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22. Februar 2010 19:27
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Wirtschaftskammerpräsident Leitl fordert eine neuerliche Pensionsreform mit Abschlägen von 10 bis 12% pro Jahr das man vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter in den Ruhestand geht.
Wie zu erwarten kommt für Hundstorfer diese Verschärfung natürlich nicht in Frage.
Ich frage mich: wie will der gute Mann das tatsächliche Pensionsantrittsalter an das gesetzliche heranführen, wenn sich Arbeit nicht auszahlt? Dabei ist es ein Muss die Menschen so lange wie möglich im aktiven Erwerbsleben zu halten.
Entgegen allen Beteuerungen unserer Politiker ist eine Pension wie bisher keineswegs sicher. Und das wissen sie auch. Nur, wer das sagt ist bei den nächsten Wahlen weg vom Futtertrog.
Dabei ist die Rechnung ganz einfach. Finanzierten 1960 einem Pensionisten drei Erwerbstätige seinen Ruhestand, so waren es im Jahr 2000 nur noch zwei, und 2030 wird ein Aktiver einen Rentner ernähren müssen.
Bin gespannt ob der Generationenvertrag da noch einzuhalten ist. Ich zweifle stark daran wenn ich lese, dass eine Frau in Österreich laut Statistik 1,5 Kinder zur Welt bringt. Um die Quote von 2030 zu halten, bräuchten wir aber zwei. Und die beiden Herren, die gegenüber eingezogen sind, werden, so die Medizin in nächster Zeit nicht Wunder vollbringt, wohl keine Nachkommen zeugen.
Herr Leitl, weiter so! seien sie unbequem, auch wenn das ihr politischer Tod sein könnte.
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