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Sparzinsen Österreich Blog: Gold fährt 2010 mit den Anlegern bislang Achterbahn

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08. Februar 2010 14:37

aus dem BE
Die Rohstoffe sind am Freitag böse in den Keller gerasselt. Gold, Silber, Palladium, Platin gaben kräftig ab. Gold beispielsweise wurde schon am Freitagmorgen in London bei 1.052 US-Dollar fixiert. Gegenüber Donnerstag verlor das Edelmetall damit satte 50 Dollar oder 4,56 Prozent. So stark war der Goldkurs zuletzt am 7. Dezember 2009 gefallen (am Abend stand Gold immerhin bei 1.053 Dollar). Damit war Gold im Vergleich zu Silber sogar noch gut bedient. Die 15,17 Dollar vom Morgen waren weit entfernt von den 16,13 Dollar vom Tag zuvor. Eine Differenz von 6,3 Prozent. Am Abend brach dann sogar die 15 Dollar-Marke. Dem nicht genug. Nicht nur Gold und Silber wurden abverkauft. Auch Palladium (- 6,2%), Platin (-4,17%) sowie die Preise im gesamte Rohstoffsegment fielen heftig.

Die Gründe

Sie waren mannigfaltig. „Das schlechte Umfeld an den Finanzmärkten, die charttechnisch kritische Lage bei den Edelmetallen und viel spekulatives Kapital an der Warenterminbörse, brachten die Lawine ins Rollen“, erklären die Spezialisten von Goldreporter.de die starken Kurseinbrüche. Vor allem der stärkere Dollar sorgt für sinkende Kurse bei den Edelmetallen. Der Goldkurs in Euro-Währung schwankte dagegen weniger stark. Der Januar bescherte Euro-Anleger ein kleines Plus von 1,17 Prozent. Heute geht Gold wieder durch die Decke. Steht am späten Vormittag bei rund 1071 Dollar. Ein Plus von 18 Dollar gegenüber Freitag. Symptomatisch dieser Up-and-Down-Verlauf für 2010. Die Entwicklung des Goldpreises glich bisher einer Achterbahnfahrt. Runter, rauf, runter,....

Kein Einbruch

Der Februar ist ein Trendfolger. „In Zeiten allgemein steigender Kurse beschert dieser Monat Goldanlegern regelmässig einen Gewinn. Nach dem Ende der letzten Goldhausse sorgte er dagegen vor allem für Verluste“, greifen die Experten von Goldreporter.de auf die Historie zurück. Und beruhigen trotz aktueller Schwäche: Ein genereller Einbruch sei nur dann zu erwarten, wenn die Preise in allen anderen Währungen gerechnet klar nachgeben.



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