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12. Jänner 2012 15:01
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Steffi Graf, Martina Navratilova, Chris Evert, Martina Hingis - diese Spielerinnen haben in der Geschichte des Tennis-Sports einen festen Ehrenplatz eingenommen. Wochenlang führten sie die Weltrangliste an und prägten das Ideal einer "Nr. 1". Dieser Status wurde in letzter Zeit etwas angepatzt. Denn die Situation auf der WTA-Tour erinnert an das berühmte Zitat von Ion Tiriac: "Wer am Ende die wenigsten Fehler macht, gewinnt das Match." Bzw. führt die Weltrangliste an.
Beinahe hätte es durch das vorzeitige Achtelfinal-Aus von Caroline Woznicacki in Sydney kommenden Montag einen Führungswechsel gegeben. Doch prompt patzte nur eine Runde später auch Petra Kvitova. Wobei die Tschechin seit Wimbledon zumindest einen Grand-Slam-Titel auf dem Konto hat. Ein Erfolg, der Wozniacki wie auch ihren Vorgängerinnen Dinara Safina und Jelena Jankovic bislang verwehrt bliebt.
Natürlich sorgt das ausgeglichene Damenfeld auch für Spannung. Jede kann jede schlagen. Eine Turnier-Siegerin ist kaum vorhersehbar. Trotzdem ist die Sehnsucht nach einem Superstar groß. Denn nur so ist eine mediale Breitenwirkung erzielbar, die über die Grenzen des normalen Tennis-Fans hinausgeht.
Wir hoffen deshalb, dass schon in Melbourne ein neuer Stern aufgeht bzw. altbewährte Kräfte wie Kim Clijsters, Serena Williams oder Maria Sharapova wieder zurück zu alter Stärke finden. Damit das Damen-Tennis wieder in jenem Rampenlicht steht, das es sich verdient hat.




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