Alle Einträge dieses Autors nach
» Datum
» letztem Posting
» # Postings
» Abrufen
sortieren
209
views
views
30. März 2011 11:59
Am Mittwoch den 23.3.2011 stand die Vorratsdatenspeicherung (SiPolG und StGB) auf der Tagesordnung des Justizausschuß und wurde dort mit den Stimmen von ÖVP und SPÖ angenommen.
War von den Abgeordneten der ÖVP nichts anderes zu erwarten, als deren willfährige Zustimmung zur staatlichen Totalüberwachung, stößt die Zustimmung der SPÖ sauer auf.
Insbesondere die eines Nationalrat Mag. iur. Johann Maier, der Leiter der
Abteilung Konsumentenrecht der Arbeiterkammer Salzburg war und derzeit
Vorsitzender des Datenschutzrates ist.
Nur sechs Tage nach seiner Zustimmung zur Vorratsdatenspeicherung im
Justizausschuß, hat er im Datenschutzrat sogar wieder einen Beschluß
mitgetragen, der den Gesetzesentwurf ablehnt.
Man fragt sich zurecht, wer in diesem Land eigentlich regiert, wenn unabhängige Abgeordnete ein Gesetz zuerst kritisieren, diesem dann im Parlament zustimmen um es nur wenige Tage nach der Abstimmung erneut zu kritisieren.
Hier die namentliche Auflistung der Abgeordneten, die am 23. März im Justizausschuss für die Vorratsdatenspeicherung gestimmt haben:
- Johann Maier, SPÖ, +43-662-879396
- Johannes Jarolim, SPÖ, +43-1-2537000
- Otto Pendl, SPÖ
- Ruth Becher, SPÖ, +43-1-40110/3586
- Hannes Fazekas, SPÖ, +43-1-70108/290
- Sonja Steßl-Mühlbacher, SPÖ, +43-664-1644556
- Ridi Maria Steibl, ÖVP, +43-664-3920832
- Werner Amon, ÖVP
- Karin Hakl, ÖVP, +43-676-6382241
- Heribert Donnerbauer, ÖVP
- Franz Anna, ÖVP, +43-5514-2342
- Peter Michael Ikrath, ÖVP, +43-50100/28417
- Bernd Schönegger, ÖVP, +43-664-607441610
Merken wir uns diese Namen und sorgen wir dafür, dass diese Personen nach der nächsten Nationalratswahl nicht mehr über uns entscheiden dürfen.
Protestbrief: Technologie-Ausschuss
Der Zug Österreich rast auf den Abgrund Überwachungsstaat zu.
Hoffen wir, dass sich die Experten im Technologie-Ausschuss mit ihren
Argumenten gegen die Kinderporno-Polemik von Maria Fekter durchsetzen
können und die Abgeordneten dort rechtzeitig die Notbremse ziehen.
Am 21. März habe ich den
Protestbrief gegen die Vorratsdatenspeicherung mit 83
Mitunterzeichnern an die Mitglieder des Justizausschusses übermittelt.
Seither sind noch einige Unterschriften dazugekommen und ich werde den
Protestbrief wieder rechtzeitig vor der Abstimmung an die Mitglieder des
Technologie-Ausschuss übermitteln.





»
catalyst