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Opernball: Brust-Wickel?

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16. Februar 2010 17:48

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Die freizeit-Sexkolumne (auch) auf be24.at



How much, Schatzi? Wenn der Ball der Bälle vom Ball-Geschehen der etwas anderen Art dominiert wird, darf man schon einmal ein bissel nachdenken. Und sich fragen:

Irgendwo habe ich dieser Tage - wohl aus Aktualitätsgründen (Bälle, allüberall) - eine Geschichte mit folgendem Titel gelesen: "Was es heißt, wenn Frauen ihr Dekolleté berühren". Das hat fast schon etwas Literarisches, ein Roman, der so hieße, würde vielleicht erregen. Aufmerksamkeit, Publikum, Kritiker. Richard Lugner. Aber nein, das war Wissenschaftliches zum Thema "Körpersprache". Damen betatschen sich während eines Gesprächs gerne selbst, typisch ist z.B. das Streicheln des Halses oder - mit angewinkeltem Arm - des eigenen Ausschnitts. Ein Balzsignal, eh klar.

Mangels eines anwesenden Balzpartners bin ich gestern Abend so alleine wie unberührt vor der TV-Übertragung des Opernballs gesessen und habe in ein buntes Potpourri bemerkens- und mitunter auch berührenswerter Dekolletés hineinstaunen dürfen, während ich an einem Ottakringer aus der Flasche nippte. Und mich dabei immer wieder gewundert: wieso gerade so? Also wieso so viel, so plump, so banal, so offensichtlich, so gespusht, so getrasht? Da ein Orden dermaßen falsch platziert, dass man ruckartig hinwuseln möchte in die ausufernde Szenerie, um das Tragwerk stützend zu vollenden. Damit ja nix von den nahezu Haltlosen in die Kamera plumpst oder womöglich poltert?! Dort eine pralle Auslage von verzweifelt gegen die Schwerkraft gepresstem Fallobst.

Katie Price? Über die lässt sich diskutieren. Ich finde ja, sie hat ein interessantes Gesicht. Aber ob das jemand bemerkt hat...?

Ende des 17. Jahrhunderts galt folgende Faustregel für den Ausschnitt: "Er muss genauso groß sein, dass zwei Männerhände bequem hineingehen."
Willkommen in der Vergangenheit, bienvenu im Dejà-vu! Bittesehr - ich bin jetzt absolut keine Jeanne d'Arc des züchtig-Hochgeschlossenen und dem Offenherzigen von ganzem Herzen zugeneigt. Ich mag nur nicht, wenn es nicht zum Anlass passt. Brüste exzessiv zur Schau stellen, ja eh, immer wieder fein. Irgendwo, da und dort. Geht doch. Aber ist der Opernball wirklich der geeignete Ort dafür?

Irgendwie - nicht, oder?

Den Männern, nun denen ist das: wurscht. Falsch. Nicht wurscht. Denen gefällt's, den meisten zumindest. Dresscode hin, Dresscode her - Hauptsache, Fleischlaberl-Kontest, bravi, bravi! Wo, hallohallo, sind die Titten des Evenings? Saber, saberdoo! Ein Kollege, im Delir: "Deine zwei Brüste sind wie zwei junge Rehzwillinge, die unter den Rosen weiden." (Hohelied Salomo).

Na dann - viel Vergnügen.

Und das da: "Je autoritärer der Mann, umso eindeutiger seine Vorliebe für große Brüste." Stammt nicht von mir, sondern ist das Ergebnis einer alten Studie zum Thema "Busengeschmack und Persönlichkeit". Simpler formuliert: "Lieber am Busen der Natur, als am Arsch der Welt."

Womit wir eh irgendwie wieder elegant beim Opernball gelandet wären.

Zum Original: http://www.kurier.at/interaktiv...





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  • 2010-02-16 17:54:35
    Otto Normalinvestor

    Auch antiautoritäre Männer ...

    lieben mitunter große Dinger.

    "Dort eine pralle Auslage von verzweifelt gegen die Schwerkraft gepresstem Fallobst" regt z.B. meinen Appetit an.

    antworten

  • 2010-02-16 17:56:59
    Otto Normalinvestor

    Re(1): Auch antiautoritäre Männer ...

    Der Otto weiß schließlich: Fallobst ist ungleich süßer als steinhart-grüne Früchte.

    antworten

  • 2010-02-16 19:00:13
    bisasam

    Re(2): Auch antiautoritäre Männer ...

    unter einer freizeitsexkolumne stelle ich mir etwas anderes vor.
    schon gar nicht etwas über den opernball und geister die dort herum schleichen.

    letzte woche in einer therme in österreich. da gab es genug freizeitsexkolumnengedanken.

    frauen ohne 365 tages faschingsbemalung
    frauen ohne push up

    dafür mit einem lächeln und der zeit zum ratschen.
    einem dekolleté das genau das zeigt was drinnen ist. und auch die paar falten oder dellen die erst recht nicht auffallen wenn diese von ein bisserl wasser umspült werden.

    antworten

  • 2010-02-16 19:35:40
    Otto Normalinvestor

    Re(3): Auch antiautoritäre Männer ...

    Ja, in Thermen ist gut baggern.

    Besonders: so viele ALLEINSTEHENDE Frauen. Nicht umsonst gibt´s die bekannten und sehr beliebten "Kurschatten".

    antworten


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