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16. September 2011 16:45
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Ernüchterung wohin man schaut. Egal, ob im violetten, schwarzen oder rot-weißen Lager. Bereits am ersten Spieltag der Europa League wurden den Aushängeschildern des Landes ihre Grenzen aufgezeigt.
Anscheinend kann man sich als österreichischer Verein noch so viel vornehmen, wenn im entscheidenden Moment alle Vorsätze über Bord geworfen werden. Doch nicht nur die eigenen Mängel gehören in den Raum gestellt. Diskutiert werden darf auch darüber, warum es internationale Mittelständler wie Metalist Charkiw oder Lokomotiv Moskau (Paris St. Germain wird hier ausgenommen) immer wieder schaffen, Geldgeber und international erfahrene Spieler für sich zu gewinnen. Sieht man sich die Startelf des ukrainischen Austria-Gegners an, erinnert diese mehr an eine südamerikanische Auswahl (insgesamt 9 Legionäre von Beginn an). PSG kaufte im Sommer wild alles auf, was sich am Markt tummelte.
Bei uns klammern wir uns hingegen seit einigen Jahren immer wieder an den Strohhalm des österreichischen Weges mit jungen Talenten, etwas anderes bleibt uns derzeit auch nicht über. Rückschläge auf Vereinsebene als auch mit unserem Nationalteam stellen Erfahrungswerte dar. Es ist die einzig logische Variante, doch wann trägt dieser Weg endlich Früchte?
Wann gestehen wir uns endlich ein, dass das vorhandene Spielermaterial (noch) nicht für den großen Sprung reicht? Wer sich die spielerischen Defizite von Salzburg, Sturm und Austria gegen bei weitem nicht unschlagbare Gegner noch einmal vor Augen führt, wird zustimmend mit dem Kopf nicken.




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