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07. Mai 2012 13:19
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Definitiv – Stefan Maierhofer ist ein Segen für die österreichische Bundesliga. Daran konnte auch sein fragwürdiges Verhalten beim 1:0-Erfolg gegen Rapid nichts ändern.
Der 29-Jährige ist ein Reibebaum für Jedermann – so wie es früher Andreas Ogris oder Dietmar Kühbauer waren. Hilfeschreiend sehnte man sich immer wieder nach den alten Zeiten, da es angeblich nur damals noch richtige Typen gab.
Dabei tummeln sich heutzutage mit Maierhofer, Rubin Okotie und Co. genauso Spieler in der Liga, die polarisieren und einer Partie zusätzliche Würze verleihen.
Klar, der „Major“ steht gerne in der Auslage, ist medienwirksam und hat ein dickes Fell. Was ihn nicht umbringt, macht ihn nur härter – das hat er trotz aller Anfeindungen zum wiederholten Mal mit seinem Siegtor gegen den Ex-Klub bewiesen.
Hätte er aber nicht auch sportlich seine Visitenkarte hinterlassen, hätten sein selbstsicheres Auftreten, seine markanten Sprüche und sein Posing längst nicht jene Wirkung erzielt.
Maierhofer wurde nie der große Durchbruch zugetraut, aber trotzdem schaffte er es aufgrund seiner Mentalität und Persönlichkeit bis nach Deutschland und England, holte mit Rapid den Meistertitel und steht in Salzburg nun vor der Wiederholung.
Fakt ist: Der Niederösterreicher hat seinen Weg gemacht, trotz Gegenwinds und vieler Neider. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn – meist hat die Zuneigung damit zu tun, ob er gerade das Trikot der Lieblingsmannschaft trägt oder sich als Gegner in den Weg stellt.
Ohne ihn wäre die Bundesliga auf jeden Fall um eine „Attraktion“ ärmer.




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