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DAX zeigt relative Stärke

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18. März 2010 12:36



Derivateanleger aber weiter skeptisch


Obwohl die asiatischen Börsen heute nach unten tendierten, konnte sich der DAX am Vormittag relativ stabil über der Marke von 6.000 Punkten behaupten. Das deutsche Börsenbarometer pendelte bei 6.020 Punkten im Bereich der Schlussnotierung von gestern.
Die Mehrheit der kurzfristig orientierten Derivateanleger glaubt aber offensichtlich noch immer nicht an eine nachhaltige Überwindung der 6.000-Punkte-Marke. Erneut wurden mehr Put-Optionsscheine und Short-Zertifikate gekauft. Der Euwax Sentiment Index notiert derzeit im Bereich von minus 20 Punkten. Die Umsätze waren allerdings vergleichsweise niedrig.

Heute Nachmittag könnte durch eine Reihe von US-Konjunkturdaten Bewegung in die Märkte kommen. So stehen die wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auf dem Programm. Außerdem erwarten die Börsianer die für die weitere Geldpolitik der US-Notenbank wichtigen Verbraucherpreise für den Monat Februar. Darüber hinaus blicken die Marktteilnehmer gespannt auf den Konjunkturindex der Notenbank von Philadelphia und den Index der Frühindikatoren.

Der US-Sportartikelhersteller Nike überraschte am gestrigen Abend mit einem unerwartet hohen Gewinn. Das beflügelte auch die Stimmung für die deutschen Konkurrenten Adidas und Puma. Die Adidas-Aktie verzeichnete einen Aufschlag von 3,1 Prozent auf 38,57 Euro. Die Puma-Aktie notierte am Vormittag bei 228,20 Euro mit 0,2 Prozent im Plus. Viele Derivateanleger halten aktuell vor allem Call-Optionsscheine auf Adidas.

Spekulationen um ein mögliches Hilfegesuch Griechenlands beim Internationalen Währungsfonds (IWF) belasteten am Vormittag den Euro. Der Kurs fiel bis in den Bereich von 1,3650 US-Dollar. Am Montag hatte die Gemeinschaftswährung noch Auftrieb erhalten, nachdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P) ihre aktuelle Bewertung für Griechenland bestätigt hatte. Derivateanleger setzten da aber antizyklisch auf kurzfristig fallende Kurse und nehmen heute bereist ihre Gewinne mit. Einige mutige Investoren greifen aktuell sogar schon wieder zu Long-Zertifikaten





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