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21. Juni 2007 19:11
Die Beispiele OMV, Wiener Städtische, aber auch EVN zeigen, dass ein konstruktives Nebeneinander von einem öffentlichen Kernaktionär und privatem Streubesitz möglich ist und das Unternehmen in seinen Bemühungen um wirtschaftlichern Führung gestärkt wird.
Der mündige Österreicher will an heimischen Unternehmen als langfristig treuer Aktionär beteiligt sein und erwartet sich angemessene Dividenden und eine kontinuierliche Substanzstärkung, aber keine Vorteile aus kurzfristigen Übernahmespekulationen.
Die Mitarbeiterbeteiligung soll so konstruiert werden, dass zwar zeitlich befristet die Stimmrechte von Stammaktien (nicht von stimmrechtslosen Vorzugsaktien) gebündelt werden, aber letztendlich die jeweilige Privatperson über dieses Aktienvermögen verfügen kann.
IVA-Präsident Wilhelm Rasinger:" Es ist sinnvoller, an einem heimischen Energieunternehmen beteiligt zu sein, als inflationsgefährdet und ohne Mitspracherecht über Spareinlagen, etwa bei einer italienischen Großbank, zu verfügen."
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