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29. August 2012 15:24
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Jetzt hat er sie also gefunden, die neue Herausforderung. Marc Janko kehrt Portugal nach nur einem halben Jahr den Rücken und wechselt in die Türkei. Die neue Herausforderung heißt Trabzonspor, ein Klub, der jedes Jahr zumindest vorne und also um die Europacup-Startplätze mitspielt. Am Donnerstag kämpft der neue Arbeitgeber des Niederösterreichers um den Einzug in die Europa League. Ohne Janko, der erst am Freitag ins Training einsteigt.
Und dann? Der Stürmer, der in 12 Spielen im Porto-Dress fünf Tore erzielen konnte, hat das Gefühl, dass „ich den richtigen Schritt mache.“ Vor allem um Spielpraxis zu sammeln und sich weiterzuentwickeln für das große Ziel: die FIFA-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Aber war der Wechsel im Hinblick auf die Nationalmannschaft wirklich der richtige Schritt? Oder wäre es besser gewesen, es weiter in Portugal zu versuchen und sich beim FC Porto durchzubeißen? Auch im Hinblick auf das ÖFB-Team, wo der Ex-Kapitän und „Fußballer des Jahres 2008“ wie zuletzt auch beim FC Porto nicht mehr gesetzt ist. Denn wenn sich ein Marc Janko, der schon zu Admira-Zeiten oder als er im Salzburg-Dress die Liga „zerbombte“ als zu ungelenk und unbeweglich kritisiert wurde, in der technisch hochstehenden portugiesischen Liga und gegen starke Konkurrenten im eigenen Team durchsetzt, dann kann er dem Nationalteam auch weiterhelfen.
Und muss sich nicht mit einer Rolle auf der Ersatzbank zufrieden geben, vor der er auch bei Trabzonspor nicht gefeit ist. Denn ich glaube nicht, dass er einen Paul Scharner macht hat, also eine Stammplatzgarantie forderte.




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