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WP-KESt entschärft?: Antworten von Maria Fekter auf Fragen des Börse Express

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4. Juli 2011 14:28

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Ende Juni hatte ich 15 Fragen zur WP-KESt an das Büro von Finanzministerin Maria Fekter geschickt. 13 Fragen wurden beantwortet, zwei Fragen (die beiden rein persönlichen) ausgelassen. Wichtig: Es handelt sich NICHT um ein Interview, sondern eben um Fragen (per e-Mail) und  Antworten (ebenfalls per-Mail). Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Freilich fehlte mir hiermit die Möglichkeit, bei speziellen Antworten nachzubohren (zB Verlustausgleich). Ich glaube, dass es trotzdem eine interessante Lektüre bietet. Ich danke jedenfalls für die Beantwortung der Fragen. Vor allem die Antworten auf 3) und 6) deuten doch eine kleine Wende in der KESt-Diskussion an. Vielleicht kommt ja doch etwas ähnliches wie das deutsche Modell. Die Banken werden da schon mitspielen.

1) Frau Finanzministerin, der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat die Bedenken der Banken in Bezug auf die Wertpapier-KESt (WP-KESt) weitgehend abgewimmelt. Wie ich von Leuten, die vor Ort waren, vernehme, hat der Vertreter des BMF den Vertreter der Banken an die Wand gespielt. Zufrieden mit dem Ergebnis beim VfGH?

Der VfGH hat mit seinem Erkenntnis bestätigt, dass das System der KESt-neu in seinen Grundzügen den verfassungsrechtlichen Vorgaben entspricht. Nur die Umsetzungsfrist wurde als zu kurz angesehen, aber damit haben wir gerechnet. Schon in der Regierungsvorlage war eine Fristenstreckung auf 1. April 2012 enthalten. Dieser Termin dürfte dann aber ausreichend sein.

2) Nun ist der Oktober-Termin gekippt. Die automatische Abführung der KESt soll ab April 2012 stattfinden. Aus meiner Sicht ist das die Höchststrafe für den Kapitalmarkt. Die Unsicherheit ist prolongiert, weitere Anleger werden aussteigen. Ihr Parteikollege Werner Amon sagte vor einem Monat in einer TV-Diskussion bezüglich WP-KESt, dass man "klüger werden darf und nicht Dinge einführen, die den Standort ruinieren". Die WP-KESt ist so ein Ding und zu einem Zeitpunkt entstanden, als Sie noch nicht im BMF waren. Sie selbst müssten sich also nicht einmal einen Vorwurf gefallen lassen. Ist in der ÖVP schon ein weitergehender Dialog entstanden? Werden Sie diese Variante der WP-KESt inhaltlich noch einmal zur Diskussion bringen?

Die Wertpapier-KESt ist Teil des von der Bundesregierung gemeinsam beschlossenen Budgetkonsolidierungspakets. Man darf nicht vergessen, dass wir uns in einer Koalition befinden und daher Gesetze gemeinsam mit dem Koalitionspartner beschlossen werden müssen. Wieso die Unsicherheit am Kapitalmarkt prolongiert werden soll, kann ich aber nicht nachvollziehen. Durch das VfGH Erkenntnis und das Verschieben des Inkrafttretens durch das Abgabenänderungsgesetz 2011 sind klare Verhältnisse geschaffen. Die Steuer gibt es und ist ab 1. April 2012 einzuheben. Dadurch gibt es keine Unsicherheiten mehr. Grundsätzlich bin ich kein Freund von neuen Steuern. 

3) Ich möchte auf einige Punkte eingehen, die den Privatanlegern besonders auf dem Herzen liegen und Sie um Ihre Meinung bitten, denn österreichische Broker beklagen mehr als 50 Prozent Minus beim Handelsvolumen der Österreichischen Privatanleger, d.h. die Privaten reagieren ja bereits massiv. Z.B.: Warum gibt es keine automatische Gegenrechnung von Gewinn und Verlust auf Kontenebene wie in Deutschland? Ist hier eine Anpassung vorgesehen?

Bei der Einführung der KESt-neu war man sich bewusst, dass diese hohe Anforderungen an die Banken stellen würde. Daher war die Grundidee, den Abzugsverpflichteten in der ersten Phase nicht auch noch den Verlustausgleich aufzubürden - schließlich ist dieser mit zusätzlichen Haftungsrisiken verbunden. Wenn seitens der Kreditwirtschaft aber Bereitschaft besteht, einen Verlustausgleich als Service für ihre Kunden durchzuführen, spricht nichts dagegen, eine solche Möglichkeit vorzusehen. Das wäre sicher im Sinne der Bankkunden und der Finanzverwaltung.

4) Weiters: Verlustvorträge sind nicht möglich. Auch keine Gegenrechnung mit anderen Einkunftsarten. Wird man daran noch drehen?

Man darf nicht vergessen, dass Einkünfte aus Kapitalvermögen nicht "normal" - d.h. mit bis zu 50% - besteuert werden, sondern nur mit 25%. Diese "Sonderbehandlung" rechtfertigt, dass auch der Verlustausgleich bzw. -vortrag eingeschränkt wird. Es soll ein Ausgleich zwischen den verschiedenen Finanzprodukten, und auch zwischen Früchten und Stamm weitestgehend möglich sein. In Deutschland z.B. ist zwar ein Verlustvortrag möglich, allerdings dürfen die Früchte nicht mit Verlusten aus dem Stamm verrechnet werden. Die Verlustausgleichsmöglichkeiten innerhalb der Einkünfte aus Kapitalvermögen sind in Österreich viel breiter. Schon im bisherigen Recht war die Möglichkeit, Spekulationsverluste und Verluste aus der Veräußerung von Beteiligungen auszugleichen, stark eingeschränkt.

5) Direkte Ankaufs- und Verkaufsspesen, Kosten wie Depotgebühren, Bankspesen, Zinsen bei Fremdfinanzierung der Veranlagung, Kosten für Beratung und Besuch von Hauptversammlungen können nicht gegengerechnet werden. Das ist in der Steuergesetzgebung einzigartig. Warum so hart?

Das ist keineswegs einzigartig in der Steuergesetzgebung, sondern vielmehr eines der Grundprinzipien: Aufwendungen, die in Zusammenhang mit steuerfreien oder begünstigt besteuerten Einkünften stehen, dürfen nicht berücksichtigt werden. So konnten schon bisher z.B. Aufwendungen im Zusammenhang mit Sparbuchzinsen und Dividenden grundsätzlich nicht abgezogen werden. Dieses Grundprinzip wird nun systemkonform auf Substanzgewinne und Derivate ausgedehnt, wenn diese dem besonderen Steuersatz von 25% unterliegen.

6) Viele Österreicher schließen dieser Tage ihre Inlandsdepots und steigen entweder ganz aus oder eröffnen in z.B. Deutschland neue Konten, weil man damit völlig legal der steuerlichen Ungleichbehandlung bei Gewinn- und Verlusttrades entgehen kann. Ist das im Sinne des Erfinders, wenn in Österreich die Wertschöpfung wegbricht?

Fakt ist, dass jemand, der sein Kapitalvermögen im Inland hat, zunächst KESt abgezogen und diese dann bei entsprechenden Verlusten in der Veranlagung zurück bekommt. Hat jemand sein Kapitalvermögen im Ausland, wird er überhaupt erst im Rahmen der Veranlagung besteuert, und es findet gleich ein Verlustausgleich statt. Es handelt sich dabei allenfalls um einen geringen Liquiditätsnachteil, wegen dem niemand so schnell sein Vermögen ins Ausland transferieren wird. Wenn die Banken in Zukunft auch den Verlustausgleich übernehmen wollen, besteht auch dieser geringfügige Nachteil nicht mehr. Dass jemand, der bisher regelmäßig in Aktien investiert hat, wegen der Wertpapier-KESt ganz aus der Aktienveranlagung aussteigt, glaube ich nicht. Viele andere Staaten besteuern ebenfalls capital gains - Großbritannien etwa, mit dem attraktivsten Kapitalmarkt Europas - und diese Steuer hat in diesen Staaten auch nicht dazu geführt, dass niemand mehr in Aktien investiert.

7) Anders als bei der Bankensteuer, die keinesfalls auf die Kunden übergewälzt werden darf, gab es bei der VfGH-Session sogar den Regierungstipp an die Banken, die KESt-Kosten doch auf die Kunden überzuwälzen. Ihre Meinung dazu?

Im Verfahren ging es - im Zusammenhang mit der Kostenbelastung für die Banken - um die Frage, ob die Banken diese Kosten ganz oder teilweise überwälzen können oder ob dem rechtliche oder wirtschaftliche Hindernisse im Weg stehen. Die Bundesregierung hat lediglich dargelegt, dass eine Überwälzung zwar möglicherweise eine Änderung der AGB erfordert, eine solche aber faktisch keine großen Probleme macht. Zudem darf man nicht vergessen, dass den Banken tatsächliche Kosten dadurch entstehen, indem sie für ihre Kunden deren Steuer abführen.

8) Die Handelsumsätze in Wien sind Jänner bis Mai 2011 vs. Jänner bis Mai 2010 um rund ein Viertel zurückgegangen. Auch im Juni wird es ein Minus geben. Gleichzeitig geht es in Frankfurt und Warschau, den beiden wichtigen Märkten mit Nachbar- bzw. CEE-Bezug, schön nach oben. Worauf führen Sie das zurück? Auf eine Schwäche der börsenotierten Unternehmen oder doch auf politisches Verschulden bzw. bewusste politische Initiative? Andere Gründe? Bisher sagte ja nur der Koalitionspartner, dass Leute, die Aktien halten, in Österreich unerwünscht sind.

Blickt man etwas über den Tellerrand, erkennt man, dass es sich keineswegs um ein österreichisches Phänomen handelt, sondern dass auch andere Finanzplätze ein deutliches Minus verzeichnet haben. Berichtet wird, dass die Börse London noch viel größere Einbrüche im Vergleich zum Vorkrisenniveau zu verzeichnen hat, als die Börse Wien. In vielen anderen westlichen Börsen kam es ebenfalls zu erheblichen Rückgängen. Zudem hat Deutschland genauso eine Wertpapiersteuer wie wir und trotzdem geht es an der Börse Frankfurt bergauf. Den Rückgang allein auf die KESt-neu zu schieben, greift also sicher zu kurz. Man muss sich auch fragen, welche Anlegergruppen für den Rückgang verantwortlich sind. Gerade Privatanleger, die von der Wertpapierkest betroffen sind, sind auf der Wiener Börse keine Umsatzbringer. Knapp 70 Prozent des Umsatzes der Wiener Börse entfallen auf ausländische Marktteilnehmer, die restlichen 30 Prozent bestehen nur zu einem kleinen Teil aus Privatanlegern, größtenteils sind es heimische Institutionelle.

9) Die Handelsvolumina sind eine Dimension, die Indexperformance eine andere. Der ATX kommt in einer Verliererwertung der großen bis mittelgroßen Börseplätze year-to-date gleich hinter dem Athener Leitindex auf Rang 2. IPOs fallen durch, weil keine Privatanleger mehr begeistert werden können, was auch die Großen abschreckt. Darauf kann man als Finanzminister nicht stolz sein. Was tun Sie, damit sich das wieder bessert? 

Die Indexentwicklung ist meines Erachtens vornehmlich bedingt durch die Gewichtung des ATX. In diesem haben Kreditinstitute, die im Zuge der Schuldenkrise europaweit unter Druck geraten sind, einen überproportional hohen Anteil. Ein weiteres Indexschwergewicht hat durch die politische Entwicklung im Nahen Osten gelitten.

Grundsätzlich sehe ich die Aufgabe der Politik, das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreich in unseren Finanzmarkt zu stärken. Ein attraktiver Wirtschaftsstandort Österreich ist untrennbar mit einem vitalen heimischen Finanzmarkt verbunden. Der Wirtschaftsstandort Österreich ist durch Stabilität, sozialen Frieden und seinen Ruf als verlässlicher und loyaler Partner international anerkannt.

10) Die Wiener Börse hat errechnet, dass der Anteil des Auslands am Wiener Börsehandel von 60 Prozent im Vorjahr auf bereits 70 Prozent gestiegen ist. Die Inländer sind unter ein Drittel gerutscht. Besteht nicht die Gefahr, dass die notierten Unternehmen immer stärker in ausländischen Besitz gelangen? Was tun Sie, damit die Inländer sich wieder stärker für die Börse interessieren und der Wirtschaft Eigenkapital liefern?

Der Anstieg des Anteils des Auslands am Wiener Börsehandel erfolgte parallel zur rückläufigen Umsatzentwicklung an der Wiener Börse. Rückläufige Umsätze in Wien müssen aber nicht gleichbedeutend sein mit generell rückläufigen Umsätzen in österreichischen Aktien. Es ist zur Kenntnis zu nehmen, dass mit der MiFiD im Jahr 2007 die Möglichkeit zur Etablierung von außerbörslichen Handelsplattformen geschaffen wurde. Diese Möglichkeit wurde aus Wettbewerbsüberlegungen geschaffen und wird von den großen Handelsteilnehmern mit zunehmender Intensität genutzt. Es ist vor diesem Hintergrund nicht seriös aus partiellen Umsatzanteilen in Wien auf in- oder ausländischen Besitz zu schließen, zumal auch österreichische Handelsteilnehmer für ausländische Kunden ordern. Für die Wirtschaft sollte der Ursprung des Kapitals indifferent sein, wesentlich ist die Liquidität an sich. In diesem Zusammenhang wird im Rahmen des laufenden Review der MiFiD darauf zu achten sein, dass die regulatorischen Rahmenbedingen für Börsen und MTFs angeglichen werden, um den Anreiz der Verlagerung von Umsätzen aus regulatorischen Gründen zu beseitigen.

11) Glauben Sie, dass in Zukunft auch nur ein Ausländer einen in Österreich aufgelegten Fonds noch kaufen wird (Anm.: mit der Besteuerung auf Fondsebene)? Glauben Sie, dass die kritische Masse von österreichischen Geldern ausreicht, um aktives Fondsmanagement und Research in Wien zu erhalten? Die ersten Niederlassungen werden ja schon geschlossen.

Beschränkt Steuerpflichtige unterliegen - wie schon vor dem Budgetbegleitgesetz 2011 - mit ihren Erträgen aus Investmentfonds grundsätzlich nicht der KESt. Dies gilt auch für die ausschüttungsgleichen Erträge, die Sie etwas verkürzt als "Besteuerung auf Fondsebene" bezeichnen. Lediglich über Investmentfonds bezogene Inlandsdividenden wurden schon bei Zufluss an den Fonds mit KESt vorbelastet. Dies ist aber systematisch richtig, weil die Inlandsdividenden auch bei einem Direktinvestment der beschränkten Steuerpflicht unterliegen. Auch die Substanzgewinne aus der Veräußerung der Fondsanteile unterliegen nicht der beschränkten Steuerpflicht. Daher: Ja, ich glaube, dass auch in Zukunft österreichische Fonds für ausländische Anleger attraktiv sein werden. Mit dem Investmentfondsgesetz 2011 werden die Rahmenbedingungen überdies noch verbessert und - über die europäischen Vorgaben hinaus - steuerneutrale Verschmelzungen ermöglicht.

12) Man will Steuern auf Assets einheben, die bald nicht mehr hier sind. Wieso traut man sich nicht, mit einer Kapitalmarkt-Wachstumsstrategie den Effekt einer nachhaltigen KöSt-Steigerung und einer Entlastung der Banken zu erreichen? Polen zeigt vor, wie man via Steuerbegünstigung den Standort fördert und die Wertschöpfung im Land belässt. Kann man "Eigenkapital statt Fremdkapital" nicht auch für Österreich andenken?

Ich möchte durch eine Steuer- und Strukturreform den Wirtschaftsstandort Österreich stärken und weiter attraktivieren. Das derzeitige Steuersystem ist sehr kompliziert und in vielen Bereichen verbesserungswürdig. Derzeit diskutieren wir viele Ideen und Modelle – auch die von Ihnen zitierten. Wir haben da keine Denkverbote und werden alles unternehmen, um Österreich als Investitionsstandort zu stärken. Dabei spielt ein modernes Steuerrecht sicherlich eine entscheidende Rolle.

13) Was, schätzen Sie, wird die Einhebung der WP-KESt für 2011 ergeben, wenn man diese im Jahr 2012 einhebt?

Es ist klar, dass sich eine Verschiebung des Inkrafttretens budgetär auswirkt und es 2011 keine Mehreinnahmen aus der Wertpapier-KESt geben wird. Dies ist aber unvermeidlich, wenn man die Vorgaben des VfGH ernst nimmt und eine angemessene Umsetzungsfrist gewährt.

Anm: Siehe auch http://www.boerse-express.com/liste






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  • 2011-07-04 14:37:16
    Otto Normalinvestor

    Antwort auf Punkt 6

    ist etwas naiv. Ich kenne schon einige, die seit den Unsicherheiten gar nichts mehr mit Aktien machen. Die Frustration über dieses Schnellschußgesetz, wo SP und VP die "Aktionäre spüren lassen wollen, dass sie nicht erwünscht sind", tut ihr übriges.

    Wir Privataktionäre erfahren eh auf zig Hauptversammlungen, wie unerwünscht wir sind, und unsere unmäßigen Wünsche, z.B. unser Geld wiederzubekommen, da haben wir es wirklich nicht verdient, dass uns auch noch von der Politik das Hackl ins Kreuz geschmissen wird. Die Politik sollte lieber für ausreichend Anlegerschutz in Ö sorgen. Wenns sein muß, auch mit dem Geld aus der WP-KESt. Aber da tut sich nichts, wir haben KEINE Lobby.

    antworten

  • 2011-07-04 14:57:07
    pirro

    Re(1): Antwort auf Punkt 6

    ". Berichtet wird, dass die Börse London noch viel größere Einbrüche im Vergleich zum Vorkrisenniveau zu verzeichnen hat, als die Börse Wien. " Schlichtweg falsch, Frau Fekter. Wer berichtet sowas?

    antworten

  • 2011-07-04 15:11:39
    ahmed

    Re(2): Antwort auf Punkt 6

    Sie windet sich herum, sie kann ja selbst auch nichts dafür. Das mit dem Verlustausgleich kann aber eine Besserung darstellen.

    antworten

  • 2011-07-04 16:34:18
    Skeptiker

    Re(3): Antwort auf Punkt 6

    Generell ist zu beachten, dass der gelernte Österreicher zuerst auf die Steuerbelastung eines Investment schaut und dann erst auf das Investment selbst.

    Er geht gerne Risiko ein, wenn er nur keine Steuern zahlen muss (das ist quasi der Grieche in uns allen).

    Ist ein Investment jedoch steuerbehaftet und dann noch ein bisserl kompliziert, wird es schon mal mit Argwohn betrachtet.

    Wenn die Banken ein "KESt Sorglospaket" schnüren können und die unterjährige KESt Verrechung als Service für die Kunden durchführen wäre das sicher ein großer Fortschritt und würde dies die Kundenbindung erhöhen, da dies sicher nur innerhalb eines Institutes möglich ist.

    Also liebe Banken, jenes Insitut, das dieses Service als erstes anbietet, bekommt mein Depot!

    antworten

  • 2011-07-04 17:06:20
    hubsen

    Re(3): Antwort auf Punkt 6

    Frau Mariah Fekter ["denn lt. Eigendefinition nennen selbst ihre Freunde sie nicht "Mitzi" -> daher auch nicht "Schotter-Mitzi" :-)] hat vieles nicht begriffen, außer dass der Privatanlegerteil an der Börse eh schon so gering ist, dass man ihn ruhigen Gewissens weiter vernachlässigen, benachteiligen kann ohne gravierende Folgen für künftige Wahlen befürchten zu müssen.

    ad 1+2) der VfGH ist der Bankenhauptforderung nach Fristverlängerung nachgekommen (und viel mehr haben die Banken auch nicht mit Nachdruck vom VfGH eingefordert) -> die Verfassungsmäßigkeit der Privatanlegerbehandlung stand ja gar nicht zur Diskussion, ebenso verneint wurde auch die (Beurteilungs-)Zuständigkeit des VfGH für die mehr als ineffiziente Steuereinhebung (Kosten/Nutzenverhältnis) ...und eine übermäßige Kostenbelastung der Banken wurde auch verneint, da hier punktuell die Kosten an die Bankkunden weitergeben werden dürfen/sollen/können und die Banken "ja soviel" an den Transaktionen/WP-Depots ihrer Kunden mitverdienen... :-)

    ad 3+6) Ermöglicht höchstens eine Verlustberücksichtigung am Jahresende durch die Bank -> statt einer zeitintensiven Veranlagung am Finanzamt. Laufende/sofortige Gewinnabzüge der WP-Kest sind aber immer noch ein gewaltiger Liquiditätsunterschied zu einer 1x gleichzeitigen Gewinn/Verlust-Gegenrechnung am Jahresende!!
    ... die Banken werden diese kostenlose Zusatzleistung der Steuerverwaltung auf eigenes Risiko ja sehr gerne übernehmen wollen ;-))-> Fektersche Träume.

    Wenn die Liquidität-Kosten für Frau Fekter "Peanuts" sind, die keinen Anreiz für einen Depotwechsel ins Ausland bieten, dann hat Frau Fekter entweder zuviel davon und deshalb die Relation verloren oder weiss nichts vom ersparbaren "Schotter" durch erhöhte Liquidität -> Rechen-Bsp. hier: http://www.lynxbroker.de/abgeltungs...

    ad 4)
    Die Argumentation zum fehlenden Verlustvortrag im Vergleich zur deutschen Regelung ist auch ein schlechter Witz und ein mehr als schwacher Trost.

    Neu-Investitionen und Trading => Auslandsdepot
    Buy&Hold von steuerfreien Altbeständen => Inlandsdepot --> so einfach



    antworten

  • 2011-07-05 09:37:32
    pirro

    Re(4): Antwort auf Punkt 6

    Bei Sparbüchern kann man auch keine Spesen abziehen. Richtig, Frau BMF, weil es keine gibt.

    antworten

  • 2011-07-05 09:48:58
    Otto Normalinvestor

    Re(5): Antwort auf Punkt 6

    Zumindest nur marinale: Sparbuchschließungsgebühr, und die Gebühren für diese komischen Sparkarten.

    antworten

  • 2011-07-05 10:20:58
    twin

    Re(6): Antwort auf Punkt 6

    als tatsächlicher kleinanleger sehe ich die sache so:

    - regierung fördert großspekulanten !

    während bisher bei hohen spekulationsgewinnen gerechterweise
    bis zu 50% steuern bezahlt werden mussten, sind es jetzt nur
    mehr max. 25%. sollten die handelsabteilungen nicht zufällig
    in einem steuerparadies sitzen.

    - regierung treibt österreichische unternehmen in die hände von
    ausländischen spekulanten !

    der nichtösterreichische anteil an der wiener börse beträgt bereits
    ca.70% - also sind 70% der frei zugängigen firmenanteile in
    den händen nicht österreichischer geldgeber.

    - regierung besteuert anschaffungskosten !

    kauf und verkaufskosten von aktien werden nicht berücksichtigt
    und somit voll besteuert. hier will man vor allem kleinanleger
    treffen, die im bereich von 100 - 3000 euro aktien kaufen,
    während großspekulanten sich niedrige kosten aushandeln
    und bei summen von zig bzw.hunderten tausend dies nicht ins
    gewicht fällt.

    es war natürlich logisch, dass die banken nur wegen des eigenen aufwands klagten.

    grundsätzlich halte ich die wp-kest für gerechtfertigt.
    es sollen aber kauf/verkaufskosten berücksichtigt werden und ein
    verlustausgleich möglich sein - als gegengewicht zu dem
    eingegangenem risiko eines möglichen totalverlustes.

    da sowohl justiz als auch aufsicht im bereich finanz - finanzbetrug bei uns sehr zu wünschen übrig lassen, ist das risiko noch etwas
    grösser als an anderen finanzplätzen.
    möglicherweise hat die regierung das erkannt und will über diese
    eigenartige besteuerung den österr.kleinanleger von der wiener börse fernhalten.

    antworten

  • 2011-07-05 10:27:48
    Otto Normalinvestor

    Re(7): Antwort auf Punkt 6

    Ich stimme in allen Punkten zu.

    Ergänzend finde ich - analog zur deutschen Regelung - einen Verlustvortrag notwendig.

    Sonst bleibe ich der Börse fern. Es ist nicht gerechtfertigt, dass ich das volle Risiko trage, in guten und in schlechten Jahren, und der Staat bedient sich ausschließlich aus den Früchten der guten Jahre, obwohl ich langfristig satt im Minus bin.

    antworten

  • 2011-07-05 10:43:54
    twin

    Re(8): Antwort auf Punkt 6

    ja natürlich - danke für hinweis bzw. ergänzung.

    sollte es tatsächlich noch eine bank geben, die sparbuchgebühren verlangt, würde ich die einlage auf 0,01 euro senken und das buch vernichten - den 1cent können sie behalten.

    antworten

  • 2011-07-05 10:56:07
    Otto Normalinvestor

    Re(9): Antwort auf Punkt 6

    Dass Du Dich da nur nicht täuscht, lieber twin, ein Banker wär mir einmal fast an die Gurgel gesprungen, als ich von der Sparkarte alles abgehoben habe, das war eine unbeschreibliche Szene :-) ... Jojo, die Leute aus dem Wilden Westen, aus den Weiten der Prärie Niederösterreichs, die kennen keine Manieren, selbst wenn sie mal in einer Bankfiliale in Wien arbeiten, am Land weht den Kunden wohl noch ein anderer Wind entgegen, ich trau mich seither in keine Regionalbanken mehr rein :-)

    antworten

  • 2011-07-05 11:29:01
    twin

    Re(10): Antwort auf Punkt 6

    wie das wohl wär, wenn der liebe otto mit 2pistolen -natürlich mit
    kreuzgurt- zum selbstschutz eine bank betreten müsste?
    pfeife ist ja schon da, fehlt nur mehr der hut - und der
    österreichische "lee van otto" kann einschreiten. ;o)))

    wahrscheinlich hatte der bänker den nö lh als vorbild, seine
    hohe beleibtheit tut ja auch was er will, wenn der tag lang ist.

    aber mit hoher wahrscheinlichkeit litt der banker nur am
    "das gehört mir" syndrom - so wie vielen arbeitenden eingetrichtert
    wird, sie arbeiten für ihre fa., so denken sich viele bankerInnen,
    das kundengeld ist ihr eigenes geld, dass es zu verteidigen gilt.

    am häufigsten erlebt man dieses syndrom aber bei politikern - sie
    glauben, dass steuergeld, für sie eine unendliche quelle, ihr eigenes
    geld ist und sie damit tun und lassen können, was sie wollen.

    antworten

  • 2011-07-05 12:25:19
    Otto Normalinvestor

    Re(11): Antwort auf Punkt 6

    Es ist um lächerliche - erinnerlich - etwa 2,70 Euro gegangen, den Saldo zwischen den Spesen, die er mir noch raufbuchen wollte, und meinen Zinsen, die ich dann nicht mehr abheben habe können. Wollte die Sparkarte ganz korrekt schließen, da wollte er 10 Euro von mir. Habe ich gesagt, die kriegt er nicht, die hab ich grad zuvor abgehoben, die sind schon in meiner Brieftasche. Er hat mich angschrien, dass es nicht erlaubt sei, eine Sparkarte bis auf Null abzuheben, 10 Euro müssen immer drauf bleiben, für die Spesen. Ich habe vorgebracht, dass es MEIN Geld ist, das ich vor wenigen Monaten eingezahlt habe, aber da sie hinterrucks die Konditionen geändert haben, ist es immer weniger geworden, was der Grund für meinen Wunsch nach Auflösung der Geschäftsbeziehung ist. Er wollte tatsächlich in meine Brieftasche greifen und hat mir mit Gesten physische Gewalt angedroht. Ich habe ihm gesagt, dass, wenn er gewaltsam in meine Brieftasche greift, ich die Polizei holen werde. Und habe langsamen Schritts rückwärts die Bank verlassen, damit er mir nicht in den Rücken fallen kann. Verhinderter Bankraub auf Niederösterreichisch.

    antworten

  • 2011-07-05 12:29:56
    Otto Normalinvestor

    Re(12): Antwort auf Punkt 6

    Meine Sparkarte war nach Buchung der Abschlussposten dann 1 Monat lang um etwa 2,70 Euro überzogen, aber die Revision hatte offenbar etwas dagegen, dass Sparkonten überzogen in der Bankbilanz stehen, würde sich ja - unerlaubterweise - mit den vielen Tausenden Guthabens-Sparkonten saldieren, dann hams die 2,70 Euro kommentarlos ausgebucht. Ohne mich zu mahnen. Hab ja regelmäßig meine Karte in den Drucker gesteckt, um zu sehen, ob sie schon zur Besinnung gekommen sind. So brutal kann eine Bank eine Kundenbeziehung auch beenden. Wegen 2,70 Euro. Die sie dann erst nicht bekommen haben.

    antworten

  • 2011-07-06 09:31:28
    hubsen

    zur Meldung "Broker würden Gewinn/Verlust-Ausgleich anbieten"


    der LiquiditätsNACHTEIL verschwindet aber NUR, wenn die Banken/Broker die WP-Kest nicht sofort von den Gewinnen abziehen, sondern erst mit Verlusten AM JAHRESENDE gegenrechnen!!

    oder - in etwas nachteiligerer Form für den Anleger aber immerhin -
    -> zumindest anfallende Verlusttrades sofort den WP-Kest-Abzügen bei Gewinntrades gegengerechnet werden (bzw. künftigen Gewinntrades angerechnet werden).

    Es schaut aber eher so aus, als ob dadurch NUR die nachträgliche Veranlagung am Finanzamt und die Steuerstundung an den Staat (bis das Geld wieder retour kommt) entfallen würde. -> ABER bei strittigen Problemen einem dieser Weg zum Finanzamt nachträglich trotzdem nicht erspart werden würde.

    So richtig kompliziert und mit zu berücksichtigenden Haftungsfragen (bezüglich richtiger KEST-Abfuhr) wird es dann,

    -> wenn Privatanleger WP-Konten bei MEHREREN BANKEN haben (die Aktien dort, Fonds wegen Gratis-Depot = keine Depotgebühr woanders, Anleihen wieder wiederum bei der Hausbank weil der Onlinebroker keine anbietet etc.)
    und auch,

    -> wenn ein GEMEINSCHAFTSDEPOT innerhalb der Familie besteht mit z.B. zwei voll Zeichnungsberechtigten.

    Deshalb teile ich nicht den Optimismus der Meldung, dass Broker den Gewinn/Verlust-Ausgleich anbieten würden.


    antworten


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