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18. März 2010 09:39
EUR/USD erholt sich weiter
Nach dem unspektakulären Zinsentscheid in den USA blieb EUR/USD gestern etwas orientierungslos. Auch die Erzeugerpreise in den USA blieben in den Erwartungen. Bei EUR/USD wurden viele USD-Positionen geschlossen, sodass EUR/USD von 1,3815 auf 1,3670 korrigierte. Heute stehen in den USA die Arbeitslosenzahlen und die
Frühindikatoren auf dem Programm. Die anhaltenden politischen Diskussionen über ein mögliches Finanzpaket für Griechenland und die Zweifel an den Sparanstrengungen diverser Euro-Länder schwächen den Euro. Aussichten: Nachdem EUR/USD die Unterstützungslinie bei 1,3660 erreicht hat, könnte nun ein weiteres Durchrutschen bis 1,3580 folgen. Widerstand: 1,3720.
Schweiz: CHF kommt nicht aus den Schlagzeilen
EUR/CHF konnte nach der kurzen Erholung gestern bis 1,4535 nicht mehr weiter zulegen und sank heute früh auf 1,4461 ab. Nun besteht weitere Abrutschgefahr bis 1,4400 - 1,4450. Da wir nach den letzten Äußerungen der Schweizer Notenbank nicht mit einer Intervention rechnen, sind in nächster Zeit Kurse bis 1,4300 zu erwarten.
Ungarn: HUF profitiert von Euro-Schwäche
Die ung. Industrieproduktion hat sich heuer wieder leicht erholt und stieg im Jänner um 5,7% gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie 2009 abgestürzt war. Ungarn bleibt aber von der Exportnachfrage abhängig. Aussichten: Durch die Euro-Schwäche konnte auch der HUF gegenüber Euro zulegen und erreichte den Unterstützungsbereich 262. Unter 260 könnte sich die Aufwertung des HUF beschleunigen. Ziele: 256 - 258.
Zinsen
Japan: Geldpolitik weiter gelockert
Unter dem Druck der jap. Regierung hat die Bank of Japan ihre Geldpolitik nochmals gelockert. Sie verdoppelte die zuletzt eingerichtete Liquiditätshilfe für Banken auf 20 Billionen Yen (ca. 160 Mrd. €). Die Laufzeit festverzinslicher Darlehen wurde bei 3 Monaten belassen, damit sich die Banken weiterhin kurzfristig Geld beschaffen können. Damit werden alle Register gezogen, um die Deflation zu bekämpfen. Der Leitzins blieb bei 0,1%. Fraglich
ist diese Einflussnahme der Regierung auf die Bank of Japan (Unabhängigkeit), da ihr selbst wegen der Rekordverschuldung die Hände gebunden sind.
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