir hat der Staat

    Mitte der 80er eine 6,75%ige "Straßenbauanleihe" angedreht, mit dem Argument, dass Anleihen für Infrastrukturprojekte ZESt-befreit sind. Die 10% ZESt hätte ich mir erspart, dafür habe ich auf ein bißerl Bruttorendite verzichten müssen.

    Plötzlich hat der Staat die ZESt abgeschafft und die anfangs 22%ige KESt eingeführt. Räuberisch stimmt: Denn von der KESt war meine Anleihe NICHT befreit! Einfach Steuer umbenennen, so kann man jeden Anleger legal über den Tisch ziehen.

    antworten


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