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Kommt der DAX aus seinem "Bau"?

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17. Juli 2012 12:11



Eine Analyse des Deutschen Aktien Index


Bei der Analyse eines Investments sollten Sie immer mehrere Komponenten berücksichtigen.

Politisches Störfeuer / Umfeld

Emotionale Marktstimmung

Fundamentale Wirtschaftsdaten

Chart -und Markttechnik

Keine Frage, unser aktuelles Börsengeschehen wird von politischen Entscheidungen und Ankündigungen stark beeinflusst. Jede Aussage eines, noch so unbedeutenden, Politikers wird interpretiert und auf die "goldene Waagschale" gelegt. Anhand dieser Situation ist es äußerst schwierig, ernstgemeinte Aussagen über die Entwicklung des DAX zu treffen.

Die emotionale Marktstimmung liegt so zwischen Angst und Hoffnung. Jede Kennzahl, ob das nun die ZEW Konjunkturerwartung, die US Verbraucherpreise oder die japanischen Auftragseingänge für den Maschinenbau sind, werden getrennt betrachtet. Solange Marktteilnehmer die Fähigkeit verlieren das Gesamtbild zu sehen und sich nur Einzeldaten herauspicken, um ihre eigene Marktmeinung bestätigt zu bekommen, werden wir weiter unberechenbare Märkte vorfinden.

Die fundamentalen Wirtschaftsdaten lassen auf eine Verlangsamung der Weltwirtschaft schließen. Dies ist jedoch kein Grund für eine hausgemachte Panik. Wenn die Politik versagt, wird den Notenbanken nichts anderes übrigbleiben, um in die Bresche zu springen. Widerwillig, aber sie werden es tun. Nicht immer zieht derjenige den Karren aus dem Dreck, der ihn hineingefahren hat - das ist nun mal so. Hier sollten wir die Emotionen beiseite lassen und uns auf Ergebnisse fokussieren.

Die Chart -und Markttechnik spiegelt die Emotionen der Marktteilnehmer wieder. Ich habe Ihnen einen Langfristchart, einen Wochenchart und einen Tageschart des DAX beigefügt.

Für langfristige Investoren muss man ganz klar sagen, dass der Aufwärtstrend nach wie vor in Takt ist, solange der DAX die Marke von 6200 Punkten nicht unterschreitet. Der nächste langfristige Widerstand sollte sich bei 7900 befinden. Die Volatilität kostet Nerven und die Emotionen fahren Achterbahn. Aber ein Aufwärtstrend ist nun mal ein Aufwärtstrend.

Für mittelfristige Investoren stellt sich ein ganz anderes Bild dar. Für diese Bewertung verwende ich sehr gerne die Chandlesticks auf Wochenbasis (siehe unten). Solange der DAX die Marke von 6444 Punkten nicht durchbricht, befinden wir uns in einen mittelfristigen Aufwärtstrend. Als Kursziel kann ich mir 6950 Punkte durchaus vorstellen. Bei dieser Marke stößt der DAX auf einen massiven Widerstand, der die Aufwärtsbewegung stoppen sollte.

Für kurzfristige Investoren verwende ich die Chandlesticks auf Tagesbasis. Gerade in diesem emotionalen Marktumfeld ist eine kurzfristige Prognose sehr schwer und tatsächlich vom nicht vorhersehbaren Tagesgeschehen abhängig. Um seinen kurzfristigen Aufwärtstrend fortsetzen zu können, darf die Marke von 6400 Punkten nicht nachhaltig unterschritten werden. Als realistisches Kursziel sehe ich 6790 Punkte.

Bei aller Angst und Gier vergessen Sie NIE Ihre eigene Marktmeinung. Sie können 3 Marktmeinungen vertreten:

Wenn Sie an steigende Märkte glauben - kaufen Sie.

Wenn Sie an fallende Märkte glauben - verkaufen Sie.

Wenn Sie keine Marktmeinung haben - bleiben Sie an der Seitenlinie.

Ich möchte darauf hinweisen, dass meine Empfehlung keine Garantie für Gewinne darstellt. Ergebnisse aus der Vergangenheit lassen keine Schlussfolgerungen für die Zukunft zu. Daher kann für die ausgesprochene Empfehlung keinerlei Haftung übernommen werden. 







Wochenchart - DAX
Wochenchart - DAX

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Langfristchart - DAX
Langfristchart - DAX

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Tageschart - DAX
Tageschart - DAX

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