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Münchener Rück – Buffett kam, sah und kaufte

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23. März 2010 09:11

Die Münchener Rück (Munich Re) ist in allen Versicherungssparten aktiv, und mit Beitragseinnahmen von rund 25 Mrd. Euro allein aus der Rückversicherung, eigenen Angaben zufolge einer der weltweit führenden Rückversicherer. Das Kerngeschäft des Konzerns bildet die Rückversicherung, dazu kommen die Bereiche Erstversicherung in Gestalt der ERGO-Versicherungsgruppe sowie das auf den internationalen Gesundheitsmarkt ausgerichtete Geschäftsfeld Munich Health. Die weltweite Vermögensverwaltung der Munich Re übernimmt die MEAG (MUNICH ERGO Asset Management GmbH).

Mit einem Anstieg des Konzernüberschusses um 62,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr von 1,58 auf 2,56 Mrd. Euro konnte die Munich Re ihre eigenen Erwartungen übertreffen. Das operative Ergebnis legte 2009 gegenüber dem Vorjahr um 23,1 Prozent von 3,83 auf 4,72 Mrd. Euro zu, die gebuchten Bruttobeiträge stiegen um 9,5 Prozent von 37,83 auf 41,42 Mrd. Euro an. Angesichts des guten Ergebnisses wird der Vorstand der Hauptversammlung die Zahlung einer von 5,50 Euro auf 5,75 Euro erhöhten Dividende vorschlagen und damit deutlich machen, dass das Geschäftsmodell des Konzerns auch in wirtschaftlich schweren Zeiten nachhaltig Ertrag liefern kann. Für das laufende Geschäftsjahr 2010 erwartet die Munich Re nach eigenen Angaben in der Erst- und Rückversicherung gebuchte Bruttobeiträge zwischen 41 und 43 Mrd. Euro sowie ein Konzernergebnis von über 2,0 Mrd. Euro. Für 2011 rechnet der Vorstand mit einer Steigerung der Ergebnisse.

Das Geschäftsmodell des Konzerns scheint auch Warren Buffett zu gefallen, der über seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway den Anteil an der Munich Re auf mehr als fünf Prozent ausgebaut hat. Darüber, ob der Investor weitere Optionen, die seinen Anteil auf sieben bis zehn Prozent erhöhen würden und die am 11. März ausliefen, auch ausgeübt hat, ist der Konzern bisher nicht informiert. Zugleich begrüßte der Vorstandsvorsitzende Nikolaus von Bomhard den Einstieg von Warren Buffett ausdrücklich, sei sein Investment doch eine sehr positive Reaktion auf die Arbeit der vergangenen Jahre.

Ein Blick auf den Chart der Aktie zeigt, dass Munich Re, ausgehend von einem Tief bei 72,22 Euro im Oktober 2004, eine neue Aufwärtsbewegung startete. Nach einem Anstieg auf 95,00 Euro kam es im Januar 2005 zu einer Seitwärtsbewegung, welche sich bis September 2005 hinzog. Danach setzte sich die Aufwärtsbewegung fort, wobei es sowohl Mitte 2006 als auch Anfang 2007 zu kurzfristigen Korrekturen kam. Im Juni 2007 markierte die Aktie schließlich ein Hoch bei 142,75 Euro. Drei Monate später scheiterte die Kursnotierung bei dem Versuch, ein neues Hoch über 142,75 Euro zu markieren und ging in eine längere Abwärtsbewegung über. Einem Zwischentief bei 106,84 Euro folgte im März 2008 eine Erholung auf 131,50 Euro. Anschließend setzte die Aktie ihre Abwärtsbewegung fort und markierte im Oktober 2008 ein Tief bei 76,17 Euro. Einer Erholung auf 122,26 Euro folgten bis März 2009 nochmals Abgaben bis 79,01 Euro, doch das Tief vom Oktober 2008 wurde nicht mehr unterschritten. Vielmehr startete auf diesem Niveau eine neue Aufwärtsbewegung, der im Juli 2009 der Sprung über die 200-Tage-Linie gelang und welche die Aktie bis Oktober 2009 auf 115,76 Euro führte. Nach einem Rücksetzer auf 102,01 Euro im Dezember 2009 legte die Kurnotierung in den letzten Wochen weiter zu und konnte das Hoch vom Oktober 2009 inzwischen überwinden. Spekulativ orientierte Anleger, die von einer möglichen Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bei der Munich Re ausgehen und an dieser partizipieren möchten, können mit dem Wave XXL Call-Optionsschein der Deutschen Bank (WKN: DB5UM0) auf steigende Kurse setzen. Das Stop-Loss-Niveau dieses Hebelproduktes ohne Laufzeitbegrenzung befindet sich bei 81,80 Euro.

 






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